Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 2 (10.1.1865)
- Date
- 1865-01-10
- Page
- Seite 30 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Bei M. Friedlän-er in Prllon erschien soeben und ist durch jede Buchhandlung zu begehen : . ' / Das Lehrer A-B C, gewidmet'allen'Lehrern, deren Freunden und Förderern der Volksbildung »ott A. Treu. - I i/8 Bog. HO. Schreibpap. in Umschl. geh. 5 Sgr. Der Herr Verfasser hat in diesem Lehrer-A-B-C. seinen Herren Collegen poetisch und sehr gelungen einen Wegweiser gegeben. Die-gefertigte Buchhandlung beehrt sich hiermit die ergebene Anzeige zu machen, daß sie die ganze Aussage des talmudischen Werkes £|öt» •’S-a ■ „Birke Josef“ käuflich an . sich gebracht, und um den Preis von ss.4 ö. W. ----- Thlr. 2. 20 Sgr. von uns wie durch jede Buchhandlung des In- und Auslandes zu beziehen ist. -Ferner erscheinen in unserem Verlage die schon längst verschollene hebräische Zeitschrift „AAeosÄn»“ und bitten wir die Beilagen, welche allen in Oesterreich erscheinenden israelit. Journale beigefügt werden, zu beachten: •; - Hochachtungsvoll ergebenst J. M/iiöpflnmeher Söline in Wien, Stadt Seitenstättengasse Nr. 4 im Tempelgebäude. Annonce. - - es-d 0teuc Auswahl von religiösen Gesängen zum Gebrauche'des israelitischen Gottesdienstes; bestehend aus 96 Psalmen,/Hpmnew und traditionellen Melodien , a-usgewählt ünh adöptixt/im/Iahte 186'1 von der unter dem Vorsitze Hasi'övy''s dahier bestehenden musikalischen Commission. HeräusMeb'en von 8. ftaiiiiikönirg, Ministre officiant i su lemxle igrselite kaiis , rue Venckome-No. 8. -- Preis: 7 Gulden. . Soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Volk, R., $od)fcud)ftrtr iftaeL Frauen mit - einervollständigenSpeisekärte und einer Hausapotheke. . 4. sehrvenmehxte A.ufla'ge. Preis 1 Tblr., sauber geb. 1'/« Thlr. ' AK. Adolf «Er Co« Verlag. Berlin sd Lrudera- In BaumgLrtner's Buchhandlung zu Leipzig ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen, :: Das wohlgetxo.ffene Portrait von . Dr.vLndwi£ Philippsan. . Stahlstich mit Facsimile. Preis: 7^/2 Ngr./ '7,--, , Entgegnung. In Nr. 51 d. Ztg. wird .ein-Referat der „N.Z." mitgetheilt, durch welches das/unpassende Benehmen des Superintendenten '/ Fischer gegen-mich, gelegentlich seines .christlichen Begräbnisses, dem öffentlichen Urtheil anheimgebeben wird. - Gegen-das Thatsächliche. dieses Attikels will, ich nichts.einwenden; dagegen finde ich mich in Betreff des Zusatzes der Redaction zu der nachfolgenden Erklärung veranlaßt.- Die 'Redaction hält es für ftaglich, db. es ganz angemessen ist, .dass ein indischer Geistlicher Mitgliedeines Gesangvereins ist?. Der Kürze wegen.will?ich .hier gleich die Frage so präcifiren , wie sie jedenfalls von der Redaktion beabsichtigt worden, nämlich: „ob es angemessen ist, daß ein jüdischer Geistlicher Mitglied eines christlichen, d. h. eines Hauptsächlich aus christlichen Mitgliedern bestehenden Gesangvereins ist, denn gegen die Theilnahme des jüdischen Geistlichen an Gesangvereinen innerhalb der Judengemernde dürste, wohl nichts ernzuwenden sein. Diese Frage ließe sich nun ^bejahend genugsam aus Beispielen beweisen, indessen wird es dessen nicht bedürfen, vielmehr wird es genügen, wenn ich erkläre, daß ich anläßlich meiner Stimme und ich kann mit Genugthuung sagen, insbesondere infolge der mir hier überall entgegen gebrachten Liebe zum Eintritte 'in den; Gesangverein bewogen wurde, einen Verein,^ der, keineswegs nur; Christen zu seinen Mitgliedern haben, darf, wie ja meine Aufnahme beweist und in welchem durchaus nicht solche Lieder gesungen werden, wie sie zu fingen der Jude ablehnen müßte." Ich frage, wo liegt da etwas Unpassendes,' wenn ich solchem Vereine angehöre, ja, wenn ich sogar, wie dies der Fall ist, zu seinem Vorstande zähle; es wäre wohl jedem..jüdischen Geistlichen zu rathen, Mbw 'OTi ^2va zu handeln - wie: ich gethan: 'o -i"-> aftrShö; o^sba rnsbii?3 -'S '*>■>73; «To-, chb 'soa besonders 'vö-.fo« '■’O ■ iibia u. m. a. »tas. «an Anlangend nun den in Rede stehenden Vorfall, so habe ich nichts weiter,gethan, als einer christlichen Leiche gefolgt, was ja weit weniger rst, als was dem Juden in anderen Fällen gegen; Christen zu thun geboten ist; daß. der Superintendent Fischer vollkommen gegen jede bisherige Gewohnheit, zum Erstaunen aller Anwesenden am Grabe singen ließ,'war rein zu-, fällig und -konnte mir auch, tzleichgiltig sein; wie sich,mich/ hierzu verhalten, das liegt in meiner Antwort an Fischer: Was ich hier gesungen habe, das glaube td)", /berat ich hatte mich am Gesänge nrcht betheiligt.*) - 'P as^w alk, den 19. December 1864. J ' Älifeld. *) Herr Ä. ist im Jrrthume, wenn er glaubt, daß wir einen ' Unterschied zwischen christlichem'und jüdischem Gesangverein im Sinne hatten. Durchaus nicht. "In dem ged. Ärmel wurde Herr A. als „Rabbiner" bezeichnet, und für einen Rabbiner halten wir. sür - nichtpassend, actives Mitglied eines Gesangvereins zu sein, und Serenaden, öffentliche Aufführungen in Concerten u. s. w., als Baß oder Tenor dergl. mitzumachen, mag der Verein jüdisch oderchristlich sein. Ein Cantor oder . Lehrer mag es immerhin thun. Jndeß cke xu8tidu8 non est kU8x»utsnäum. Die Redaktion. Bemerkungen. Auf das Ansuchen aus 0n. und Bn. müssen wir erwieder», daß, wie die Verlagsbuchhandlung uns berichtet, : kein, completes Exemplar des eben abgelaufenen Iahr- - gangs dieser Zeitung mehr vorhanden ist, da alle Exemplare,' die über die laufende Zahl der Abonnenten gedruckt werden, durch Nachbestellungen verkauft sind. — ■ Herrn J. L. V. in L.: Der Gegenstand Ihres Aufsatzes; erfordert in unserer Zeit eine' tief eingehende Behandlung / undkann durch eine blos skizzirte Darstellung nichts ge- ' winnen. — Die Äedaetion. Jüdisches Volksblatt No. 1. 1863. Sprüche der Enkel. — Die Bewohnbarkeit der Gestirne. — Erinnerungen an I. M. Jost.'— Römischer Kalender. NB. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu beziehen. /Jährlich. 1 Thlr. Vierteljährlich V* Thlr. ., Verlag von BäumgaLtnerfs Buchhandlurrg in Leipzig. — Druck vön- Z. B. Hirfchfeld. . : Verantwortlicher Nedactem: Gottfr. Fritzfche^