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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-04-09 · Heft 15 (9.4.1861) · p. Seite 204

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 15 (9.4.1861)
Date
1861-04-09
Page
Seite 204 (sequence 2)
Language
German
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.* ,, ,8v4 ... \ v * . - 1 ■ ui * ‘i l l 4 lamente, ohne zu bedenken, daß die Existenz dieses österreichischen Parlamentes Angern verdankt werden mstM^ Hier standÄ^s§tljhWeM stNÄinäst konptUoMe^^e" Gsfa^dO ^HM'^aH^MeS^rMnaUen^ MEl aber war eine Verfassung da, mit bestehendem Gesetze, welche, so lange das Land kein wirksameres Vertheidigungsmittel wider seine Gegner besitzt, f seine einzige Bürgschaft bilden.^ v »4* Wir zollen übrigens den Maßregeln, welche die Polen ihren israelitischen Mitbürgern gegenüber ergriffen'hiM ben, unseren vollen Beifall. .M!5,^ßMn,hoxrK^N.n^ röthen, wenn — nach Versammlung des Reichstages,— , fich auch nur ein einziger ungarischer Patriot fände, welcher die Vertagung dieses Actes der Gerechtigkeit hevkan--' gen würde. -- — - ----- -^ Genehmigen Sie rc. Klapka. V Es n ist - immer:. Etwas, daß man: sich entschuldigt- —r. aber mit Verlaub des berührten Generals, was hat denn eigentlich die Ungarn abgehalten, 1848 die Gleichstellung der Israeliten äüszusptecheN'? Nichts Äridei^s Äs chre'Unduldsamkeit.' Marüw'warteten Ä'e'W zM^RüÄWaiW Nerii' 'ÄÄ'ebÄzi'st/'"wö^''diinn ^eilkch' ^dl^'ln einer Stünde geschehene ProclamatioN' keine Krass' und Gültigkeit/ Ntehr hätte? 'Wenn ^übrigens W''GeriMl sagt, 'daß er vot Schäm erröth en' würd e,' trenn d er' N ngärisch e Ländtä g' nicht sofort 'die Gleichstellung ' decretiren -würdeso > stößt uns die folgende 'Eörrespondenz;• dici' aus sehr unparteiischer Federgeflösten/ 'dir Befürchtung ' ein,'^dass det'ungarische Landtag dm'Hoffnungen des Generals nicht entsprechen Werde. >v‘ '/" j! 1 Aus UNg arn ',"'2 1: März. Der'Landtag'tM rn wenigen Tagen zusammen. Die Ablegaten-Wahlen sind überall im Zuge. Die Berathüngssäle' der Cdmitäte wi- Lerhallen ''von' den'^politischen''Glaubensb'ckeNrstniffen der Gewählten. Nirgends''jed'och'wird' ünsstr üur mit einem Worte ' erwähnt. DieWahlen wurden überall ohne Zuziehung' der' JudeN ahgehalten. ' Die Judenfrage erscheint daher weder auf dem Programm der Liberalen, noch auf deÄ der'Conftrvätiven. ''Man''schNk'lins 'iw letzterer Zeit ganz zu ign'or'ireü^'Sowohl die'/sre!ünvli'ch'wie 'dte friM lich gesinnten' Blätter/ besteißigen ' D einer auffallenden Schweigsamkeit. ' Wir'selbst sind' Üluüdtodt. ' ' Mäw kann daher mit Recht' däs Ärivm' 'aufstellen: ',',Die'Jüdenfiage ist' nicht popMr/ ^weil von ihr nicht gesprochen' wird; und es wird von ihr nicht gesprochen, weil sie nicht'M rf/ ://: /;/A '///^ */•' |jntittfiitiS MS für die Akademie, für die Szschsnyi- und Petösi-Denknial^so wioMr andere nationale SMuiHen verIichnet wer^Wi^MU„Jn w uroeFarEstnMen PmW m8 Fe MDtmd^fo ^e^e^Nmelt, und der Redactiom übersendet"; man würde eS gar -reicht herausfinden, daß die Geber Juden wären. Man scheint es nicht mehr der Mühe werth zu halten, hervor- -Ä'ebGZpMUy etztzHchtßWerM^gMdaß die jüdischen Bewohner des Landes sich an allen patriotischen /? Gabön 'betheiligen und ihre Nationalöpfer auf dem Al- . tare^ des ^Vaterlandes, darbringen. Dies geschieht nicht aus Vergeßlichkeit, sondern aus System. So feiert jetzt der aus dem,Auslande mit Lorbeeren heimgekehrte Virtuose Wachinr in Pesth seine Triumphe, und sonnt sich -die gesammte heimische Journalistik''in dem-Nuhme;' den 1 $$ große Concertgeber als Ungar iü den Weltstädten des . Auslandes - dem Lande «verschaffte.^ Von allen diesen überschwenglichen jöÜrnälistischenMnstrichtern hatte jedoch keiner Selbstüberwindung und Ehrlichkeit genug, auch den ungarischen Juden, welche einst delüjüdifchen Knaben Joa? chstm 'kn' feinest Künstbestrehstngen'förder^^ chen/dieses' - Heihrauches...als,. gehührenden, Trihu't..zUkommen zu lassen. Man will es. nicht gestehen, -daß aus einer Volksckasse, welche nach der jetzigen politischen Verfassung hinter deür lthten Kleinhäusler stehet', je solche 'Talente her'vorgegangen sind.',.—// Es wirkte daher an vielen Lrten drastisch überraschend — als Herr Oberrabbiner Löw itt seiner Wochenschrift Ben Chenanjah^ ins PubMün^^^l'chte, der Herr Dr. Falk, Hauptmitarbeiter des Pesti Naplo, der seit einem Decenniunl' der' ünga'rischeN"(Dacht in der europäischen Journalistik.'das Wort! redete,i.und -tdck ^armw auch Äeben den gefeiertesten Männern, des ^Landes in den meisten Comitaten als Ehrenmitglied' des Ausschusses neben Deäk, Oetb'ös '-und'l Lekekh' ernanttl -Äürde^ ursprünglich ein Jude sei; eben so wie der Held des'"'Tages> Remsnyi, der als Eoncertgester ssit Zähren schon seinen Triumphzug ^dürch's Land' haltend/ in -aüfopfeknde'r'SelbstbetlÄugnüng' die Nationalsache si-ffehr gefördert.'^'' --r"-- ' ij>' Mehr ' noch Md ’ den Waffen des 'GeistesJ-als "mit Kugeln und' Bähonnettenhaben''auch ' in' deü ' ereignißti'ichen Mähren 1848f49''die Juden Ungarns' fü'r!die-Nationälsache gestritten: Schade uür/ daß unsre Gegner-nüch hierin eiN so kurzes Gehüchtniß'haben. Sdfcheinbauh W Adel des -Lipiaueb Comitajes/ welcherin'seineÄ^ü' St:Miklöö gebildeten 'Eafitto jedem nahenden MbÄ" die Thür ^eigtäsUäüch verMeN' M' haben/' -daß'Zeiten,'wddie

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