Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 5 (29.1.1861)
- Date
- 1861-01-29
- Page
- Seite 62 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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uyd rjö;ejiK -Unrechtedir. darin Dgeü, SeelsoM M sehr brrwaisen lassen,' wenn.siez nun Plötzlich -die/noch vor.Kurzern hochgeehrten Männer-vonihren Sitzen' verdrängen, /wollten^ .Doch,/ -wie' gesagt, -alle:-solche Dinge gestalten.sich, .wenn.erst/der/erste Sturm vorüber, doch ganz anders,/ und wir vertrauen dem güten Sinne und dem Pflichtgefühl unserer Glaubensgenoffen// / u /- ::!3m Uebritzeü; ist es Leicht. erklärlich,- : daß. nns über dieselben? Dinge die' ganzentgegen gesetztestem Ansichtenigeschrieben werden^ Geben, wir hiervon MimgesL -^Mstmendam 8. Januar./ n'Zwischemheuhe und meinem setzten Bedichte liegen nur /einige:Wochen.,■■ Amd.dens' noch:,sind wir.kaum im -Stande,:,Statt:Faden der-Greig-i ni-ffe, -der ^feit / jenen -Tagen . sich: vor mnfern - AugeN: mit solch -mevbvmdi'ger Ruhe und doch n sorMUnterbrochen' abwickelt, . zu? folgen./ Die geheuchelten Befürchtungen Manches. „Berichterstatters", den eine unglüEche.BeamtenstelkMg-'veranlassen/ kMnte.-?-die Lage Unserer: jüdischen Nation!mit her ^eigene« z^identificiren, haben sich. Dank deMTftineN -Tacte-rder Führer/ des Liberalismus', nicht m füllte Und wir. hatten ies: im Interesse .jener sich.bedroht WahUenden --.gewünscht, sie hätten ihrem unbegründeten Pessimismus nicht den sie-nunmehr völlig: conipromittirenden .Ausdruck gegeben..: : -r.^i :i}>) Dieauch in die ausländische Presse übergegangcneN Gerüchte, von Judenverfolgungen verflachen: sich: nunmehr zü jenen/ gemeinen -und -astäglichen famosen Mittelchen; deren - sich: stets eine: gewisse Partei zu bedienen weiß, wenn es' giltdie Intentionen ihres mächtigem, weil in der Wahrheit: und Mehrheit wurzelnden Gegners zu verdächtigem i ::;■>; •/:<:.?' v. / j - Gleich eben, so vielen Protesten 'gegen' die unheimlich kreischenden' Stimmen dieser Schwarzseher und Anschwärzer dergesetzlichen /Freiheit, erklingen: die humanistischen Reden: ein es-/ Grafeit Barkoczy i und Freiherrn Von Oetves, von beiten der Erstere es besonders, hervorhob und mit wahrhaft-sittlichem Accente den Umstand betonte, wie die materMemÄd geistige Macht/derhierländischen Juden wicht; ohne-rgegenj die/-besten Interessen des-Vaterlandeszu sün/? tzigrly!? unberücksichtigt/ bleibendarf, und: welcher, Auerkknmmg die Rührigkeit .werth sei, welche jüdische Kräfte auf dchü Felde: den Journalistik im Dienste der. Freiheit an den Tag/.legten... Können.-wir: nach solchen Prämissen, wie sie.Ms-diese' in der. Primatial-Conferenzl gehaltenen Redenan die -Hand geben, noch .zweifeln-:, daß..der Ungar seit?b.348 s-^-und auf die-.Gesetze dieses Jahres/beziehen sich.doch alle Bewegungen und -MgUMMPouitzeute,.)^:M bm?d ex. irigWNi Freiheit den Mruch und dieH olirifche. Vers kürzung!Anderer:nicht duldet?. ,; , - - tl,i . ^lWären-,/die/Hymnen, die bei dew: allenthalben abgehaltenen Vexhrüderungsfesten dem <Gott der Liebe .erklangen, wäxen: die.'fteiwslligen Schwüre und, Betheuerungen der-biedern Magyaren..nur leerer Schall/? Gewiß, nicht! j Eiue Ration,/; die - den perfidesten Söhnen, die Unbill und! den Verrath vergißt, den. sie .an... der gemeinsamen Mutter - hegaMM wlrb auch unsere gerechten Ansprüche aufAn-! theil Nu. den ,Heiligen Errungniffen /gegenüber, ihr. Ohr nicht,perschljrßen.,. Und wenn.die/grüMicheMerbesserlMI ' unserer. politWen Lage -dem) nächsten Landtag Dw ./Noch iv. diesem.Mormtp: in Pesth zufammentreteu -wird)anheim gegeben bleiht, weil, in UngGn das Mctroyirwesen -Hemd- Gnadenacte nicht beliebt und mit dem Charakter des^Constitutionalismus nicht wohl in Einklang zu bringen sind: so bleibt doch auch vordetHaMweshalb die liberalere Regung nicht ausgeschlossen,' und die Zuziehung'jüdischer- Notablen zu den ständigen CvMitats - Commissionen sind keine .isolirten Thatsachen-, /mehr,, feitdeM man in Groß- Wardein .8, -in -Epepies 4 Juden in die genannte vorberathende Körperschaft: beriefwelche nach, den reactivtrtert Gesetzen dieses Landes den Landtagen die Propositionen zu machen und für-dessen Beschlüsse .allein:maßgebend izü seinpflegt. —. Der Unwille, den ein Rednerin der Saroscher Gespauschaft mit seinem.Antrag gegen solche Wahl erregtebeweist , doch wohl^^ deutlich,: daß . man unftrM guten /Rechte: gegenüber billig zu fein: und zu MeibM: entschlossen ist- , wie <dies, bereits, den: andern Confessionen und Nationalitäten, Ständen und Körperschaften-vi8 -h vis geschehen«ist, die. vor 1848 . außerhalb, der- Schranken der Gesetzgebungustandern . . v.irAYivx-?.-r, - Rabbimr Bockonsiein's -„Aag^al-:/ iLraelltS^: h<lk bereits seine Thätigkeit begonnen, und darf, diesem-zeitfchrfflichen Drgan/,mir Gewißheit prognosiicirt. werden/' daß/rs sich bald -zmn Heile Unserer. Nation seinen/Boden W erobern iPjStande sein/jwird.- - In Klaustüburg / geht VerMgM r»lö-:6gx!6t:/(der/in Siebenbürgen dier>gletchen Zwecke ipersolgt,/. wie dW Schwesteranftelkt-W Pesth)-:daran,- bte/ irtlf ten, aus)di^ Juden: senes. Landes sich: beziehenden'! schriftlichen Denkmäler des dortigen National-MufeuMsHzu einem-/ historischen Werke- .zn benutzen^ Ich werde nicht unterlassen, Ihnen hierüber nach erfolgtem/Resultate/ein Weis ter.es. mitzutheilen. , Es dürste aüchodex Beachtung:wexth?seich daß! unter Redaction des Wexrabbinen Leopold LöW ,eine Bibel-Mit ungarischer WMtzung Erscheinen/ soll/-'-und bleibt-züche-»