Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 31 (1.8.1865)
- Date
- 1865-08-01
- Page
- Seite 482 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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l(' ‘ ' 482 „ •' Am!. November d. I. soll in unserer Gemeinde, diePtelle eines Religions-Lehrers, der zugleich an Sonn- und Festtagen einen Vortrag in der Synagoge halten kann, besetzt werden. Das Gehalt ist 300 Thlr. ohne Nebeuaccideuzien. Geeignete Bewerber wollen sich mit Beifügung ihrer Qualifications-Zeugnisse beim Unterzeichneten melden. Pafewalk, 17. Juli!865. . Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Lehmann. > - Annoneei ~" Die hiesige Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle mit einem festen Gehalt von 130 Thlr. incl. Nebeneinkommen Lei freier Station, Wohnung und Heizung kann sofort angetreten werden. Geeignete unverheirathete Bewerber wollen sich srco. au den Unterzeichneten Vorstand unter Einsendung ihrer Papiere wenden. Lenzen, den 9. Juli 1865. Der Vorst and M. M. Samter. TT Bei der Synagogen -Gemeinde zu D i r sch a u sind folgende drei Vacanzen zu besetzen. 1. Zu Johanni 1866 :; Die Borbeterstelle, verbunden mit dem Predigeramte, mit dem fixirten Gehalte von Thlr. 500.' 2. Zu Neujahr 1866: Die Stelle des Religionslehrers, mit dem Gehalte von Thlr 250, exclusive der Revenüe für Ertheilung des Privatunterrichts. 3. Zu Johanni 1866 : Die Stelle des Schächters, womit das Amt des Hülfsvorbeters und Synagogendieners verbunden, mit dem Gehalte von Thlr. 200 exclusive der Neben-Revenüen. Qualisicirte Persönlichkeiten wollen sich gefälligst unter Franco-Einreichung ihrer Zeugmsse an den Unterzeichneten Vorstand wenden, und erfolgen die Engagements nur auf persönliche Vorstellungen, wobei ausdrücklich bemerkt wird, daß Reisekosten nicht vergütet werden. Dirfchau, 20. Juli 1865. Der Vorstand der Svnagogen-Gemeinde. S. Lilrenthal. Die hiesige Kantor- und Schächterstelle, mit der ein Einkommen von 600 bis circa 700 Thlr. verbunden ist, soll sofort besetzt werden. Reflectanten wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Atteste bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Pleschen, den 10. Juli 1865. Der Corporations-Vorftand. Heinrich Richter. A Danelewiez. H. Guttmacher. Bei der israelitischen Gemeinde zu Altenkirchen (Reg.- Bez. Coblenz) wird zum sofortigen Eintritt oder bis zum 1. Septbr. d. I. ein Lehrer, der auch Vorsänger und Schächter sein muß, gesucht. Außer freier Wohnung ist mit dieser Stelle ein Fixum von Thlr. 200. und Nebeneinkünfte von ca. Thlr. 100. verbunden. . Qualisicirte Bewerber wollen ihre Anmeldungen unter Beifügung der Zeugnisse an den Vorsteher S. ZR. Heüwitz gelangen lassen. In hiesiger Gemeinde ist die Stelle eines Hülfs-Lehrers, Kantors und Schächters, welcher gleichzeitig die Function eines Gemeinde-Boten zu versehen hat, zum 1. October vacant. Das Gehalt ist auf 250 Thlr. jährlich mit freier Wohnung und einem Nebeneinkommen von circa 50 Thlr. festgesetzt. Geeignete Bewerber wollen ihre Anträge unter Bei^ sügung von Attesten baldigst an Unterzeichneten einreichen. Stargard in Pommern, den 18. Juli 1865. Der öorstand der Siiuagogen-Vemeinde. •_ L. Pineoffs. Annonce. Die hiesige Cantor-, Vorbeter- und Schächterstelle mit einem jährlichen Gehalte, inclusive Nebeneinkommen von 400 Thlr., soll mit dem 1. September dieses Jahres anderweit besetzt werden. Bewerber wollen sich zur Probeleistung , mit Zeugnissen versehen, persönlich vorstellen. Reisekosten werden jedoch nicht vergütigt. Poln.-Crone, den 25. Juli 1865. Der Borstand der Synagogen-Gemeinde. Philipp Leffer. Wir suchen einen tüchtigen Religionslehrer für 8 schulpflichtige Kinder. Gehalt: Kost und Logis frei und-Einhundert Thlr. Crt. Reflectirende wollen sich bei den Unterzeichneten melden. Gebr. Levi in Erndtebrück, Prov. Westphalen. Preußen. Bei einem Gehalt von 300 Thlr. und freier Wohnung wird hier sofort ein zweiter Cantor und Schächter verlangt. Angenehmer Vortrag im Vorbeten ist erforderlich. Nur solche werden ersucht, sofort persönlich sich zu melden. . Reisekosten werden nicht vergütigt. Bromberg, den 26. Juli 1865. Der Verwaltungs-Vorstand. Ein junger Israelit, der mehrere Jahre Dirigent einer Vorbereitungsschule für höhere Lehranstalten, war, gegenwärtig in Berlin Philologie studirt, vorzügliche Zeugnisse besitzt, und bereits Knaben für die Secunde eines Gymnasiums, Mädchen für die erste Classe einer höheren Töchterschule vorbereitet hat, wünscht eine Anstellung an einer öffentlichen Schule. Gefällige Offerten besorgt die Expedition dieser Zeitung. —