Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 36 (5.9.1865)
- Date
- 1865-09-05
- Page
- Seite 562 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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-; LvL Gesuche Ein anständiges Mädchen von guter Familie, welches in der Küche erfahren, sowie sich einiger Hausarbeit unterziehen kann, wird zum sofortigen Antritt gesucht. Portofreie Offerten nnter Chiffre G.& 8. poste restante Küsten._ Eine gute jüdische Köchin wird für eine anständige Haushaltung, bei gutem Lohn und guter Behandlung zum 1. October d. I. gesucht. Frankirte Anfragen bei Herrn Cantor Glück in Erfurt. Ein seit 3 Jahren in einer ruhigen, friedliebenden Gemeinde Brandenburgs mit einem festen jährlichen Gehalt von 400 Thlr. und ca. 150 Accidentien angestellter musikalisch gebildeter Cantor, geprüfter Lehrer und ama, Anfang der 30er Jahre und von empfehlendem Aeußern sucht eine seinem Stande passende Lebensgefährtin, häuslichen Sinnes, theor.. und prakt. Bildung verbunden mit einem hübschen Aeußern im Alter von 20 -26 Jahren. Etwas Vermögen wäre wünschenswerth, ist jedoch nicht Bedingung. Eltern,'Vormünder und Verwandte, auch selbstständige Damen, welche diesem ernst gemeinten Heirathsgesuch Beachtung zu schenken geneigt sind, belieben ihre gef. Franco-Offerten an die löbl. Expedition dieser Zeitung unter Chiffre Z. Z. 90. einzusenden. Strengste Discretion ist Ehrensache. Zürich. Zwei junge Leute, die die hiesigen Schulen oder das Polytechnikum besuchen wollen, finden bei einer honetten israelitischen Familie in Zürich Kost und Logis. Nähere Auskunft wird auf frankirte Anfragen unter Z. A. No; 171. durch die Buchhandlung von Friedr. Schultheß in Zürich ertheilt. — Israelitische Knaben, oder junge Leute, besonders solche, für die es wünschenswerth ist, durch einen gründlichen Privatunterricht schneller, als dies auf der Schute geschieht, für eine höhere Classe des Gymnasiums oder für die Universität vorbereitet zu werden, finden'unter mäßigen Bedingungen in meinem Hause Unterkommen und Unterricht. Jede bezügliche Auskunft wird bereitwillig erth eilen -o vr. H. Jonas, Prediger in Hamburg. Pension. Ein Knabe von 9—12 Jahren findet in einer achtbaren jüdischen Familie bei Kost und Lo^rs liebevolle Aufnahme. Derselbe erhalt mit dem 12jährigen Sohne Clavier und französischen Unterricht und kann auf einem im Haufe befindlichen neuen Instrumente nachüben. Er hat die Wahl zwischen Gymnasium und Realschule, beide anerkannt und vorzüglich, auch ist die Lage der Stadt wegen ihrer gefunden Lust, rühmlichst bekannt. Gefällige Offerten werden unter A. 4. poste restante Lernbui K erbeten. Pensions-Anzeige. Am 1. October eröffne ich hierorts eine Pensions- Anstalt für jüdische Knaben, worin gegen mäßiges Honorar gute geistige und leibliche Pflege, Unterricht in der Religion, sowie im Hebräischen und Nachhilfe in den Schularbeiten verbürgt wird. — Knaben, welche eine. Elementar- und Vorbereitungsschule für Gymnasium und, Realschule besuchen wollen, werden in meiner den 1. October zu eröffnenden Knabenschule ausgenommen. — gg Zeugnisse von hohen Schulbehördem und Autoritäten liegen zur Einsicht vor. -— Bei der Wahl der Wohnung wird den räumlichen Verhältnissen Rechnung getragen werden. - Auf frankirte Anfragen ertheile ich sofort genügende Auskunft. Berlin, im Juli 1865. Rector Emanuel Mandus, Kaiserstr. 9. 1 Tr. rechts. Erziehungs- und Handels-Lehr-Institut in Marktbreit a/M. . Das, Winter-Semester in meiner -Anstalt beginnt- Mitwoch den 25. October d. I. Nähere Auskunft ertheilt der Prospect. S. Wohl, Instituts-Vorstand. Deutsch'« Musik-Institut für jüdische Cantoren und Lehrer. Anmeldungen werden jeder Zeit entgegengenommen. Breslau, im August 1865. Cantor Deutsch, Friedrich-Wilhelmstraße Nr. 47b. □'O'rm y'ib'b arynr« Die erste Sendung Corsteaner und Cvrfuer Paradiesäpfel, grüne und trockene Palmen sind eingetrosien und empfehlen wir dieselben in ganzen Kisten wie einzeln zu den billigsten Preisen. Berlin, Klosterstraße No. N. __ Weißstock L5 Boas. Zur Beachtung. Während der Leipziger Michaelis-Messe empfehlen wir unser Antiquarium jüdischer Literatur, sowie Gebetbücher für Festtage, Gratulationskarten, Kidusch-Tücher auf Wollen- und Seidenzeug wie auch y^er, und besonders in geringsten Preisen. Stand: Brühl- und Nikolaistraßen-Ecke. Meine Wohnung in Leipzig befindet sich jetzt Sternwartenstraße No. 15, 1. Etage. I. K. Büchner. W. Adolf Lk Comp, in Berlin empfehlen: vr. I. Heinemann's Berliner Kalender für jüdische Gemeinde n auf das Jahr 5626. Preis 5 Sgr., durchschossen fein -7'/2 Sgr. Wandkalender für Geschäfts-Zimmer und Synagogen 5 Sgr.