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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-11-12 · Heft 46 (12.11.1861) · p. Seite 667

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 46 (12.11.1861)
Date
1861-11-12
Page
Seite 667 (sequence 13)
Language
German
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667 In unserer Filial-Gemeinde Kyritz ist die Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle vacant und sogleich zu besetzen. Der Gehalt beträgt bei ganz freier Station und Schechita- Sporteln 80 Thlr. Reflectanten belieben sich schleunigst zu melden. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Wittstock. Die hiesige ist. Gemeinde sucht sofort oder Neujahr 1862 einen wohlqüalificirten unverheiratheten Mann, der die Religionslehrer-, Vorbeteru. Schächterstelle bekleiden kann. Es werden ihm 120 Thlr. Firum, 70 Thlr. für Schechita und freie Station zugesichert. — Darauf Reflectirende mögen ihre authentischen Zeugnisse baldigst portofrei einsenden an den Vorstand der jüdischen Gemeinde in Schlvaan in Mecklenburg. Ein geprüfter jüdischer Lehrer, unvcrheirathet, der außer in den Elementar-Gegenständen und in den Realien auch im Lateinischen, Griechischen, Französischen und Hebräischen gründlichen Unterricht ertheilt, und dem hierüber die besten Zeugnisse zur Seite stehen, sucht, da ihm sein jetziger Wirkungskreis, nicht zusagt, eine seinen Fähigkeiten angemessene Stellung. Am angenehmsten wäre demselben eine Stellung als Lehrer in einer Gemeinde der Provinz Posen, oder eine Hauslehrerstelle in einer großen Stadt des In- oder Auslandes. Portofreie Offerten unter der Chiffre A."B. L. befördert Herr Buchhändler Philipp Karfunkel in Gleiwitz O/S. Ittit o n e e. Wegen vorgerückten Alters will ich meine ri^Ln-Maschinc, die vor nicht langer Zeit 90 Thlr. kostete, verkaufen. Auf stankirte Anfragen ertheilt das Nähere Wolff Salomon in Friedeberg in der Neumark. A n n o n c e. In einer gebildeten jüdischen Familie (koscher) finden noch einige junge Mädchen mit Beaufsichtigung in Musik und Schularbeiten liebevolle Aufnahme bei Jsaaesohn in Berlin, Alte Schönhauser Str. 46. Anzeige. Für mein Tuch-, Manufactur- und Modewaarengeschäft 'ssuche 4ch zum sofortigen Antritt oder spätestens zum l.Januar 1862 einen Lehrling, der mit guten Schulzeugnissen versehen ist.- Eben so einen Commis, der mit der Buchführung vertraut, Kenntnisse in obigen Artikeln besitzt, und gute Atteste hat. Reflectirende erfahren das Nähere auf Franco-Anfragrn. Jacob David in Sömmerda in Thüringen. In unser Manufactur-Kurzwaaren-Geschäft en gros kann ein Sohn rechtlicher Eltern, der die nöthigen Vorkenntnisse besitzt, sogleich als Lehrling eintreten. Osterode am Harz, im Oktober. Sternheim Comp. Wir suchen für unser Bankgeschäft einen Lehrling, der baldigst eintreten kann. Nur solche, die eine schöne Handschrift haben, wollen sich an uns wenden. Göttingen, 1. November 1861. Benfey Lf Co. Annonce. Ein junger Mann mit den besten Empfehlungen, der 4 Jahre in einem sehr renommirten Colonialwaaren-Geschäft en gros gearbeitet, eine schöne Hand schreibt und mit allen Comptoirarbeiten und Correspondenz vertraut ist, wünscht gegen Januar oder Ostern k. I. eine Stelle in einem Banquier-, Colonialwaaren- oder Producten- Geschäft zu erhalten. — Gest. Offerten bittet man unter Lit. X. in der Erped. d. Bl. abzugeben. Zum Isten Januar k. I. kann bei mir eine Erzieherin placirt werden, welche Mädchen in den Realgegenstanden, der französischen Sprache, Religion, Hebräisch lesen, Clavier und in den weiblichen Handarbeiten zu unterrichten fähig ist. Ungefährer Gehalt nebst freier Station 15 Fl. österr. Währ, monatlich. Reisekosten werden vergütet. Hierauf Reflectirende wollen ihre Zeugnisse unter meiner Adresse nach Oderb erg, k. k. Schlesien, einschicken. Salomon Haas. Eine junge Dame, die sich zur Lehrerin ausgebildet- und sowohl in der deutschen, französischen und englischen Sprache, als in der Musik und in allen weiblichen Handarbeiten zu unterrichten befähigt ist,' sucht ein Engagement als Erzieherin in einer israelitischen Familie. Franco-Offerten beliebe man an den Religionslehrer LBr. M. Mielzienerin Kopenhagen zuadressiren. 1 Gesucht wird für ein nettes junges Mädchen in einer noblen jüdischen Familie ein Unterkommen, um sowohl der Hausfrau in weiblichen Handarbeiten, als auch im Haushalt oder im Geschäft als Verkäuferin kräftig zur Hand zu gehen. Es wird auf liebevolle Behandlung gesehen, und deshalb ein mäßiges Kostgeld gern zugegeben. Hierauf Reflectirende belieben ihre Adresse in der Erpedition dieser Zeitung unter-X.s. 2. abzugeben. Ein gebildetes junges Mädchen wünscht eine Stelle als Gesellschafterin oder als Stütze der Hausfrau anzunehmen., Gefällige Adressen werden unter Chiffre A. B. 12. poste restante Magdeburg erbeten.

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