Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 22 (28.5.1861)
- Date
- 1861-05-28
- Page
- Seite 319 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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m Die/ hiesige Cantor- /-^Lehrer?' Und Schächterstelle ist sogleich oder bis zum 1. August d. I. zubesetzen. D^er sirirte Gehalt beträgt neben freier Dienstwohnung 150 Thlr. jährlich ohne Nebenaccidenzien. Qualificirte Be-. Werber wollen sich in portofreien Briefen unter Einsendung I Ihrer "Fähigkeits -Atteste an den > Unterzeichneten wenden. , Nauen, den 13. Mai -1.861. I. S. Behrendt, Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Anno n e e. Eine Hauslehrerftelle- Gehalt 200 Thlr., event. freie Station in einem anständigen jüdischen Hause ist vaeant. Beansprucht wird : die Fähigkeit, Knaben zur Tertia vorzubereiten und gründliche Kenntniß der engl. und französischen Sprache, so wie auch einiges musikalisches Vermögen aufhem-Pianoforte. Befähigte Reflectanten erfahren das Nähere bei L. Mannffe jun. in Stettin. In die Snurfonsfchnle zu W o l f e n büttel können beim Beginne des Wintercursus (Anfang Oktober) wieder einige Pensionäre ausgenommen werden. Nähere - Auskunft wird der Direktor l)r. Ghrenbertz gern ertheilen. Die Administration des Samson'schen / ' Legaten fonds. Zur gefällige» Beachtung. Am 1 sten October l. I. wird hier die neu erbaute Unter - Realschule eröffnet.' Gefertigter nimmt Zöglinge, welche diese'Schule besuchen wollen, in Pension auf, ertheilt die nöthige Schulnachhülfe, so wie Unterricht im Hebräischen und Französischen. Die Kinder werden sorgfältig beaufsichtigt, und sowohl religiös als moralisch geleitet. Die darauf achtenden werthen Eltern wollen sich gefälligst längstens bis Ende August an den Gefertigten wenden. T e p l i tz, Ende Mai 18 61. Theodor Taußig. i ' '; Privatlehrer. Zuuge Leute, die hier die Handlung - erlernen wollen, können in einer gebildeten Mischen ' Familie Aufnahme finden. Nähere AüMinst 'ertheileü' die Herren Gehr. Bttuer, Mr- (fcl Lf Behrens und! llniut.in Hamburg. Für meine Manufactur- und Modewaaren-Handlung suche ich einen L ehrli'ng zum 'sofortigen Antritt. Am Sabbath und den Feiertagen bleibt das Geschäft ge-, schlossen. .,iys V. .7 Nordhausen. L. Herzfejtd. ' Wildbad in Wüetttllberg. Unterzeichneter zeigt hiermit ergebenst an, daß er seinen Wohnsitz7von Caystadt nach Wildöad verlegt und während der S a i so n eine Israelitische ^kestauration errichtet hat; für reinliche, gute Speisen, verbunden mit reeller und guter Bedienung, werde ich alle Sorge tragen, und lade zu zahlreichem Zuspruch höflichst ein. I. Defsauer/Optiker und Graveur, Hauptstraße No. 183. Für mein Leder-Geschäft en gros & en detail suche ich^einen Lehrling zum baldigen Antritt. Quedlinburg, den 8. Mai 1861. I. D. Ellinger. Für mein Tuch-, Manufactur- und Modewaaren-Geschäft beabsichtige ich zu Michaelis d. I. einen Sohn von nicht unbemittelten Eltern mosaischen Glaubens, der eine; güte Erziehung genossen hat und die erforderlichen Schulv kenntniffe besitzt, unter annehmbaren Bedingungen als Lehrling zu engagiren. Zeitz, am 10. Mai 1861. H. Sohersky. Ein junger Mann mosaischer Religion, 14^/r Jahre alt, welcher die nöthigen Schulkenntnisse besitzt, sucht auf Michaelis oder früher 'als Lehrling eine Stelle im Colonial- oder Manufactur-Geschäft, bei welchem der Laden am Samstag oder Festtag geschlossen ist. Nähere Nachricht ertheilt der Herr Redacteur d. Bl. in Magdeburg unter Chiffre V. * Ein anständiges, in allen Wirthschaftszweigen sehr erfahrenes Mädchen mosaischen Glaubens, welches 7 Jahre im Hause des Herrn Ascher Meyer in Prenzlau zur Unterstützung der Hausfrau gewesen, wünscht in gleicher Eigenschaft oder als Wirthschafterin bei alten Leuten m einem jüdischen Hause recht bald eine Stelle, wobei mehr auf gute Behandlung, als auf hohes Honorar gesehen; wird. Auf Offerten ertheilt Auskunft Dr. Wreschite* in Pyritz. i ‘ Eine junge Dame, die vermöge ihrer sittlichen Eigen-! schäften sich besonders zur Erzieherin junger Mädchen eignet und die in . der deutschen, französischen und englischen Sprache, so wie im Clavierspi el Unterricht ertheilen kann, auch weibliche Handarbeiten versteht, wünscht möglichst bald eine Stelle in einem achtbaren israelitischen Hause. Zu näherer Mittheilung erbietet sich Vr.. GoldWwidt, israelitischer Prediger zu Leipzig.