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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1862-09-02 · Heft 36 (2.9.1862) · p. Seite 512

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
26 (1862)
Issue
Heft 36 (2.9.1862)
Date
1862-09-02
Page
Seite 512 (sequence 14)
Language
German
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bjajirfv Geschäftshaus - Verkauf zu Hervelberg, Prov. Brandenburg. Mein Geschäftshaus zu Havelberg, unmittelbar am Markt belegen, nebst Garten, Acker und Wiese, circa 6 Morgen, worin seit einigen 30 Jahren ein Schnittwaaren-Geschäft und in den letzten 15 Jahren dieses mit Herren-Garderobe verbunden, betrieben ist, beabsichtige ich unter günstiger Anzahlung, 1000 Thlr. (das Üebrige kann stehen bleiben), zu verkaufen. Die Uebernahme des Geschäfts hängt vom Käufer ab und kann sofort erfolgen. Darauf Reflectirende wollen sich persönlich an mich wenden. W. Akeubürger. Pensions-Anstalt für Mädchen. Anfangs October d. I. eröffne ich Hierselbst eine Pensions-Anstalt für Mädchen, die gleichzeitig die hiesige höhere Töchterschule und die israelitische Religionsschule besuchen können. Die mir anvertrauten Schülerinnen erhalten in meinem Haufe neben einer streng religiösen Erziehung Unterricht in allen möglichen weiblichen Handarbeiten, vollständige Anleitung zur Führung einer Wirtschaft und werden in jeder Hinsicht von mir sorgfältigst überwacht und liebevoll verpflegt. Ich bitte um das schätzbare Vertrauen der geehrten Eltern, das ich stets gewissenhaft zu rechtfertigen suchen werde. Sondershausen, den 19. August 1862. SLbilla Heß geb. Fröhlich. Mit voller Ueberzeugung kann ich dieses Unternehmen den verehrten Eltern zur geneigten Berücksichtigung nur dringend anempfehlen, da mir der sittlich-religiöse Ernst, die umfassende Geschicklichkeit und der treffliche Charakter der Frau Heß, die ich seit Jahren kenne, für eine gedeihliche Wirksamkeit ganz besonders geeignet erscheint. Sondershausen, den 12. August 1862. Ph. Heidenheim, ' Bezirksrabbiner und Oberlehrer der hiesigen Fürst!. Realschule. Knaben-Pensionat »»» München. In meiner seit einigen Jahren bestehenden Anstalt beginnt am 1. October das Wintersemester. Knaben, welche die hiesige israel. Schule, oder eine andere der dahier bestehenden Lehranstalten besuchen, ebenso auch Kaufmannslehrlinge, die in ein hiesiges Geschäft treten wollen, finden in meiner Anstalt Aufnahme. Für gründlichen Unterricht und sorgfältige Erziehung ist bestens gesorgt. Näherer Aufschluß und Prospekte sind zu erhalten bei M Kahn^ Oberlehrer an der israel. Schule. ,cr-no ,D'TiTna ,mr.?a sn ,rin-ba ,rrnS“HÜ wie auch alle andere b^Ov in großer Auswahl zu den billigsten Preisen Berlin, Klosterstr. No. 13, 2 Tr. bei C. Boas. 2ur ÜLvIinM. Es ist allgemein bekannt, dass die Pargä-ftapresä Aja- und Corfu-Cedern seit mehreren Jahren in einer so ausgewählten Gattung, wie in früheren Zeiten, in dem Handel nicht Vorkommen. Die Ursache hievon mag folgende sein: Zu jener Zeit gab es am Entstehungsorte einen einzigen Käufer, welcher dann hier die Waare absetzte. Die Menge war auch hinreichend, da er nicht nur die b^biös, sondern auch die minder guten Nr. 3 wegwarf. Seit mehreren Jahren giebt es aber nicht mehr einen Käufer, sondern mehrere, und die Pfleger selbst brachten aus kaufmännischer Eifersucht ihre Cedern hier in den Handel und zwar in grösster Menge, ohne jedoch die guten von den schlechten zu trennen. Dazu wurden sie von den Käufern ermuthigt, da nämlich diese einen grossen Gewinn dabei fanden, weil sie gewissenlos auch die minder guten und die Dubios in Kisten legten, welche sie dann verschlossen an ausländische Käufer verkauften. Dieser Betrug nöthigte die ausländischen Käufer, die doch jeden Verlust vermeiden wollten, in den Kleinhandel was immer iur Cedern zu bringen. Diese wurden dann den Nichtkennörn verkauft, weswegen Tauseride von unschuldig einen nbtnb rtäSb äüssprachen. Um nun dieses Jahr solche unverzeihliche Missbrauche zu beseitigen, fassten die vorzüglichsten Käufer den Entschluss, eine; Gesellschaft zu bilden und ihre Cedern gewissenhaft auszusuchen und nicht nur die Dubios, sondern auch die Scarten und viele minder guten Nr. 3 öffentlich zu schneiden und in das Meer zu werfen, damit einzig und allein die Gedern o-^iüb in den Handel gesetzt werden. Dies machen wir unseren Glaubensbrüdern bekannt, auf dass sie nicht von einigen Unverschämten, denen diese ihren Handel schmälernde religiöse Massregel. nicht gefallt, betrogen werden. Triest, am 13. August 1862. . Abram de Castro: Israelitischer Gasthos in Aachen. Unterzeichneter empfiehlt seinen neu eingerichteten Gasthof No. 33 Camphausbadstraße (im Mittelpunkte der Stadt, zunächst den Bädern, dem Kurhause und Kurbrunnen) den. resp. Reisenden und Badegästen aufs Beste mit der Versicherung guter und billiger Bedienung. A. Fiebennann. (Gesuch.) Ein anständiges Mädchen von guter Familie, welches in der Küche erfahren, sowie sich einiger Hausarbeit unterziehen kann, wird zum sofortigen Antritt gesucht. , Portofreie Offerten unter Chiffre G. & 8. poste restante Güsten.

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