Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 13 (26.3.1861)
- Date
- 1861-03-26
- Page
- Seite 183 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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-WS wegen feiltet gveignM-Platzes\ gepstogew wMen,! mNd / wirnkönmulams der-Hoffnung?chmgeben-> hast läng- - stens in drei Jahren ein würdiges,-/geschmackvolles und zu erhöhter Andacht einladendes Gotteshaus unsere Gemeinde in sich arshehmenIvirh. * Raß drei Jahre min- - destens Lis zur Vollendung des Äaues vergehen wer-! den- Hat. seinen.Grund -darin, daß Me Einzchluntz der! gezeichneten iSummen nur - successivein größeren:. oder! kleineren! Raten erfolgen , soll'/' um/eben der? Gemeinde keine zu^großen.Opfer,' ohne^welcheuesmichi abgcht, aufzuerlegen. . Der Bau - nebst innerer Eincrichtüng:des neuen--Tempels ndürste nicht -viel unter -10,000 Thln kostendie-theilsi durch' das - Vermögender -Gemeindetheils; -durch- Actienzeichnungen, die;- Actte-. zu 125'Und 50:Thlr.,. aufgebracht - werden, und. sollten wir ans diesemuWege -diemöthige Summe nicht.' erzielen, so wird es-nicht schwer halten--das Fehlende anderweüig zu beschaffen.-' . - Dr. H; : Berlin, 16.. März. Der „Köln. Ztg." schreibt man: .„Im Jahren 1854 - ward bei Verleihung, des RothensApler-Ordens eine eigene',,Decoration. M Nichtchristen" -(Juden.und --Mohämedaner)! gestistch nachdeml bis. -dahin - die;: allgemein < übliche Dekoration (das-Kreuz! statt einer'Sonne)! auch .Nichtchristen, zu Theil wurde. Bei der ersten Verleihung des'Rothen Adler-Ordens vierter Claffe an einen Juden Seitens Sr. jetzt regierenden Majestät ist jetzt das landesübliche Ordenszeichen durch die General-Ordens-Commission ausgehandigt worden, so daß das Ilusucchme- AbzeLchE thatsächlich -aufgehört hat. nWie-anzunehmm ist,/.'wird dje5Angel?genheLtrdÄch.-eine^Alkerhöchste-'?Cabinets-Ordre geregelt iwerden. -Esnrag 'übrigmS -bemerkt werden, daß Meder, im Kirchenstaatnoch. in Spanien, nvch in Rußland - eineeigene Ordens-Decoratian.-für Nichtchristem besteht oderbestanden , hat." Berlin,' 15. März..Die Gesellschaft judischerHllnd werker llnd Künstler ^zurgegenstiti^ gen Unterstützung Ln Krankheitsfällen -beging am 13.' tzp'-M.-? ihre'--diesjährigeordentliche- GeMrab-Vdr-- stammlumg- -und damit zugleich das- Fest ihres fünft zchnjährigwEestehens Wie wir schon mehrmals in dieftn Blattern -Gelegenheit ^hatten, auf-die immer mehr segensreich , fortschreiten.de >Entwickelung der-Gesellschaft . hinzuwKiftn, - sogab auch der nach -ErLfftnung der General-WrsamMuW choNudemnVorstÄtdC durch - dessen -Vorsttzenhen/ A. H. H ^e y nta rnr erstattete Jahresberscht/pw 1866 einen erfreulichen Peweis sticht -allein/ dafür-;daß-die evsprichliche Wirksamkeit der GesMfchast'^stch (mehr:und /mehr gehobensondern.'auch, daß; feie j huntauem Bestrebungen; derselben: immer i größere Mnexkemruntz ftuhem Die Resultate - des -abgelauftnrn!Jahres! smd injeher Beziehung; zufriedenstellend. Wiewohl, stch machWtechNung der durch Tod u. s. w. xmsgeschiedenen- Mitglieder, die Zahl derselben seit der vorjährigen- General- Versammlung.bis zur Abfassung des diesjährigen Berichtes nur um 4 vermehrt, war es .-nicht-allein möglich, allen regelmäßigen Ansprüchen M genügen- - undi dem festen . Fonds der Gesellschaft wieder Ersparnisse zuzuführen, sondern auch 7 Mitgliedern .zu.iBadereisen -die-Summe von 285 Thlrn. zu : gewähren. An Mitgliedern zählte die Gesellschaft am-: Schluffe des Jahres!r 18606 immerwährende, 232 Ehren- und 232 örderttliche, zusammen also' 470 Mitglieder. Nachträglich und bis-! zur General - Ver^ sammlung . sind noch -10 neue Mitglieder hinzügetteten, so/ daß die Gesellschaft jetztl 4§6 -Mitglieder zählt. Dir erst v or einig en Jahren gegründete H ü l fs -Anstalt für Wittwen und Waisen ist/ebenfalls' im erfreulichsten Fortschreiten begriffen. Sie zählte am Schluffedes Jahres ^860 126 Mitglieder und istnd derselben mehrfache außerordentliche^ Spenden - darunter namentlich .der/ Ertrag - des' von den Mitgliedern Löwenthat', Gotdbaum und Lallenbur g er Mist Besten wersekben veranstalteten/Balles zugefloffrn. - - nuMie uEinnahMe!!-des Jahres'^860 betrug/1463 Thlr^ -die Ausgabe an Krankenünd TlnterstützüNgSgeldern lliP w.^1406- Thlr. i Das Vermögen besteht irn Ganzen in circä Ä600^ ThlrM- Ded Mige Vorstand. wurde Mit/ 'großer ' Majorität wieder gewählt, und -einu heiteres -Festmahl folgte der: .General - Versammlung, wobei für die Armen reichlich' gesammelt ward. 'i!U ■r.'iMi:: - H'/;.? - Berlin, 6. März. (V. Z») Die durch ihre wohlthätigen'Zwecke bekannte „Gesellschaft der Freunde" feierte am 3. d. M. die Einweihung ihres von Hw. Baurath Hitzig neu'erbauten FestsaaleS, der gewiß zu den vollendetsten' Schöpfungen' des genialen Künstlers gehört Mnd - der Gesellschaft eben so sehr wie unserer Residenz zur höchsten Zierde gereicht-. Das Werkdas seinen MAster^Ät>-'vervient'Äne<eingLhende'BefihrA» bllng/ die höffentlich -'auch^ nicht äüsbleiben wird^ So 13