Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 26 (1862)
- Issue
- Heft 28 (8.7.1862)
- Date
- 1862-07-08
- Page
- Seite 384 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/3224737-3226310-3226339--20457-3249525- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
384 Die hiesige Rabbinerstelle, womit ein Einkommen von 400 — 500 Thlrn. p. S. verbunden ist, ist zu besetzen. Bewerber hierzu müssen neben ihrer Qualifikation wahrhaft orthodox und im Stande sein, einen zeitgemäßen Vortrag zu halten. Postfreie Anmeldungen richte man an den Unterzeichneten Vorstand. Wöngrowiec, den 23. Juni 1862. Der Synagogen-Gemeinde-Vorstand. PH/Meyer. F. Rathan. T. Bischofswerder. Vom Isten November o. ist an der hiesigen Synagogen - Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers und ersten Vorbeters vacant; sie bietet einen fixen Gehalt von dreihundert Thalern, äußer den üblichen Accidenzien. Erfordert wird neben tüchtiger Lehrer-Qualificätion auch besonders die für einen geordneten Gottesdienst nöthige musikalische Bildung. Reflectirende wollen ihre Zeugnisse einsenden an den Vorstand der israelit. Synag.-Gemeinde zu M ü h l h a u f e n in Thüringen. 1 Bei der hiesigen Gemeinde ist die Stelle eines geprüften Lehrers, Schächters und Vorbeters zum 22sten Oktober vacant. Geeignete Bewerber wollen sich beim Unterzeichneten Vorstande melden. Fixer Gehalt 200 Thlr.- Nebeneinkommen circa 100 Thlr. Polzin. Der Vorstand der Synagogen- Gemeinde. Die an unserer Elementarschule vacante 21e Lehrerstelle mit einem Gehalte von 150 Thlrn. u. ca. 250 Thlrn. für Religionsunterricht soll schleunigst besetzt werden. Reflectanten belieben unter Einsendung ihrer Zeugnisse hei dem Unterzeichneten Vorstände sich zu melden. Kozmin im Großherzogth. Posen, den 1. Juli 1862. Der Vorstand. Louis Goldbaum. Adolph Fuchs. In Vallendar (Städtchen), l Stunde von Coblenz a/Rhein, wird die Stelle eines unverheiratheten Religionslehrers, Vorbeters und Schächters bis im Monat November vacant. Der Gehalt ist 200 Thlr. nebst 25 Thlrn. Nebeneinkünfte. Es wirb hauptsächlich auf einen angenehmen Vorbeter reflectirt. Anmeldungen bei Unterzeichnetem. Der Vorsteher Joseph Lob. Vallendar bei Coblenz am Rhein. Eine noch recht brauchbare Physharmonika, welche, bisher zur Begleitung des Gesanges in unserer Synagoge diente, ist wegen Anschaffung einer Orgel sofort billig abzugeben von dem Vorstande der Synagogen-Gemeinde Bielefeld. Für meine 3 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren wünsche ich einen Hauslehrer israelitischer Religion zu engagiren. Verlangt wird akademische und pädagogische Bildung, eine im höchsten Grade freisinnige Erziehung der Kinder. Gehalt 150 bis 200 Thlr. Preüß. Courant, und völlig freie Station. Bewerber wollen gütigst vorerst ihre Zeugnisse, einschicken, späterhin sich auch persönlich vorstellen. Gottesberg in Schlesien, den 30. Juni 1862. H. Cohn. Ein Lehrer, im Besitze hervorragender p ä d a go gisch er Mittel, der seit einer M e ih e von Jahren mit bestem Erfolge in seinem Berufe thätig gewesen ist und sich durch rhethortsche Begabtheit auszeichnet, sucht b al d i gst entweder an einer Realschule oder als Lehrer un d Prediger bei e in er Gemeinde eineseinen Fähigkeiten angemessene Wirksamkeit. Nähere Auskunft ertheilt der Großh er zo glich-Mecklenb. Land esrabbiner I*r. S. Cohn. Schwerin i/M., 24. Juni 1862. Annonce. Eine junge israel. Lehrerin, welche den Unterricht in der deutschen, franz., engl, und; hebräischen Sprache, sowie in der Geschichte, Geographie, Literatur, Rechnen, Handarbeit und in den Anfangsgründen der Musik lei-- ten kann, sucht Stelle in einem Institute oder in einer" Familie. Näheres theilt Herr D&r. Ludw. Philippson in Bonn unter Chiffre I..mit. Hirschel's Hotel w Hamburg,. Mühlenstraße 42, in der lebhaftesten Geschäftsgegend und in der Nähe des Hafens, empfiehlt sich, den geehrten Reisenden bestens. Das Hotel ist neu restaurirt und bedeutend vergrößert worden und bietet den Gästen alle nur möglichen Annehmlichkeiten, wie es überhaupt das Bestreben des Unterzeichneten stets sein wird, durch prompte und billige Bedienung allen Ansprüchen aufs Vollkommenste Genüge zu leisten. Die Küche ist streng nach jüdischem Rituell eingerichtet, Adolph Hirschel.