Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 41 (9.10.1860)
- Date
- 1860-10-09
- Page
- Seite 610 (sequence 10)
- Language
- German
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AH tung -dieser -Ursachen:! Die - hebräische-Hprache wird.gn dieser Schule; in überaus-kärglichLM!Maße cultivirt-utin Umstand, der allein/himeicht-. d.ieSchuleMsden Augen deö Publikums zu mißcreditiren. Der ganze hebräische Sprachunterricht, beläuft-isich in -jedep Nasses höchstens auf drei bis vier Stunden; w ö ch e n t l i ch.-.. Von welcher Größe ist dieser? Mißstand der Schule: nicht!,; WFt dabei: nicht unerwähnt zu lassen?,-daß diese Hauptschule sich mit.dem.Elementarunterrichte der hebräischen.Sprache garnjcht befaßt-unddaß vieleKinder, .-welche vom Hause aus? kein /hebräisches Misten mitbringefl-:-nach/Beendigung? der Schule dasHebräische nicht.leinmal geläufig lesen und auch nicht hebräisch beten können. Zu der so überaus -mMgHyfftnKMge;^etzhehpä/sKen/SpMche gesellt sich überdies der Umstand, daß der Lehrkörper dieftrsSchule/natürlichebis; auf den;Wigionslchrer/und den-der ^hebräischen-Sprache/ dem christlichen Glaubens? bekenntniffe iangehört. Ein Fall, der in seiner Art zu den Ausnahmen zählt, da doch, in der österreichischen Mon.ar/ chie nirgends das jüdische -sittlich-religiöse - Princip der Volksschule,'als der ersten Stufe des intellectuellen.Volkslebens, durch? Lehrindividuen christlichen Glaubens/ vertreten wird. . Ist 'es denn Mangel anqualificirten jüdischen Lehrern? Das doch nicht. Und .ist es denkbar, daß Schule und Haus Hand in Hand gehen (ich meine hier zunächst die Volksschule), wo die Schule der Familien Sitten und Religion nicht vollständig /vertritt? Das ist doch nimmer denkbar! . ./ - ' - i Um den Zustand dieser. Schule, zu bessern,, ist es unumgänglich - nothwendig, die hebräische Sprache daselbst umfassender zu cultiviren, und!müßte diest gar nicht auf Rechnung der? -profanen Lehrgegenstände geschehen, da doch die; Schule um 11- Uhr Vormittags und um 4 Uhr Nachmittags endigt, also? non 1' bis 12 Uhr Vor- und von 4 bis 5 UhrNachmittagseine Zeit von zwei Stunden täglich mehr , der hebt. Sprache zuwenden - könnte. Um ferner die hiesige. .-Volksschule in sittlich-religiöser Beziehung lebenskräftig- / um dieselbe als; ein moralisches . Gut' und Bedürfnis /überall; in der Gemeinde fühlbar zu machen,, ist es durchaus/nothwendig, Lehrindividuen jüdischer Confesstön. andieser Schule anzustellen; denn nur solche können den Anforderungen der Gemeinde^ in sittlich-religiöser Beziehung entsprechen, Sinn und Liebe - für die Schule .unter ihren. Glaubens.? genossen wecken und somit dem Zwecke s Schule;und den/Wünschen ihrer GläubenSfamilien/ gerecht-werden. / - So' / lange! aber. die - Schule in unverändertem /Zu? stände bsejben Wird,^fo Lange Mird/MeOchUMW da- MbftrBWzMWW nO MvMhältnißrnWige! seinja-es KM. -b.chisA b.MWdteN'j.UrystMden. zu hefürchtWs,)daß dieseSchule;..inMrer. eMptionMen/ anttjüdischen.Verfassung . Angesichts, des^sich? Ln /-unserer Gemeinde Bahn brechenden -Fortschrittes - .auch jMkPthKyesi zu -Grunde gehen.wird.-.? /■]> .'«S./F.' , Amerika. . - . - New-Aork, 17. August. . Der „Sinai"-.enthält .einen .ironisch.? gehalteyenc und: scharf. verurcheilenden Artikel /Mer - den-i,kognä! gstWIeAgtes ok smoriosn Isratz" 1ira.8s^,;.wMen.-iin.EeU'iMgebine- Zahresverfamml.ung! gehalten, i Es-waren nur wenige Abgeordnete weniger Gemeinden erschienen-- z<V. von/deNsF/GMeinden -in -Charleston mar -nurneinevon:denuv.ie.lenrMxmeinden- New-Norks mm - ein /Drittel; vertreten,.; iso daß diest:Angelegenheis:stchinicht/iMjMachsthum, sondeM in der Abnahme;erwses./?Ueber die Beschlüsse/ berschtet der „Sinais wie/folgt:,/ .. -- / 7- Folgendes waren die Vorschläge des Präsidenten: 'hui); AM möglichen?statistischen/Nachrichten Oer die Israeliten. Amerikas, zu erlangen,, zu sammeln und zum Zwecke der leichteren Benutzung zu ordnen. Dieser. Vorschlag ging, bei der späteren Berathschlagung durch- /und dazu noch - ein weiterer Antrag gedruckte Fornrulare (bIsyM) - M/ dem obigen Zwecke an die verschiedenen Gemeinden. zu versenden. -7—. Wir hoffen,; dieselben werden aber diese: Formulare - unausgefüllt? an den verehrlichen Board - zurücksenden, da die Folgegebung derselben eine stillschweigende Anerkennung! desselben in /sichschlöffe: — was derselbe gewiß bezweckt..—? r. ^/72)--Eine:Art!SchiedSgerLcht^zur--Schlrchtung/von Streitigkeiten /zwischen. Gemeinden' 1 untereinander oder Gemeinden Nnd /deren',-MsgliKem./ .- DE jedoch der Board.-sich/-fürchten-mußte,. .einH/solchem? Artikel.'? so. nackt? imdie Welt?, zu--schicken, /setzDer, hinzu:-s„Da der- Zweck? dieses, /schiedsrichterlichen /Eommittses ieinsach i die Erhaltung des Friedens ist,/ so./beabsichtigt man nichts weiter?;als Rathgeber."///Wie, /sich uLerr/ein^Schieds?: richteraEsrhitratiou^ mit -^einfachem-Rathgeber" zusammenreimt, das können wir nicht begreifen; unstM Wfachen^ Verstände Hfchein^ es als/ eÄe HonsM! MflsaßMüsig^st^ ast--. derer/ Meinung / ^! 3)/Religiöse Erziehung zu befördern, . 3)uÄufmun-,