Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 45 (5.11.1861)
- Date
- 1861-11-05
- Page
- Seite 653 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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^yü-Räucherfleifch, Würste und Zungen L Pfd.9 Sgr. guter und 10 Sgr. bester Qualität. Der Betrag ist bet der Bestellung beizufügen, oder wird per Postvorschuß entnommen. M. Engelbert, Cantorin Efchwege. Annonce. Für meine Tilch- und Modewaaren- Handlung wird zum 1. Januar, spätestens zum 1. April 1862 die Stelle für einen Lehrling vacant. Sonnabend und Festtage bleibt mein Geschäftslocal geschlossen. Heiligenstadt, Prov. Sachsen, October 1861. M. Oppenheim s Wwe. In unser Manufaetur-Kurzwaären-Geschäft 6n gros kann ein Sohn rechtlicher Eltern, der die nöthigen Vorkenntnisse besitzt, sogleich als Lehrling eintreten. Osterode am Harz, im October. Sternherm & Comp. Ich suche auf sogleich einen jungen Mann, mit guten Schulkenntnissen versehen, als Lehrling für mein Manufacturwaaren-Geschäft, welches am Sabbath geschlossen ist. Hildesheim, 29. October 1861. I. Meyerhof am- Platze. Zum Isten Januar k. I. kann bei mir eine Erzieherin placirt werden, welche Mädchen in den Realgegenständen, der französischen Sprache, Religion, Hebräisch lesen, Clavier und in den weiblichen Handarbeiten zu unterrichten fähig ist. Ungefährer Gehalt nebst freier Station 15 Fl. österr. Währ, monatlich. Reisekosten werden vergütet. Hierauf Reflcctircnde wollen ihre Zeugnisse unter meiner Adresse nach Oderberg, k. k. Schlesien, cinschicken Salomon Haas. Eine junge Dame, die sich zur Lehrerin außgebildet, und sowohl in der deutschem französischen und englischen Sprache, als in der Musik und in allen weiblichen Handarbeiten zu unterrichten befähigt ist, sucht ein Engagement als Erzieherin in einer israelitischen Familie. Franco-Offerten beliebe man an den Religionslehrer Dr. M. Mielziener in Kopenhagenzu adressiren. Gesucht wird für ein nettes junges Mädchen in einer noblen jü- , fischen Familie ein Unterkommen, um sowohl der Hausfrau in weiblichen Handarbeiten, als auch im Haushalt oder im Geschäft als Verkäuferin kräftig zur Hand zu gehen. 7 Es wird auf liebevolle Behandlung gesehen, und deshalb' ein mäßiges Kostgeld gern zugegebenl Hierauf Reflectirende belieben ihre Adresse in der Erpedition dieser Zeitung unter X. Y. Z. abzugeben. . __ Eine jüdische, sehr gebildete Gouvernante, Preußin : pon. Geburt, sucht in dieser Eigenschaft sofort einen Posten. Näheres portofrei beim Privatlehrer T. TautztK jn Te plitz. -/> Bei M. Friedländer in Brilon erschien so eben in fünfter Auflage: ' - oder Erzählungen von Israels Ansznge aus Mizrajim. Uebersetzt von einem jüdischen Gelehrten. 5 Bog. kl. 8. roh 2'/r Sgr., steif broschirt 3'/» Sgr. . Dieselbe, mit einem Anhänge, enthaltend: Einleitung und Wörterbuch zur Hagada, besonders für den Schulgebrauch geeignet, von ör. E. Hecht. Broch. 5 Sgr. - 6'/» Bog. 8. Beim Unterzeichneten ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: mD3 Leichenreden von Benediet Hause, Lehrer in Neukirchen (Kurhessen). Preis 36 Kr. So viel mir bekannt, sind bis jetzt Leichenreden jüdischer Autoren in einer besonderen Sammlung nicht erschienen. Ich glaube daher mit der Herausgabe dieses Merkchens einem längst gefühlten Bedürfniß und insbesondere den Wünschen vieler Lehrer, so wie nicht minder den Erwartungen derselben entsprochen zu haben. ' Frankfurt a/M. I. KausfNtlMrr. Bei I. Bensheimer in Mannheim ist.erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Schrift, die heilige, in der Ursprache, Biblia hebiaica, früher Thlr. 4. — jetzt für 23 Ngr. : Willstättev, Allstem. Geschichte des israelitischen Volkes, früher 25 Ngr. — jetzt für 3 Ngr. 9 Karte von Palästina, hebräisch und w deutsch zusammen, von Rabbiner vr. E. Z. Blücher, hochcolorirt, baar 2 Thlr. bei Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig. A»s der Ältmark. Als im Jahre 1856 um die Mitternachtsstunde des Versöhnungsfestes die Synagoge zu S a l z w e d e l mit ihren sämmtlichen Utensilien ein Raub der Flammen geworden, und das Bedürfniß nach einem gemeinsamen Bethause sich dringend fühlbar machte, regte sich der lebhafte, Wunsch in den Gemüthern der Gemeinde, dem Herrn, zu Ehren ein neues Gotteshaus zu erbauen. Die Gemeinde, selbst zu klein, um aus eigenen Mitteln die Kosten eines Neubaues bestreiten zu können, veranlaßte den Vorstand, sich mit der Bitte um Unterstützung an unsere Glaubensbrüder nah und fern zu wenden) und der Herr segnete unser Vorhaben. Denn nach Jahresfrist hatten wir an milden Beiträgen eine Summe von 687 Thlrn. nebst vielen Geschenken zur innern Einrichtung erlangt, und mit diesem Gelde und aus Gemeindemitteln kauften wir ein Haus mit einem großen, zwischen Gärten gelegenen Hintergebäude, welches letztere, fern dem Geräusche des Geschäftslebens, sich ganz besonders zu einer den Bedürfnissen der Gemeinde entsprechenden-Synagoge eignete. >; , . Rüstig schritten wir zum Werke,' und obgleich-das Gebäude einer vollständigen Umgestaltung bedurfte, hatten