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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-01-29 · Heft 5 (29.1.1861) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 5 (29.1.1861)
Date
1861-01-29
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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Beilage zitr Allg. Zeitung d. JudeuchuM Rr 8. . i ’!?:■! ,.;»' , s: i -;> '5 «1 Ver Währung.i!K" Herr Samson Raphael Hirsch, Rabbiner der israelitischen Religionsgesellschaft. zu Frankfurt a. M., hat, in dem Januarheft der von ihm redigirten Zeitschrift, „Jescliurun“ ein „Sendschreiben“ . ab drucken lassen, als dessen Verfasser sich ein Mann aus : Stuhlvveissenburg nennt. In diesem „Sendschreiben“ wird ,des Oberrahbiners und - Semlnardireclors, Herrn Vr. Z. Frankel jüngstes Werk „Darke ha-mischna“ für eine „Lüge und Täuschung in ihrem Schoosse. tragende, die Geister unserer Zeit von der Thora ab in die Oede? des Wahns und des Irrthums; führende Schrift“, erklärt, der Verfasser selbst einem „Götzendienerxuud öffentlichen 8abba tbschänder“j.' gleich ges tellt , , ^un,d - zum -Schlüsse -an.? die Hörer des Seminars das Wort gerichtet: „Ich bedaure Euch, ihr Söhne meines Volkes, be- „daure Eure Eltern und Freunde! Man schickt Euch „in diese Anstalt in dem Vertrauen, dass Ihr dort zu „Gesetzeslehrern in Israel herangebildet werdet, und „Ihr kehrt zu Euren Eltern heim voller Irrlehren und „Apicorssim-Grundsätze, wenn Ihr eben treue Schüler „Eures Euch irreführenden Lehrers Frankel gewesen.“ Darauf erklären wir Unterzeichneten Hörer des jüdisch-theologischen Seminars, dass wir voh der Ansprache, welche das „Sendschreiben“ an uns richtet , s insonders _ \ .-Ul .U!-i kl?L M .h-.b; J Ul ,;V!:: M*;: / v;r<: ‘iC?' f A.J r1, von dem „Bedauern“!,/welches.| darin?'für juns;./kundgeT geben; wird-, Kenntnissisgenommen haben; - :; r j. ^> Wir erklären: ferner, dass^wir-unsererseits, bedauern, dass Herr Samson , Raphael, -Hirsch^ die.. Veröffenllichung dieses verleumderischen „Sendschreibens“} übernommen hat. \ Wir finden ferner zu bedauern, dass Herr ,Samson Raphael Hirsch, der schon bei der Eröffnung,.des-Seminars, ohne sich, zu nennen, ein Pamphlet, gegen Frankel in die Welt schleuderte, nun abermals, in nicht, minder gehässiger Weise;. Schmähungen auf. -das- Haupt; dieses Mannes häuft, ju;’ . . „{)-■; . . .p . Wir finden ferner zu > bedW6rnr,l^jdasN >vir Hexrn Samson Raphael Hirschin^das;vGckiet ,:der Fin^ternjss und der Gemeinheit, auf welchem das „Sendschreiben“ sich bewegt, nicht folgen können. Wir finden ferner und von ganzem Herzen zu bedauern, dass Herr Samson Raphael Hirsch es wagt, den Stellvertreter Gottes zu spielen, und nach eigenem Ermessen Seligkeit und Verdammniss zu dekretiren. Dahingegen freuen wir uns der Gelegenheit, es vor der Welt zu sagen, dass wir mit Stolz uns Schüler Frankels nennen, dass wir diesem unsern hochverehrten .Lehrer, wie -Rinder ihrem Vater mit Herz und Hand er-

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