Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 9 (26.2.1861)
- Date
- 1861-02-26
- Page
- Seite 121 (sequence 7)
- Language
- German
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machen-/ und sogar ck'en - Brandpfeil - diesem Fürsten - MW ini die/Händr geben burftem j Alleist > W noch-'ganzZanders auffallender! Weife' - alsdurch -diese' zwar - lebhafte-,-! aber doch iallgemeine"und. kurze- Andeutung.'des' -Dichters"wird dem-'- Josephüs!' widersprochenl durchs die'j ruhigst und ° bestimmte- Erzählmlg,- 'welche" sich bei-"Severus n vörfindet; sie' befaßt!-sich -nicht' mit- -den - berwörrenen'ZuWigkeiten det Uobendew Schlacht/ sondern^ beschMn-ktsichauf-den Kern der Frage-,>' führt-iünsnin5dLO FeldhirrkM^des T-itus/- und berichtet über! den lBerlaüf drs'letz'testKriegsraths in -folgendesWorten sll-rZO €)* — Es wird erzählt-uTitüs'habe' vorher^ einen - Kriegs- ,/rath berufen und' beräthschlatzt-'M -er'! ein "solches! Bäu- ,/werkwie'-der Tempel M, zerstören "sollet EistigenäM-- „lich meinten, mün dürfe"ein" geweihtes Gotteshausdas „alles Mrnschenwerk überstrahlenicht -vernichten, da'seine ,/Erhaltungzu einem Zeugniß -römischer- 'Milde,- seine Ver- >/wüstung"zu einemunauslöschlichen Makel dMGräüsaM- ,/keit gereichen müsse- - Andere dagegen' üüd' Titus selbst „stimmten -dahin/"gerade den Tempel müsse Man bornehm- „lich ' zerstören,- damit der-Juden uttd-der' Christen HGlaÜbe ,/vollständiger ausgerottet - werde/ 'Denn "diese MaMenS- „ärteN, obzwar" einander -'gLKnübi^steheNd'-^MenldochlPöri ,-denselben Urhebern" üusgegängen;! die'Christen feitst aus -)den - Juden entständen!;' fei erst 'die- 'Würzil' förtgeschäM „so werde auchder-StaMm bÄchtzN-MMde'kgchestl Sol- //cherweise ward, nachdem äuf göttlichen WiM alle-Geinü- „therstch entflammt-'hatten, der Tempel" Dstör'f tnif-dr'ei- ,,hundert ein und - dreißigsten Jahre Lot-' dem- 'fetztAäüftst- „den,"! -- ,- / •:./!'?,;'b/wrnli’ Der Gegensatz dieser Darstellung zu dem-'ob'est (S.Z'O) mitgethMeN Bericht" des Josephüs übet deN 'Kriegsrath und - zudem ' milden Benehmen- -- das et' dem' Titus durchgängig zuschreibt, konnte den Auslegern des 'Severus 'nicht entgehen, aber sie suchen so rasch als möglich über den kitzlichen -Punkt hinwegzukommen:! - Der- 'gelehrteste-unter ihnen, Carolus Sigonius/ bedient sich folgender Ausflucht: ereäo, doN ex ingetiö suö expressisseSülpicium, welche/ gleichwie mancherlei andere Seltsamkeiten dieses Eommentars, aus den eigenthümlichen "Umständest seiner' Entsteh hüng (s. den Anhang) zu erklären ist.- Daß oreäo nämlich bedeutet hier, wie so oft, daß Sigonius i das M ich t glaubt, was er sagt. Und-in-der That wär'e eine viel größere Glaubens - "und eine viel geringere Urtheilskrast, als - Sigonius befaß-" dM'-'etförVMW'M^iMMnste;-'zü meinen/ Severus habeMes 'ÄlleA! u/aus fMeMKöhft M sonsten." - Denn-"aVgesehen^LMD'Sötr^MnÄ M MM fassustgenthaltenen! GegmböMeiftnj Wtte'i Änö sö'ümstästdL liche Lüge-in so bedeutungsvoller-' Säche doch ernern Zwecke und^zwarnüch'dent ganzen CharäkW desSÄrerus zü schließen, notwendig einem christlichsftöMbM.ZwM'-zu Liebeerdichtet stin"Msseni" Aber'dergleichen'Zweck^werd'en durch - die herkömmlichejosephinische' ErDlüng/"' tvelche den "Untergäng/des-TempW-Mdei-Willen - der Röcher "M Wege des Zufalls, d-'h?-etner ßefönderest göttlichest'Fügung-> eintreten läßt/- sehr gstt etterchi-' Me MRelen' Predigten 6 hierüberaus' Ältere Und - -Neuer- Zett - b'Äeffen- Dürstellüng -des Sevetus' dieüt'solche'n Ziveckenl'sehr schlecht, indem' sie dsts-Eriigmßin'chhstOMch-ÄenHlkcherMbficht zieht undin 'der fchkikßlichm Zerstörung blos-Me'-Äusführung "des von'Anbeginn-' imKtie^sräth gefaßten''Beschlusses 'fehm ivill.- > -Sogät''dem'SeberM'filbst'ÄärMrse durch seinen Bericht bewirkte Vermenschlichüng des-gefammtew Vorganges-so deutlich und 'so unlieb/^-däß'er/' uistbÄ Eingreifen' Göttis'sticht "gänzlich zu 'missen/ deü^ÄÄfallj 'füt die''Zerstörung 'stinimenven Titus ^zollenvon' einer 'auf „göttlichen Wink" .'entstandenen! Ent'stäM'mung VerWemüthsr'hftleitett -Und ferner/'wcis hätte'eineN Kirchenschriftsteller -des 'fünften'Jähth'ündeM'beMg'en^könüeik/^M-'TV tüs) einem wegensseiner Tugenden allgemein ^feierten KW ftr/'einen solchen- MfthWMicht^bMMest)' Wkisteyhaß züdichten, wie'er iss VieMVerrchte'hervoWciÜ?^!Daß'diö ' ftoMMest ^FMNen--!M'WtgegenKfHeMichtust^ eiyschlW ' gen"üttd"sögär dein TiVeMs-eine!tzinneigüng'^m'CyM ' steMhüm'-'beilegtettlehrt- '-eiü'-Blick'äüf die" neWsta'rNe'W lHenl'ApÜÄHpchen"s^LlMo>-Mä?. pseuck. -1,- 214)/!^Kürz/ - WiWn^hNer'ttner''DrdichtüngsWteMches Severus hälk aüch' vorüber"oVerMchlichsten'Prüfung Nicht' Stich/'irnd der einftge mtthödische'-Weg^ PMlem' bes'MidM sprüchs^ zwischen' Josephüs Md-Severus' zu 'lösen, -ist'HÄ jenige,' welchen' der^n'eüeste' HerüNsgeber,' ^HieröHmüs' de' Ptatobereits betreten -hat -'freilich' ohne das- Ziel mit Festigkeit zu verfolgen.' Dieftr.Priester des ^Mätoriums sagtehMch und ^einfach/''Hs' seftdeutlich-'Vaß'Severüs den Josephüs nicht zu Rüthsgezögen 'hüLe; die''LlutlleW doch,- aus der'diese dem Äsep'hüs MderMechenden-Nach^ richten -ihm"zugeflössenfei bisher micht'ÄmitteÜ?^ ' " - Versuchen wir also die ÄNelleMäntbecken^ 'MstSetverus -üMrden -chmdmschen" Schriftstellern, 'ans' denen geschöpft zu -habest"-dr 'inMr MinMung!- „gesteht", vM züglich den Tac'itüs' für die' eistschlägenden ThM' der'W MWestEaistrgeMichchsmisgeb^Le^cha!/''setzen^dstsMgU! ' 'M ZüftUMnstellüWst"aüPer'Zw^ M'lehren zugleich^