Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 3 (15.1.1861)
- Date
- 1861-01-15
- Page
- Seite 35 (sequence 7)
- Language
- German
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HA M MovWzMaMreL pmausßchtlich MchlMtglied.des., LaydMbinats/werdm.Es wird, daher von jbiefer Dahlmbhängen, ob .durch, dieself>ei dieOabile oder;Aahren/MesMhW Majorität be- oder .e r halten-wiw, MM glM^edeuMdk-ist Mit, der-Frage:: -ob eine-von Gen DeryeMett schon.Längst ersehnte Synagogenord- Mmg^M Mgex mm?zu den frommen Wünschen gehKM/^kx, MMch. rins-Kebkn WteN; soll %, Von meh- MemMmeiudE wurde lftüher der Vorschlag dinge- ^W^MüMerMeise ^Provinz?(sie -zählt deren Kier). einen i.KrMabbLner . zu ^bestellen, von welchem Plane man, aher glücklicher Weise, wieder abgekömmen ^ist.^Mdurch-hattenentweder die numerisch Und-, ma- DeA so, schwachen Gemeinden mit Abgaben überbür- WodW die - Besoldungsmittel, fürden-. dereinstigen 'PrKMME^er;-ss-...abgeschmächtMechm:müffen/rdaß zwei Stellen^ entstanden -wären,? von!'welchen keine ihrem Mann Mähr^^und? würde, folglich auch?für keine Mn ^eideNl^HrueimMann -von; mmmrgend, einigem hexvorrageydeni Ualente, und Wissen haben . finden-lasstru? Da ein großer Mess;-der Provinz vonder.Main- Weserbahn durchzogen wird,, und die - Gemeindend dadurch dem Mtze.des ProvinzialrabbLnen-; Marburgs um Vieles näher.gerückt sind)/.,so. liegt das Bedürfniß der Bestellung > eineß Hreisr,ahbinen; nicht im. mindesten von Hse AlMiyanderlegung der Rabbinätsbezirke.und-.Creirung, neuer,Kabb.i.nerstellen für solche Gemeinden ,: wo Hie/Witted zu.-.genügender Besoldung. fehlen,- .hat.stchsso Wstig^Währtdaßhis-jeßt überall/:wo ein.Kreisrabbiner abgegang m ist, anMiederbesetzung der Stelle-nicht im? Entferntesten: gedacht..wird..;. Wenn Rabbinenihre mMe Zeit mit.Unterrichterthkilen ausfüllen müssen,; um nur daSAgsesy-iftZstKWOunem so werden sie weder im thleologischen Wissen, gehörig fortzuschreiten,- noch in der seelsgrgerischen Ahätigkeit Hervorragendes. zu. leisten / im Stande sein, Will man dem religiösen Leben in den HMemdeMnehr Impulsgeben,: ohne dabei. der materiellen MtwiMungderselben hinderlich -zu sein, so. sorge Mm.für Lehrerwelche neben , anderweitigen Kenntnissen-Ach mittüchtigem-jüdisch-religiösem, Wissen musgerüst.et sehn, . mache ihnen das Verkünden des Gottes- Wortes^M.der, «Schule- und Synagoge-zur Pflicht, und sowphdihLe /Kemrinden als. die Lehrer werden sich- Hierbei sehr wohl befinden.. Es - ist. ein arger Fehlgriff,; die StelluM-itzer-Mdischerz^Lehrer.nach der Schablone der WKWm.McksdyM, weij^erGun-MchÄnrM^alle Vorausfttzungen und VerhäÜnissesandere sind und bleiben werden. : Daß auch in unserer Provinzein" reger Sinn für die'Schule lebt, haben mehrere Gemeinden dadurch bethÄigt, daß sie im Laufe einiger Zähre'die Hehalte ihrer 'Lehrer den Zeitbedürfnissen gemäß ^erhöht.'hgl>en, so Neukirchen,'Ziegenhain, Neustadt, Ropperhausen und ftüher schon Gemünden. Da diese Gemeinden'ohnedies sehr Abgabenbelastet sind und nicht zü den reichen gehören,' so ist Dieses Wohl anzüerkennen. I ' -. -Das „Jüdische Volksblatt" brachte unlängst,di/ Erzählung, wie die-Kaiserin Josephine für eine, aus.Spanien herübergebrachte Thorarolleeitt Mäntelchen.gestickt ustd der «Synagoge,übergeben hat. Diese fromme-Handlung einer christlichen Kaiserin bildet. einen schönen-Conträst. gegenei.M, Wl'ängst stastgefWdeVMSor.gang Reiner GMeinde unserer Prppinz.^-Jn A, .einem StäW chm unserer Provinz, aMo M-.ejne kleine/lleider ldmch mnexe Zerwürfnisse hst aufgetegw israelitische; -Gemeind/' irnd eine sehr schöne Synagoge-befindet,-führten zwei Brüder einen Rechtsstreit überzwei vor.langen. Jahren schon von ihren Eltern ererbte unb^'b^ »Synagoge befindliche mm mvv.,. Vom Gericht wurde der Verkauf derselben erkannt und-!, beantragte, der, - eineWruder unter dem Widerspruche des. andern drei Ablieferung, der Th orarollen in., die Amtswcalitatzum Behufe des dort vorzunehmenden Perkauftzs., DasGericht;; mußte natürlich, .diesem Anttage Fosgegehen.. .-Die. beantragende Partei hegab MhMnachM,Begleitungdes Gerichts-? dieners und. des —^ S ch w ei n eh.ixt eu in hie .Synagoge. , . Der.. sehr würdige, Lehrer,, Herr,H./-verweigerte Anfangs die «Schlüssel zurSynagoge-und gab erstmach, M vom. Gevchtsdienep, ein Mluffer-gchöltw.md^ UM das Schloß , mit Ei ewalt-zm erbrechen; und wom Syn-, agogenältesten dieWeisung -zur HerauSga.be der Schlüssel anlangte. -DerMann, welcherden Perkaufvor Gerichtsstätte beantragt hatte,, öffnete die heilige hade> über-: gab eine,Thorarolle dem Gerichtsdiener,..d ie a nd.e re de m S ch w e i n eh i rt e n, welche dieselben-dann aus der Synagoge.ttugen!.!!. j / lii «•; Von den Vorsteherämtern wurde'eint Aufforderung des Herrn vr.-Adler, Rabbinen zu'London, zu Unterstützungsbeittägen-für die Christen Syriens' an die Gemeinden versandt. Der Erfolg-ist'noch unbekannt. " .---- fi; Hi;i r.ji, i -;V-A