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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1865-07-04 · Heft 27 (4.7.1865) · p. Seite 419

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
29 (1865)
Issue
Heft 27 (4.7.1865)
Date
1865-07-04
Page
Seite 419 (sequence 15)
Language
German
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. ..ffftr Mn Colouiqlwaaren-Geschäft in einer Provinzialstadt des Königreichs Hannover'wird zu Michaelis d. I. eine Laden-Demoiselle jüdischer Confession, welche schon ziemlich bewandert in diesem Fache, zu engagiren gesucht. Jrt Sabbath und Festtagen ist das Geschäft gen. ' "Frankirte Offerten unter N. 12. befördert die Expedition dieser Zeitung. _ An none e. Eine geprüfte und geübte Gouvernante, welche in -sämmtl. Schulwissenschaften, in der franz. und engl. Sprache, Musik und Handarbeiten, gründlichen Unterricht ertheilt, sucht zum 1.'September d. I. ein anderes Engagement. Gef. Meldungen nimmt die Exped. d. Bl. unter Chiffre A. 8. entgegen. Reelles Gesuch! Keine Lüge!! Heiraths - Gesuch. Ein in einer schönen Stadt von hoher Regierung lebenslänglich angestellter Lehrer und Prediger (Philolog) der 500 fl., außer Accidentien, Salaire bezieht, im Alter von 25 Jahren, sehr achtb. nobl. Familie, sucht aus ganz entschuldigenden Gründen, auf diesem Wege mit Damen oder deren Eltern und Vermittler bekannt zu werden. Suchender ist von ganz empfehlendem Aeußern, kräftiger Körperconstitution und ganz unbescholtenen Rufes. Derselbe beansprucht von seiner einstigen Gattin guten dem Stande angemessenen häuslichen Sinn, unter allen Umstanden eine gute theor. und prakt. Bildung auch .wenn möglich Berständniß der Musik, zur Erziehung von Pensionären, und ein disponibles Vermögen von circa 2 bis 3000 Thlr. oder Gulden nebst einer angem. Aussteuer. Dagegen wird eine stets sichere Existenz geboten, wie auf schriftlichem Wege auseinandergesetzt wird. Damen, Jungfrauen, Eltern, Vormünder, oder junge Wittwen, die höchstens 28 Jahre alt, welche geneigt sind, diesem durchaus ernstlichen und rechtlichen Gesuch Beachtung zu schenken, belieben ihre Offerten unter dem Namen vr. I. Weiß der Expedition dieses Blattes franco zur Weiterbeförderung einzusenden. Vermittler gegen gute Belohnung. Gegenseitige Diskretion Ehrensache. Ein isr. Elementar-Lehrer, aus einer sehr angesehenen Familie, der in einer großen Stadt wirkt, sucht auf diesem nicht mehr ungewöhnlichen Wege eine Lebensgefährtin. Damen, auch junge Wittwen, die hierauf reflectiren, wollen vertrauensvoll ihre Adresse mit Angabe ihrer Verhältniffe unter Z, 1. an die Expedition dieser Zeitung gelangen laffen. Discret. Ehrensache. Schüler, welche die hiesige Realschule besuchen , offerire ich Kost und Logis, gegen billige Vergütung, besonders, wenn schon jetzt, der Wohnung halber, Anmeldungen zum nächsten Eursüs bei mir eingehen. Lippsta dt, d. 14. Juni 1865. Frau Lehrer Liepmannssohn. Es können wieder zwei Knaben zur Erziehung und Bildung Ausnahme in' meinem Hause finden. Französische und englische Conversation. Die Herren B, Rothschild in Trier, S. Sternfeld in Düsseldorf, G. Schönholz in Cöln, Herr W. O. v. Horn iu Wisbaden, sowie der Herr Redacteur d. Z. werden gern Auskunft über mich ertheilen. Preis sehr mäßig. Sehr reizende Gegend. Sobernheim, im Juni 1865. Alexander Cahn. (Bad Ems.) Gegenüber den unverdienten*) immerwährenden Angriffen im sog. „isr. Lehrer" gegen das hies. isr. Religionsseminar, erkläre ich hiermit, daß ich weder Zeit noch Lust habe und es überhaupt unter meiner Würde erachte, mich mit einem Sonnenberg oder mit einem. Klingenstein — deren Charakter man hier zu Lande wohl zu würdigen weiß — und Consorten in einen Federstreit einzulassen brr vb.np^i, b« ämtn ■’TQD inn (1 Mos. 49, 6.) - *> Ich kann mich hierüber auf das Zeugniß der betreffenden ' Staatsbehörden und Herzog!. Schulinspectoren, sowie aller jener Gemeinden im In- und Auslande, wo meine ehÄnaligen Zöglinge gegenwärtig fungiren, getrost berufen. Bad Homburg, Hotel de Bade. Israelitischer Vaflhof ersten Ranges, Louifenstraße Ro. 74. Unterzeichneter beehrt sich sein in der Nähe der Eisenbahn, des Kurhauses und der Mineralquellen gelegenes mit allem Comfort eingerichtetes neues Hütel den geehrten Badegästen bestens zu empfehlen. - M. H« Ochs. Deutfch's Musik -Institut für jüdische Cantoren und Lehrer. Anmeldungen werden jeder Zeit entgegengenommen. Breslau, im Mai 1865. Cantor Deutsch, j Friedrich-Wilhelmstraße Nr. 47b. Im Verlage von M. Poppelauer's Buchh. in Berlin, Neue Friedrichstr. No. 61 ist soeben erschienen: VvZJb mb Berliner Kalender für Israeliten auf 5626 (1866) mit vielen Verbesserungen, Märkten u. s. w. von I)?. Poppelauer. Preis 5 Sgr. Jüdischer Wandkalender für S y na g o g e n- und Schulen auf 5626 von Dr. Poppelauer gr. fol. velin. Preis 5 Sgr. Ferner empfiehlt dieselbe^ Gebet-, Erbauungs- und Andachtsbücher jeder Art, sowie alle Ritual-Requi- - fiten. Auswärtige Aufträge werden franco erbeten.

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