Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 34 (22.8.1865)
- Date
- 1865-08-22
- Page
- Seite 531 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/3224737-3226473-3226508--23286-3250586- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
531 Ein seit 3 Jahren in einer ruhigen, friedliebenden Gemeinde Brandenburgs mit einem festen jährlichen Gehalt von 400 und ca. 150 Accidenüen angestellter musikalisch gebildeter Cantor, geprüfter Lehrer und unw, Anfang der 30er Jahre und von' empfehlendem Aeußern sucht eine seinem Stande passende Lebensgefährtin, häuslichen Sinnes, theor. und prakt. Bildung verbunden mit einem hübschen Aeußern im Alter von 20 — 26 Jahren. Etwas Vermögen'wäre wünschenswerth, ist jedoch nicht Bedingung. Eltern, Vormünder und Verwandte, auch selbstständige Damen, welche diesem ernst gemeinten Heirathsgesuch Beachtung zu schenken geneigt sind, belieben ihre gef. Franco-Offerren an die löbl. Expedition dieser Zeitung unter Chiffre Z. Z. 90. einzusenden. Strengste Discretion ist Ehrensache. Israelitische Knaben, oder junge Leute, besonders solche, für die es wünschenswerth ist,- durch einen gründlichen Privatunterricht schneller, als dies auf der Schule geschieht, für eine höhere Classe des Gymnasiums oder für die Universität vorbereitet zu werden, finden unter mäßigen Bedingungen in meinem Hause Unterkommen und Unterricht. Jede bezügliche Auskunft wird bereitwillig ertheilen Br. H. Jonas, Prediger in Hamburg. Knabm-Jnstitut in Hannov. Münden. In dem Institute des Unterzeichneten werden die Zöglinge für alle Zweige des kaufm. Wissens, einschließlich der neuern Sprachen vorbereitet. Aufnahme zu jeder Zeit und unter erleichternden Bedingungen. Hannov. Münden, im August 1865. S. Mauer, Lehrer der neuern Sprachen u. Handelswissenschaften. Pensions-Anzeige. Am 1. October eröffne ich hierorts eine Pensions- Anstalt für jüdische Knaben, worin gegen mäßiges Honorar gute geistige und leibliche Pflege, Unterricht in der Religion, sowie im Hebräischen und Nachhilfe in den Schularbeiten verbürgt wird. — Knaben, welche eine Elementar- und Vorbereitungsschule für Gymnasium und Realschule besuchen wollen, werden in meiner den 1. October zu eröffnenden Knabenschule ausgenommen. — Zeugnisse von hohen Schulbehörden und Autoritäten liegen zur Einsicht vor. — Bei der Wahl der Wohnung wird den räumlichen Verhältnissen Rechnung getragen werden. Auf frankirte Anfragen ertheile ich sofort.genügende Auskunft. Berlin, im Juli 1865. Rector Gmanuel ManduS, Kaiserstr. 9. 1 Tr. rechts. In meiner ' Pensions- und Erziehungs-Anstalt für Töchter mosaischen Glaubens in Berlin finden wieder Zöglinge jeden Alters unter günstigen Bedingungen Aufnahme. — Unterricht in allen Wissenschaften, Sprachen, Musik, Zeichnen und Handarbeiten. — Sittliche Erziehung, liebevolle Pflege und angenehme Häuslichkeit. — Das Vertrauen und die Zufriedenheit' der Eltern aller meiner Zöglinge, sowie die güten Erfolge meiner seit Jahren bestehenden Anstalt sind die besten Bürgen für dieselbe. Frau Therese Gronau, geprüfte Lehrerin. Neue Königstraße 67. Pensions- und Erziehungs-Anstalt für Knaben von D. Cohn, Lehrer, Krausnickflr. 3 in Berlin. In meiner Anstalt finden wieder einige Knaben Aufnahme. Die Verhältnisse gestatten mir, meine Zeit ausschließlich der körperlichen und geistigen Pflege meiner Zöglinge zu widmen. Sie wird empfohlen durch die Herren: Schulvorsteher vr. F. E. Marggraf, die Gemeindevorsteher, Stadtrath M. Magnus und vr. we6. Gumbiuner, Kaufmann Benno L atz.__■_._ Lr.Mandsberger's Pensions- und Erziehungsanstalt für isr. Knaben in Berlin, Bnrgstraße W Diese seit 7 Jahren auf hiesigem Platze, in freier, luftiger Gegend der Stadt, bestehende Anstalt, deren Ruf ihr Zöglinge aus Amerika, England, Rußland, Schweden und Oesterreich, wie aus den übrigen, verschiedensten Staaten Deutschlands zugeführt, ist in so steigender Blüthe, daß sie sich wiederum an Räumlichkeiten und Lehrkräften vergrößern wird, und bei dieser Gelegenheit verfehlt der Unterzeichnete nicht, sie allen Äntereffenten zu empfehlen. Außer dem Herrn vr.. Philippson in Bonn werden die Herren Nachbenannten, die ihre Kinder dieser Anstalt anvertrauten, gerne Auskunft geben. Herr Sylvester Brush, New-Zork, Broadway 63. - A. Flatau, Leaderhallstreet 84. London. - M. Rüben, Earlskrona, in Schweden. - Banquier Funk in Wien, Schulhof 6. - - I. B. Nathanson in Wilna, Rußlands - V. Bonheimer, Berlin, Oberalstraße 6. Frau Witwe Seelig. in Leipzig, Lehmaunsgarten 4. - Geheimräthin Meyer, Berlin, Bellevuestr. 6. . Prediger l>r« Landsberger. Ein neuer Kursus des Musik-Instituts zur Ausbildung von Cantoren, beginnt am 15. November'b. I. — Königsberg i/Pr., im August 1865. H. Weintrauh, Cantor.