Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 50 (10.12.1861)
- Date
- 1861-12-10
- Page
- Seite 727 (sequence 15)
- Language
- German
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Ostern 1862 (wir Litten unsere Aufforderung v. M. dahin zu berichtigen!)-wird die hie- Vge Stelle des Religionslehrers, der zugleich-Vorbeter und Schächter-sein muß, da ca nt- Garantirt wird: 120 Thlr. Firum, 50 Thlr. für Schechita und freie Station. Unverheirathcte Bewerber mögen ihre authentischen Zeugnisse bald frei einsenden an den Vorstand der israelitischen 'Gemeinde in Schwaan in Mecklenburg. In Offenbach am Glan> preuß. Rheinprovinz, Kr. St. Wendel, wird binnen Monatsfrist ein Elementarlehrer für eine öffentliche israelitische Schule, welcher auch als Vorbetcr und Chorleiter fungiren und wo möglich auch den Schächterdienst versehen soll, gesucht. Der jährliche fire Gehalt beträgt 220 preuß. Thlr., außerdem werden die Casualicn circa 55 Thlr. eintragen. Schlägt man die Wohnung mit schönem Garten zu 25 Thlr^ an, so beläuft sich das jährliche Einkommen auf 300 Thlr. — Hierauf Rcflectirende belieben sich portofrei unter Beibringung ihrer Moralitäts- und Qualifications-Zeugnisse direct zu wenden an den israelitischen Schulvorstand unter der Adresse £♦ Rothschild und M. Triefus zu Offenbach am Glan. In hiesiger Gemeinde sollen vom Isten April 1862 folgende.Cultusbeamte angestelll werden: 1) Ein Rabbiner und Prediger, welcher außer den Predigten an unserer hebräisch-deutschen Schule 8—12 Stunden wöchentlich Unterricht zu erth eilen hat) mit einem Jahrgehalt von 550 Thlrn. Firum und mehreren Nebeneinkünften. 2) Ein Cantor und Schächter, welcher hinreichend Musikkenntniß besitzt, einen Chor zu leiten, mit einem firirten Jahrgehalt von 500 Thlrn. u. freier Wohnung. 3) Ein geprüfter Lehrer, der 30 —33 Stunden wöchentlich an unserer jüdisch-deutschen Elementarschule zu unterrichten hat, mit einem firirten Jahrgehalt von 300 Thlrn. > r Hierauf Rcflectirende wollen unter Einsendung ihrer Zeugnisse sich bis spätestens den 15ten. Januar 1862 bei Unterzeichnetem Vorstande melden. Stolp, im December 1861'.' Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Bei der hiesigen Synagogen-Gemeinde wird zum 1. April k. I/ die Stelle eines Cantvrs- Schächters und tnip mit einem firen Gehalte von 250 Thlrn. und nicht unbedeutendem Nebeneinkommenvacant. Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer QUalisicatiöns- und Führungsatteste in frankirtcn Briefen bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. . Bemerkt wird, daß musikalische Kenntnisse wünschenswerth, jedoch nicht unbedingt erforderlich sind und Reisekosten nicht erstattet werden. Zülz, den 23. October 1861. Der Vorstand der Synagogen - Gemeinde. A. Forell. 727 Bekanntmachung. Bei Unterzeichneter Gemeinde soll zu Ostern k. I. ein Vorbeter und Hülfslehrer an gestellt werden. Erfordernisse sind gute Stimme und musikalische Bildung, um bei dem Gottesdienste Chorgesang leiten, so wie die Befähigung, einen Theil des Unterrichts in der Religionsschule übernehmen zu können. Gehalt ist auf 250 bis 30v Thlr. ohne Nebeneinkünfte festgesetzt; letztere ließen sich durch zu ertheilenden Privatunterricht leicht erhöhen. Qualificirte Bewerber wollen sich bis zum 1. Januar 1862 mit Beilegung ihrer Atteste in portofreien Briefen, oder persönlich bei dem Vorstande melden. — Reisekosten werden nicht vergütet. Pleß in Oberschlesien, den. 30. November 1861. Der Vorstand der Synag.-Gemeinde. <^Hum 1. April 1862 finden noch einige israelitische Knaben, die eine der hiesigen Schulanstalten besuchen wollen, in meinem Hause freundliche. Aufnahme. Liebevolle Pflege, sorgsame Ueberwachung der häuslichen Arbeiten und eine sittlich-religiöse Erziehung wird zugesichert. Der Herr Landrabbiner vr. Meyer Hierselbst ist freundlichst bereit, auf etwaige Erkundigungen nähere Auskunft zu ertheilen. Hannover. I. I. Krimke, Stiftsgelehrtcr. Prediger vr. Landsberger in Berlin empfiehlt vor dem Wechsel des Quartals seine Pensions¬ und Lehranstalt für Knaben, welche durch vermehrte Lehrkräfte in den Stand gesetzt ist, allen billigen Anforderungen zu entsprechen. Auch Handlungs-Eleven finden ein freundliches häusliches Unterkommen. Referenzen : die Herren Rabbiner vr. Sachs von hier und vr. Philippson in Magdeburg. Asyl für gemüthskranke Israeliten. In dem von dem Unterzeichneten im Laufe dieses Jahres gegründeten Asyle für gemüthskranke Israeliten können noch einige Kranke Aufnahme finden. Bayreuth, im November 1861. Dir. Würzburger. *** Eine riiLn-Maschine ist billig zu verkaufen. Auf frankirte Anfragen ertheilt Nachricht H. Goldberg, Cantor in Braunschweig. Auch werden von Obigem auf Verlangen C'nDD, ■pb^sn und mriT» neu angefertigt so wie auch reparirt. Für mein Tuch- und Modewaaren-Geschäft, cMtäil, suche ich zu Neujahr oder Ostern n. I. einen Lehrling aus achtbarer Familie. Magdeburg, den 26. November 1861. Z. H. Rosenthal.