Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 33 (13.8.1861)
- Date
- 1861-08-13
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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■M 33 85.3aficii«ns. Allgemeine Zeitung -es Zu-enthums. Ein unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. HerauSgege-en von Rabbiner Dr. Ludwig PhiliPPson in Magdeburg. Leipzig, den 13. August 1861. Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Dienstag-, in 1V2 bis 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 3 Thlr. Halbjährig 1 Thlr. 15 Rgr. Vierteljährig 22 l/r Rgr. Inserate werden mit 1V2 Agr. für die Petit. Zeile oder deren Raum berechnet. Beilagegebühren betragen für 1 Bogen 4 Thlr., für lJz Bogen S Thlr., für '/« Bogen 2 Thlr. Alle Buchhandlungen, Postämter und Zeitungs. Expeditionen nehmen Bestellungen an; der Hauptexpedition für beide Letztere hat sich das Königl. Sachs. Haupt. Zeitungs. Bureau hier unterzogen. An die Israeliten Oesterreichs Nachdem dem Eingang der Schriften des „Instituts zur Förderung der israelit. Literatur" in die österreichischen Staaten durchaus kein Hinderniß mehr im Wege liegt, also auch das Abonnement aus dieselben Jedermann gestattet ist, lenken wir die Aufmerksamkeit Aller, die sich hierfür interessiren, hierauf, bitten sie, sich der guten Sache nachdrücklich auzunehmen und dafür zu wirken. Der Schlußtermin zur Abonnirung auf das siebente Jahr tritt mit dem Isten Oktober c. ein, und muß dieser pünktlich eingehalten werden. Die „Geschichte des Karäismus" von Dr. Julius Fürst, die „Geschichte der jüdischen Münzen" von Dr. M. A. Levy, das „Leben und Wirken Moses Mendelssohn's" von Dr. Kaiserling mit vielen bis jetzt ungedruckten Documenten, die „israelitische Religionslehre" von Dr. Philippson, zweiter Theil, „David Alroy" von D'Jsraeli in neuer, freier Bearbeitung, und noch mehrere Schriften werden diesen siebenten Jahrgang zu einem höchst interessanten machen. Wir bemerken noch, daß in diesem siebenten Jahre die Namen auch der österreichischen Abonnenten unserer Schriften dem Verzeichniß einverleibt werden. Das Institut zur Förderung der israelitischen Literatur. Dresden, 2. August 1861. Die dreißig Tage der gesetzlich tiefen Trauer um meinen innigst geliebten Gatten, Herrn vr. philosophiae B Beer, sind vorüber; aber mein Schmerz ist eben so groß und mich ganz niederbeugend, wie im ersten Momente des Verlustes. Mögen daher die geehrten Herren und Frauen entschuldigen, wenn ich diesen Weg wähle, um ihnen für die vielen Beweise der Liebe und Anerkennung für den edlen Todten und der Teilnahme für mich zu danken. Weit über das deutsche Vaterland hinaus hat diese Trauerkunde das Herz Vieler erschüttert und wenn