Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-02-19 · Heft 8 (19.2.1861) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 8 (19.2.1861)
Date
1861-02-19
Page
Seite 7 (sequence 21)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/3224737-3226256-3226265--19253-3248256
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

-WW -->!- <!>«/. -i.r( vd Ui'i\ hmi -fphvi wit W. LäMKK/!'"'^ iso'i 'ijibiiiY)' 'jii -’i/i NÄ.s/rOb«rabbmer.tiröHrtövttü-L-' Til’luii ,<*nuif/i -ji»'liitn-iS' 0’>5 ryjnoc!’ pr^iimm u^n n4ü Olt'} 'Html j'ifrffnJt «4 o:itat<rn ifi Jb& chsn ör liv« ,r> oj ^nhr tjhfciiK« .„i'MWMr-.r W.MWst^M jener-ManUd M-WoG Mr wjx„MLiu eSjWtzMK MöW.-wM ^f«SilS0fkm# ^K;K8HejynFMsrM M &A$$f windenden Kampfe gegenMWdElM^MNlMn,.,wM nicht die Gemeinheit und Verleumdungssücht sich gar so breit ' nuninrFebruarhefte des „Jeschurun" S.242 wiederum in Frankens Worte über die Halachah hineingeschwärzt und herausgedeutelt, daß er die Göttlichkeit der Tradition laugne a) weil er davon nicht Weicht. Man -hat aber vergessen, oder vielmehr nicht wissen wollen, daß Frankel hier kein Religionsbuch für Kinder schrieb, und dies eben so überflüssig wäre, als wenn Einer eine Ein-- leitung in die heilige Schrift schriebe und den gelehrten Leser unterrichten wollte, daß die Thorah Gottes Wort sei; daß ferner dies ein Glaube und ein GeL.enßand der, Untersuchung nur für den sei, der Andere zu verketzern beabsichtigt, d) Weil Frankel schreibt: ^'b"n •psm V'^ö mfcOpB ttfltfS. In der citirten Stelle erwähnt nämlich der #1 daß jfV'n auch uneigentlich gebraucht werde, was Frankel durch einige schlagende Beweise verstärkt, u. A. daß Tofiphta Peah das »'b"n auf eine Erklärung eines Streites zwischen beth Hillel und beth Schamai angewendet wird. Herr Hirsch — Fischer ist nämlich so —- — das Wort versagt mir — unterzuschieben, als wollte Frankel hiermit den Charakter der ,»*Vn „eskamotiren". Das kann nur die Bosheit! Jeder Unbefangene wird sich sagen, daß Frankel gerade dadurch den Leser vor Jrrthum bewahren mußte, daß er nicht etwa, falls er n"b"n von einer rein rabbin. Bestimmung finde, an der Bedeutung derselben überhaupt irre werde. Der Sinn der Stelle ist: - In Betreff der »b"n ist zu merken u. s. w. Nun wird ein Langes und ein Breites gesalbadert, um überflüssiger Weise zu beweisen, daß es den M-ZeWn^:KMLN^jWt^^fFMWUltjMOi^^M MU-MggMdaßM exMyW m ÄÄÄ 4k ÄHMWKchtzk MMtzelcht wMMch doch gicbt es nach Tosaphot.KsWhsMr^W eytM-sHaM lifM.MbWs^chäU-üiM MzAMung ch-MA P-W0MdMMnWuygiM HltzchterMMMchtMiMmstst SfiG-^^Mird.MnsorMk- HGndM Mn.M.MgnM;rtzt MMWsjdaxaM-igeME Mu&t ml BHUguMtzPechMO glte^HMchot <MvKhO mk- M-OcOK vpH.Mt Wfnple^.j rPaH M dji^MWyMMbstM sNiM >M«nnoch Endlich bemüßigt sich Herr Hirsch ein Nachwort zu schreiben. Hier, wo ihn sein Gottlieb verläßt, weiß er nur zu schelten, daß Frankel von einer Entwickelung der Halachah seit Esra und den Männern der Lee!, magna redet, während die Hasachoth lange schon fir und fertig waren. Aber der gute Mann kann doch nicht läugnen, daß es in Succah 20 heißt: b&nuna min nn^rnr» ...Hat sich denn nun die Halachah wieder theils durch gegenseitige Ergänzung der Tradition im Munde der Gelehrten, theils durch Ermittelung abisbrQ — wenn er durchaus ein Feind von ri2»rn riiLVi» — wieder hergestellt, warum sollte denn Herr Dr. Frankel diese Entwickelung nicht wissenschaftlich verfolgen? Die gröbste Täuschung aber ist, daß Herr Hirsch aus Frankens Worten Hodeget. S. 267 ,*ft> Yipi pb «">vÄN b» ambpsoan destillirt, als ob derselbe die Erklärungen der Gemara Lur Mischnah verachte, während doch Fr. das. S. 31, wo er eine von der Gemara abweichende Erklärung deö 8rrn»2 mp'n Eduj. 8, 4 giebt, ausdrücklich erklärt, es sei ihm gestattet, weil es keine Halachah, sondern eine antiquarische Forschung betreffe. Will denn Herr Hirsch auch die Erklärung '-»pmafi* durch ■•ap Niinrss behaupten? Weil Frankel sagt, daß es bisweilen eine richtigere Erklärung gebe — ohne dies auf die Halachah einfließen zu lassen, hat er darum die Gemarah weniger respectirt! Warum Talnmdlehrern mit tfV'h heiliger Ernst i^^ ^ls Aenn Hirsch davon, daß Frankel das. S. 267

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.