Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 16 (16.4.1861)
- Date
- 1861-04-16
- Page
- Seite 230 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Confirmations - Geschenk. Sa^on. Gesammelte Dichtungen von vr. > L u d w i g Philippson. Bier Bände. Dritte Auflage.'Jeder Band 1*/s Thlr. (Jeder Band ist auch einzeln zu haben.) Oskar Leiner in Leipzigs Ungarisches Gesangbuch . für den israelitischen Tempel. „Izraelita valläsos enekek“ Herausgegeben mit Musik vom Ob erpantor Friedmann in Pesth. Zu haben bei M. E. Löwys Sohn, Mnigsgaffe bei I.: Nathan, Waitznerstraße, und beim Herausgeber, Tabakgaffe (Kaffowitzisches Haus) in Pesth. - - ' - Preis: 60 Mrt ' , - Bei Abnahme größerer Partien Preisermäßigung. - Die „Pesth-Oftner Zeitung" vom 21. März d. I. äußert sich , über dieses Buch wie ffolgt.r „Der OLercantör. der Pesther israel.; Cultusgemeinde, Herr Moritz Fried mann, dessen, wir bei der' Einrichtung des israel. Tempels ob seiner damals zur Auffüh-; rung gebrachten CompositioneU bereits sehr vortheilhäft gedach-' ten und der seit dieser Zeit sich wesentliche Verdienste um die: Hebung des israel. Cultusgesanges erworben, hat so eben ein ungarisches Gesangbuch unter dem Titsl: „Iregolüs .vsllüsos^ e'nelrvsi, a n^ilvänos Istenl tiszlelet, az iskolai es a bäzi alu'tat szämära“ veröffentlicht. Das Buch enthält 20 Lieder,. unter. welchen 11 vom Herausgeber componirt sind. Melodie und. Harmonisirung sind schön, geschmackvoll und zur Andacht-stimmend. Unter den neuen Verhältnissen ist dieses Buch fihrbic israelitischen Gemeinden Ungarns gewiß 'eine sehr willkommene! Gabe, da es die Einführung der ungarischen Sprache in Synagoge, Schule und Haus , verbunden mit einem schönen erbau-; lichen Gesänge ermöglicht. Herr Friedmann hat, abgesehen von dem bedeutenden musikalischen Verdienste, somit durch die Herausgabe dieses Buches' auch aus religiöse und patriotische Aner-. kennung allen Anspruch. Der Preis ist gering (60 Nkr.l und hierdurch selbst dem Unbemittelten zugänglich gemacht. Die von Herrn A. Tatar besorgten Uebersetzungen des Buches sind lobenswerth." Im Verlage von Franz Ist wann (B. Wittneven Sohn) in Coesfeld ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu haben: Treu, A., Seminarlehrer, die deutsche Sprachlehre als Grundlage zur Stylistik. Zugleich ein Aufgabenschatz zur Sprach- und Aufsatzübung für Real-, Handels - und höhere Bürgerschulen, sowie für Seminarien und zum Privatstudium, mit über 1000 sprachlichen Aufgaben, Thematen und Dispositionen zu Aufsätzen. 8. geh. 15 Sgr. -- Aufgabenschatz beim Unterrichte in der Orthographie. Zugleich ein Mittel zur angemessenen, stillen Beschäftigung in stufenmäßiger, methodischer Ordnung. geh. 3 Sgr. —: — dessen Aufgabenschatz zur deutschen Sprachlehre für Elementarschulen, geh. 5 Sgr. Ueber diese Sprachbücher ü. s. w, briugen mehrere tüchtige pädag. -Zeitschriften sehr günstige Recensioncn und empfehlen' die Einführung in Schulen sowohl, als zum Privatgebrauche auf das Wärmste. UnterAnderm über die deutsche Sprachlehre: Die Schrift ist mit vielem Fleiße geschrieben, geht synthetisch, analytisch zu Werke und weiß das richtige Maß in der Auswahl der Musterstücke jm' halten. Auf 252 Seiten ist das ganze Gebiet des deutschen Sprachunterrichts für die Volks - und Realschulen erschöpfend behandelt u. s. w. ' Schmerzlich ergriffen, daß der hochverehrte, um die jüdische Wissenschaft unsterblich ' verdiente Direktor : des theoll Seminars Breslau, Obdr-Rabb: vr. Frankel, in der Zeitschrift Ze8ekurun in so kränkender, ehrenrühriger Weise provocirt wird, hätte ich meinem Gefühle schon früher Ausdruck gegeben, wenn ich nicht glaubte, daß wir Andern - noch mehrere Kundgebungen durch Stellung, und literarischen Ruf hervorragender Gelehrten , abwarten müßten. Doch vielleicht halten es Viele unter, diesen für gerathener, jene Jnvectiven ganz zu igttüriren. Der Unterzeichnete jedoch, angestellt in der Provinz, worin sich jene Pflanzstätte künftiger Rabbiner befindet, hält es als sein-e heilige Pflicht,, zu bekunden, daß die Autorität und der Ruhm des würdigen Direktors und der von ihm^geleiteten Anstalt durch jene Angriffe nicht im Geringsten erschüttert, daß aber Allen, die es mit unserer heiligen Religion und Wissenschaft aufrichtig meinen, großes. Herzeleid bereitet. wird, wenn die Wirksamkeit eines Mannes, der als ein Stolz und eine Hauptstütze des historisch-positiven Judenthums unsrer Zeit betrachtet werden muß, in solcher Weise zu lähmen auch nur ein Versuch gemacht wird. Oppeln, im Frühlings-Monat.5621. ''Rabbiner. Herr Lehrer F. Str auß in Obermoschel (Rheinbayem) hat die Agentur übernommen, / Das Institut zur Förderung der israel. Literatur. In Colberg hat der Herr Prediger Di:. Engelbert, der früher, als er in Thorn amtixte, für das Institut eistigst wirkte, die Agentur^übernommen, während in Thorn Herr Jakob Landeker wieder wie in den ersten Jahren des Instituts sich in edelster Absicht den desfallsigen Bemühungen unterzieht.' . Das Institut zur Förderung der israel. Literatur. Jüdisches VolMlatt No. 13. Scenen und Gestalten aus-meinem Leben. — Religions-Unterricht.— Anekdoten. . NB. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu beziehen, jährlich 1 Thlr. Vierteljährig Vi Thlr. ' Verlag von Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redacteur: K. Nabe.