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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-03-05 · Heft 10 (5.3.1861) · p. Seite 134

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 10 (5.3.1861)
Date
1861-03-05
Page
Seite 134 (sequence 6)
Language
German
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Ißmw sschern,>Eswäre von großem moralischen De- Michttz,:- wenn vonssämmilichenifraelitischen Gemeinden des WndM ein .allgemeinex 'einstimmiger Ruf- , an.die Volksvertretungen /gelangto^das-alte Unrechtwelches: dem Staate:amwenigstenzv^iMre -gereicht, endlich einmal M-.MKtzn.r-7/, Es:- soll auchden Gegnernselbst. der 'VoMaMHicht'...HBaM sein, als feien die Juden^leich-- gültig für die Durchführung ihrer gerechten Ansprüche. Wir -dürfen Mcht müde-werdeu,7 unftr -Recht.zu verlangen. JchüfMere daherdieisraelitischen Gemeinden des- Landes auf, ieinWMig; hie Aufhebungder-- auf uns -lastenden Schmach, zuversaugen,- und gemeinsame-Eingaben an die Volksvertretung zu'irichten- .-.Vor.kurzer Zeit erst aus dem Auslände.berufen,-./habe ich in einem/erklärlichen Gefühle, der/-Zurückhaltung: ','eg; bisher vermieden, -öf-- fenMch -- in, 7.dieser Angelegenheit.- -aufzntreten. - / Aber, ns» hanb,:r>?/i MVNb; es /ist jetzt. an der Zeit zu reden,- und ichhjeltl.es: für meine/Pflicht,, hndieftr Angelegenheit, die nicht eine rein bayerische,' nicht einmal eine blosjüdische, sondern-eine Angelegenheit der Civilisation und eine Forderung der öffentlichen Moral ist, die Thätigkeit der israelitischen Gemeinden anzuregen. Dem Unthätigen fallen'die Früchte nicht in den Schoß; wir müssen unsre Kräfte dazu aufbieten. Meine verehrten Herren College» werden sichet sämmtlich ihren 'Einstnß auf ihre Gemeinden/ in -dieser -wichtigen Angelegenheit aufbieten, -und als treue Hirten, das Heil der ihnen anvertrauten Gemeinden in ijeglicher Weise -fördern,, , Und die Gemeindevorstände werde^n.es nicht verabsäumen, jetzt, wo die Fortdauer der auf uns lastenden Ausnahmegesetze selbst von den Vorurtheilsvollsten - nicht ohne Schamrede, mehr vertheidigt, werden. kann, an die endliche Uebung der Gerechtigkeit gegen.-Alle:ernstlich zu mahnen^ -77 ,- , i Jch: bin-bereit,- allen Denen, die es wünschen, eine Abschrift; her von mir verfaßten Petition, welche: der hiesige Gemeindevorstand -zu-- der sinnigen gemacht, zukommen zuhassem---- vr. Fürst, Rabbiner. , >hwr;7o’7 h;;.v Literarischer Wochenbericht. . Magd.eburg^ -18. -Februar.: Nach -langem Stillschweigen hat Herr- S-e-n-iw.r Sa ch @ (feit mehreren Jahrenhu Paris) wieder./ein; Heft sehr,.schätzharer; Aufsätze unter dem Titel:7 N2)? herausgegeben,7 über welches wir.-ein -genaueres Referatuns Vorbehalten. Zugleich .hat-Herr-Sachs einem Prospectus -zu /einer' neuen; ZxiWrZAcheKndetz,;.,genannt, . monatlich : in zwei Bogen erscheinen soll, und die,,,,wsedcrigeist-! reiche...und/ im hMässchen-7.Aus^puch^stb-e^us gewandte I HerausgebMisich..ausdxtz^^p^.ch2,^v^M5b Ur2zW y inup-'^aß <ste. keineeigeyAichert^ Scheitsa- H. : ch.en uyd-ReniMLfen.hr;fngen,-M»: 7 Um DMenzgen, .welche sich) mit Herrn Sach s__deMglh inDerbüMng.jsetzcn^wollen,. dje-Delegenhoch zneMchchrn,,.,fhgey:wM hie. Adresse des/Herrn Sachs,,hinzp: Paris, Herr Seniop, Sachs;:ist hetzt) bLkaNzNtlich/, der,-Epzichep des'/Herrn.-Ourh Günzburg,5Myd; cheist^uMmür haß Herr Horace Günzburg schon zwei;;Mal. ezye.;große^ Anzahl: Handschriften, Me jausMftifa, Mm^fgngfkM^ hat, fr: auch denKachMches)jfthrHaxtuzi^^^sMch,„worf uirter<Herr: Sachs/r-Nfich.,viele^unhekMrtPSgchKu-, z../B, einmDijpuchüber-WigiM Mgden-hach Wir-,wären sehr gern-geneigt, Zeinen genauy:en/Etzricht-ühex. d>isse,..An? : kLufe...jn."dMk..Spalten,.hiefer Zeitung^zu-,gehen.:.7^- ^iu r.ffj :•'*?; 7-;rr-/;r.wm* L:-rr,4 tnh Hanhi-nr; ■ Magdeburg,::1:8. .Aehruaw) .„Der,, Primator,.-Gedicht in sieben Gesangervhon Ludwig.MuLust. Fra, (Prag,-i86ij.,: Wir ^freuen vuns, Herrn? 0e.s-Franklk als Dichter - wieder einmal., aus:.7vollem-.Herzen-f-begrüßen. zu können. Frankl - ist jedenfalls einer-der bestenr deutschen Versificatoren und -zwarnicht blos der Jetztzeit.-, .7 »Wenn? seine/Prosa-- nicht-..als-.die correctefte: gezeichnete werden kann, ' sondern öftersNachlässigkeiten und-Mängel zeigt, so -fällt dieserAorwurf bei seinem Gedichten gäilzUch, weg:; - seine Sprache ist wyhltönend-: stießend unh/harmonisch/,im Schluß, seine. M'etren richtig^und, seine Meime>,leicht., und oft neu; er hat darum den Versübepa.us:>in, seinxr, Ge- : Walt, : und ,fchmückt'f,ih,nmit oft^übeMschMdpn^undssschö- 7 nenMldexn.-r Nur-das»Urne.können-rvjx.,nicht verhehlen, - daß-- er; .gerade durch/die - seltene/Leichtjgkeiti sseinar- Verstfi--! catiow sich-bisweilen - perfsthren-.) Nßt„rin-dgS'H^eitss. zu.g^ Hey,, und feine Dichterpalette, -mit -Wchfelen Far,brn. zu,be-- laden.; 7. Es/ssndetkdies^insonhors/stattz,. f!wpX'er episch,, xx» zahlt. Mehr<. Kna-pp,igkeit lNnd.!rsepigrammatischo7 Schärfe! würde seinen GedichtemMe stlnsterblichkeitvstchern. Mn Me ' erste der, > /beiden - sporliegenden .-Schriften-! .WriD sjüdisches i Epos und-zwar: voNihychßer. Tragik.-7 Weyn,,Frankl..in seinen prosaischen /Schriften - hinsichtlich. -ftinex .religiösen - Ansichten? 'öfter lax erscheint,. so hat e.x hingegenwie seine Gedichte7bezeugen>r ein-warmtzs/Herx, eine-s-tiefei'EmPfin-! düng fürdie -Schmerzen seines .Stammes- und, .die ^Kämpfe seines Glaubens. /Hs liegt hierin. -kein-WiderspMch,:.. und : ist;-,NW immD;wiederdW PtzMiH-Mß djitz-ReUAon-durch-:

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