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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-07-02 · Heft 27 (2.7.1861) · p. Seite 390

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 27 (2.7.1861)
Date
1861-07-02
Page
Seite 390 (sequence 14)
Language
German
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HOTEL EHRMANN IN WIEN. -«»- Der Gefertigte stattet hierait den ergebensten .Dank ab für die Anerkennung, deren sich die bisherige Leitung seiner Traiteurie, Leopoldstadt No. 586, von Seile seiner verehrten Gäste zu erfreuen hatte, und fügt die Bitte hinzu, ihn in seinem neuen Locale, Hotel Ehrmann, Leopoldstadt, Fuhrmannsgasse No. 482, welches am 2. Juni 1861 eröffnet wird, mit einem recht häufigen und zahlreichen Besuche beehren zu wollen. Der Gefertigte schmeichelt sich, in seinem neuen Locale solche Einrichtungen getroffen zu haben, die. den Anforderungen entsprechen, die man an ein Wiener Hotel eisten Ranges zu stellen berechtigt ist. Ein anmulhiger Garten mit schattenkühlen, luftigen Zelten, eine feine gewählte Küche, Eleganz und Schönheit der Wohnungen u. reiche Ausstattung derselben, lichte, freundliche Räumlichkeiten, bereitwilligste Bedienung sind die Vorzüge, mit denen der ergebenst Gefertigte sein neues Unternehmen dem Wohlwollen eines geehrten Publikums empfiehlt. Simon Ehrmann7 Hotelbesitzer, Leopoldstadt, Fuhrmannsgasse No. 482. Deutsch s Musik - Institut für jüdische Cantoren und Lehrer. Anmeldungen werden jeder Zeit angenommen. Cantor Deutsch in Breslau, Nicolai-Stadtgraben 6a. In unser Mcmufactur-Kurzwaaren-Geschäft en gros kann ein Lehrling, welcher die nöthigen Vorkenntnisse -hat, jogteich eintreten. Osterode am Harz, im Juni 1861. Sternheiw & Co. Für mein Kürschner-Geschäft suche ich sofort, spätestens aber bis Michaelis a. c. einen Lehrling. Reflectirende wollen sich gefälligst melden bei Jacob Ikosenberg, Kürschner in Harburg a/Elb'e. Osnabrück (Hannover). Ein mit sehr guten Zeugnissen versehenes Mädchen, 28 Jahre alt, sucht Familienverhältnisse halber spätestens auf Michaelis eine Stelle, wo sie die Wirthschaft selbstständig leiten, oder die Hausfrau in der Führung des Haushalts und Beaufsichtigung der Kinder unterstützen könnte; auch wäre sie erbötig, eine Stelle als Gesellschafterin zu übernehmen. Dieselbe würde mehr auf gute Behandlung als hohes Salair Rücksicht nehmen. Reslectanten wollen sich gefälligst in frankirten Briefen wenden an den Religionslehrer und Pensionsvorsteher B. Wolfs. Für meine Lichte-, Seifen- und Parfümerien-Fabrik, welche an Sonn - und Feiertagen geschlossen ist, suche ich zum sofortigen Eintritt einen mit guten Schulkenntnissen versehenen Lehrling. Hagen sWestphalen), im Juni 1861. Elias Mayer. Ein junges Mädchen aus achtbarer Familie, welches der englischen und französischen Sprache mächtig, eine gute Pianistin und in allen weiblichen Handarbeiten erfahren ist, wünscht Stelle als Gesellschafterin. Es wird weniger auf großen Gehalt als auf eine ihrer Bildungsstufe angemessene humane Behandlung gesehen. Portofreie Anerbietungen unter Z. 19. besorgt die Erpedition dieses Blattes. Seit dem ersten Mai erscheint im Verlage von Chr. Fr. Will in Darmstadt, und ist durch alle Pvstanstalten und Buchhandlungen zu beziehen: Der israelitische Lehrer. Ein Organ für die Schule, die Familie und das Gemeindeleben des Judenthums. Herausgegeben von vr. E. Hecht, I. Kragenstein und A. Treu. Preis 42 Xr.-12 Sgr. halbjährlich. No. 4. ist bereits erschienen. Die Interessen der israel. Schule, die seither nur nebenbei Berücksichtigung fanden, Besprechungen über die äußere Stellung der Lehrer sowohl, als über Gegenstände des Unterrichts und der Erziehung werden den Vordergrund unseres Blattes bilden. Es wird fernerhin alleiniges Organ der bestehenden israelitischen Lehrervereine sein. Nichtlehrern wird durch eine sorgsame A u s - wähl aller das Judenthum und die Juden betreffenden Tagesereignisse, Correspondenzen, Abhandlungen aus dem Gebiete des Familien- und Gemeindelebens ebenfalls Unterhaltung und Belehrung geboten werden. Späterhin wird ein besonderes Beiblatt auch Novellen u. dgl. bringen. Die ungemeine Billigkeit des Blattes, die dem ärmsten Lehrer die Anschaffung ermöglicht, mag demselben zur besondern Empfehlung gereichen, und beurkunden, daß es den Herausgebern nur darum zu thun ist, einer hohen Idee zu dienen. Darum sollen im Interesse der Sache alle Anzeigen von Lehrervereinen, und bis auf Weiteres auch Anzeigen von Lehrerstellen unentgeltlich ausgenommen werden. No. 5. wird ein erweitertes Programm und einen Aufruf zur Gründung einer Unterstützungskasse für israel. Lehrer (Pensions-, Wittwen- und Waisenfond) bringen. Auch steht eine Reihe höchst interessanter Aufsätze über den Frankfurter Streit zwischen Rabbiner, Realschule und Gemeinde-Vorstand in Aussicht. . aK*T Allen bisher vorgekommenen Hindernissen wegen Bezug durch Post ist kräftigst begegnet worden. Im Verlage von Louis Gerschel in Berlin sind nachstehende Emancipatrons - Schriften erschienen: RieHer, Gabriel. Jüdische Briefe. Zur Abwehr und Verständigung. 8 Hefte. Preis 20 Sgr. Wie Alles, was aus der Feder dieses geistreichen und gefeierten Schriftstellers fließt, dauernden Werth hat, so bieten auch die „Jüdischen Briefe", eine eben so belehrende als angenehme Lectüre. Persönlichkeiten, wie Heinrich Heine, Börne, D'Jsrreli, Michael Beer, der Dichter des Struensee, Rahel von Ense und Andere treten in den Vordergrund dieser Briese, und über man-

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