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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-10-23 · Heft 43 (23.10.1860) · p. Seite 638

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 43 (23.10.1860)
Date
1860-10-23
Page
Seite 638 (sequence 10)
Language
German
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ihrer Äterst1 oder^it^ästM/H/gOüÄen',' alt' Um'Än-' terrichte in christlichenLe^täiisWen an de.l^.ebräischen Sabstath -/ und Feiertagen Theil/'nehmest' zu/dürfen; in FciH'sWen hstt üjiUng'E die/Göstvememlestt^Achul-Autö'iität mittelst Reskripts eröMÄ'r'doiß^ü'HÄ'Minister der BökksaüfklÄuÜg^' auf die st)ost '^ürHn Mjtau'schen ^fiiem^rlSfotett^ gestattet'äNr Sabbath die. öffentlichen schulen' zu besuchen,'dem'Herrn Curator mitgetheilt' hat , daß von seiner Sette/'kein! HiMrniss./dHkyt; $t' %äil christlichen MraststalW JUit1 den'WböÄhtagest 'ftlche"Hebräer zuzulassen, deren Eltern oder die Stelle der Wern' vertretende' VerÄaMe/ddA VöÄtünder sch r Hst l ich darum ersüchÄ MM^HeWsöH!'rvchö^vüdrW: „auf WAMufiAdÄ^HÜMchest Gesuche nür "Mnii'einzugeheN, Äenn^ÄMstst Gesuchen äüchMgespröchen ist, W^W'Uli^ffeilKen^Mder' nicht mü ssig ^Besuch er der. Schule sein, sondern an jedem amVabbWtä'ge vor- AtragÄen Älhrg^nftande' stch' w eöeN ddr Art betheiligeü/wttdfst/ wi^ e$! M. MiM Wd8 thust/ indem eUHM^AMHtt.H/der Rläffe/mcht M wenig Äutzm bristtz!t/sondern"mWr Hinsicht störend sein sind DMchd''VerüstMüntz'''zü'MbunD mit den übri- $m‘'SchWrri' 'gellen!'würdet""~ ' ' Laut stn/die Civil-Ober-Verwaltüng der OstseeprovinM eiitgeMgenet Mrcülaid-Vorschrift des' Ministeriums der Äetn Angelegenheiten haben Se. Majestät der Kaiserans die allerÜstjerthänigste Unterlegung des Herrst Mististers der - Völksaststlämng die Wdiro Er- 'heHrn^ -bet' Lichtsteüer döst den EbräerN' ^zut Üstterhstltüstg der Noüs-Ebrättschulen in Gmndkage der gegenwärtig bestehenden Regeln bis zur Bestätigung eines zu entwerfenden neuen Konubka-Reglements zu genehmigen geruht. — - Laut einetn am st. .Mai v. I. allerhöchst HMätigtm Befchlusse des Mstnsts zur Orgqnisatiott der/Ebräer sollen in Ergänzung des Art. 1403. des Swod der Gesetze Band IX. (Ausgabe von 1857) die Zöglinge der Rabbinerschülen, welche ihren Eürjsts mit MH/absolvirt haben' und als' Candidaten für die Siellest/der Rabbiner und Lehstr der'hebräischen Krönsschulest gerechnet^werden, so latige sie nicht, sei es auf ihren eigenen Wunsch, oder auf Anordriüng der Obrigkeit, aus der Liste der. Candidaten ausgWoffen find/ Fte'isteit von der Äd'cr'utirüng genießen. ' Der Herr Dirigirende des Ministeriutsts' der Äölksausklärung, # der^ kaWL-ÄMenti e'destWiMschasteff mitgejheiE daß" S.est.Äajestät' der/Kaiser' aüfPstrstellstNsspes Eörniies/D^rganifUost'drr Ebräer zu' gestatten geruht häben/^daß/dik Ebräer 'ein/Eapital bilden st damit bei bet^fab^mfc; für"die besten Werke der"chedräischen Literatur ausgeschrieben'werden köstüm.' Jndem' dte kaiserl. Akademie' der Wissenschaften Ms Wr' allgemeinen Kunde^ brittgtstlädet sie wöhlstost lende'Ebräer zu. freiwilligen' Beiträgen' ein, damit Än Capital zu' diesem Zcheche Wsammestkbmme./^ ^st'st ])( Ein''jünger' Israels, Dst meä.'Stiliüs 'Löweysohn aus Riga,' ist kürzlich^ äls etatsmäßiger Arzt auf mehrerest vereinigten Landgütern imssievländischen Gouver-. mmensntsh stein Rechste stesadtivest Staatsdienste s / hohernWrts' NNgDeA lÜ$- bestätigt worden. DersHe winde zü 4>otpat im Hhre 18D'Km'vd?m>e^ plromoviist/b!ei WlchestGelegerchest^^ er^ftine Jnäugüräl- Drssertatistn/ ^Lx'steriaienst ässtrervi vespil'sliond'm' vi dt ^^ÄkÄötstst M '8. verthetdigte!^ ' ' Petersburg, 14. September. Die,^H.amb. Börsen- Hqlle^' MWt's „Dlst AüSrÜsserei'' der ^Jiid'est ins Ausland hat die Regierung zu Verschärfung der Strafen'für drestö VergehÄ' veranlaßt. / Du MdeN, welche zurückkHen "oder /aüsgeliesert werden st' verfallen dreifacher' Bestrafung^, chutch'Mldst Arrest uüd ÄefäNgstiß, und bei 'Nicht-Erinrirten 'von körperlicher Züchtigung wird diese äpplicirt/"' " ' J’' ' J ■ 1 / Sit Polen wiÄ stets. die'MngesteM HM'jüdischer Bewohner'als die /Quelle des Unglücks des Landes äuSgeschrienwenn dies der Fall ist, warüm 'lasst man sie nicht laufen?' Sicher besteht das wesentlichste Heilittittel^für'M MWMchrü MstLndst^etMfnlschert Juden darin, Mß' ihre. ÄastenhÜfte ZüstüNrttenstÄifüng in Polen ö'Wmdert, daß sie' dort' zerstreut werden — aber währendsie im Jnüümdes'russtschen.Reiche^sich nicht ausdehnen dürfen, sollen sie auch nicht in das Ausland 'gehest Äntten? '/Auchdas/Jdürnststdes ^De - bstts spricht sich dMfstüW' W' ÄÄMgän' gegen die Auswanderung der Juden aus.' Weirn wie Judestunentbehrlich oder nützlich,' soll Man/sie dem 'entsprechend behandeln oder sie 'ziehen; fassest.' Die Judest' lassen sich ustter den Rüssen'Wen nieder/ unter den Doleri sind sie . überaüst Hhlreich^ Die WigWiost ist hstüptsächlich. von Polen' nach, dem polnischdst/TW Posens.' Erst die''nächste Generation schiebt sich/bayn ünter NHütschen gegen Westen vorwärts. ''

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