Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 30 (24.7.1860)
- Date
- 1860-07-24
- Page
- Seite 452 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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452 > Zn'j,dexrMMH<tndlMg) von St Ellinger in Wergenth ei m ^Württemberg) ist. so eben erschienen ^undburchMht Thomas' in £cjp)ijGaul KW m Stuttg"a.r!t,. Z.Heß. in Eiliv/angen/' 'ZV'BaD A'Kxan°k fürt'Gold- WuOAnkMmrrz bWr'g^ :sö -wieidurch..alle Büchhaildlungen' ^zu beziehen; iMM .v.» Gesetze mnd Vetordnüngen-mbet das int Königreiche Wurt- Vi ^tnnberg^Veiden'Md esleist u n g e n' d er I fr a e l i t e n zu beobachtende Verfahrens züsämmengestellt'irnd, unter °^-Berückstchtigutlg^des-mosaisch-talmudischern Rechtsy be- >leuchtek von St Ellinger- Rechtseonsülönt. Preis: . . brosch:! 30 Xr. - .ut; v - - - , -v.: si3i/feW Auch diese'Schnst' zunächst blo's für das'Königreich Württembergsbestimmt > ist,->so!dürste 'doch -?auch 'für - andere deutsche Staaten, namentlich für Preußen-undiBayern,invweltN^MdM Gta.atm^dM betreffenden,Verhältnisse..und gerechten LnW' M Israeliten'm'ivesentlichen Punkten dw .'gleichen wie in Württemberg sind, in mannigfacher Beziehung vonJnter- HvLll'KLdstLttUÜK. ' :v4y[ 6w«)i ui-.v, -.iu den, geehrten jisraelitischen Gemeinden, nebst deren Herren Rabbinern und-Vorstehern, deh| /gelehrtenzMrre^MofessM^^undhDoctoren?.. sowie allen. priyatfreunden. meinen innigsten Dank, für alle Glück-. yKüns^chje.^..rd|e .sie J^ei Gelegenheit, meiner^ 7<l)j,Sh ri g e n G.eburtsfeier igir darzubringen die Güte hatten, im Allgemeinen abzustatten. n Mich t< die;gsw zu.ischineicheihaften Worte, die die .Meisten-inihren Briefen an mich richteten. spndern der herzliche, freundliche Geist,.-von dem sie alle beseelt sind, istves,^der mir neues Leben und frischen Mulh gegeben, n^i pianc^e Beschwerden' und Unannehmlichkeiten des Alj^ers .geduldig ertragen und nach Möglichkeit, meine Jiterarisclten Arbeiten fqrts,elzen zu können., - Dem'Allwissehr den ist es’ bekannt, ."dass es nie meine Absicht war, mein vorgqrücictej Alfer;zur'Scham,zu. tragen,1 um irgend ein ^AufseVejn5 zii'jerregeh;allein ein gelehrter Frenhd’ hatte bereits yor peinigen Jahren aus einem verzeihlichen Irrthuni^geglaubt, ‘ dass.'ts,cliqn, Jamals mein 7Ostes Jahr zu flpsti»^Hegqngeu<'uhch es' -für"nöthig'erachtet,' dies"Öifentliehiubekannt zu machem .Ich musste dagegen Einsprache einlegen und den Irrthum durch die wahre Angabe des betreffenden iTages GerichtiKh. Nun liefen! die dazwischen liegenden Jahre bald ab^ und es fanden sich wieder Freunde, die jene Zeit äbdrmals ankündigten; so brachte man mich von Neuem iii die Öeiffehtliciikeit; und — ich darf es sagen •— auf eine angenehme, c mich und rdie Wissenschaft ehrende.Weise. . ■;^ Iclr llblfe noch; so Gott will, jede Adresse und jedes wichtige Ldhreiben insbesonderezubeantvvorten, auch für manches herrliche und sinnige Geschenk den geehrten Gebern meinen herzlichsten Dank auszusprechen■; da aber die cönsujtirteh Herren Aerzte mir den Rath' ertheilten; 'sobald als möglich den Heilquellen? in Ems? zuzueilen, so bin ich genöthigt^ die besonderen Antworten auf die^ Zeit’nach meiner Rückkunft zu verschieben und mich für jetzt klos auf eine: allgemeine Danksagung-zubeschranken. ’: 1 •' ’ * 1 Prag , 4: iffamns^ 5620- (Unli> 1860). ■- S **• Saloincm Xi. Rapoport, 1 erster Rabbiner. ..-Aus Brodyr ... Am löten in^tjerschied in ihrem 45sten.3ahUnHMteinDnstgf,ünd^H^WÄ/Mau Chase FWe,!Möröwitz7—ÄhMchchstos und bescheiden, sanft imv Mmütchist, 'tugendhaft 'und.wvhfthätig^ vergaß sie nich’t in /ihren gefährlichsten ’fieberschwersten Stunden, ihre mil-- den Beiträge uüd ansehnlichen Gäben sehem Einzelnen' nach Bestimmung, nahe, und fern zukommen zu lassen.! —'Seit einem Jahre' zehrte an ihr die Glüth, eines dahinraffenden Fiebers/ ärztliche'Hülfe vermochte nichts dagegen, und eine Reise ins Bad verschlimmerte' noch mehr ihren schön bedenklichen Zustand; sie fühlte die schwere Stünde herannähen und hatte nur noch einen 'Wunsch, ihrer Heiniath und Familie wiedergegeben zu werden.' So lehrte sie mit diesem frömmen°'Wunfche zürück, ünd' langte am 15. dieses bis 3 Meilen von hier an, wö sie der ihr entgeg'en- - eilenden Mutter sagte: //Mutter/cheute ist mein Toddstag!/'/ verfiel darauf in wahren Todeskämpf, und der Mühe der Umgebung gelang es noch, sie einige Stunden am Leben zu erhalten, bis vor den Thoren Brodys angelangt, hob sie die Hände zum Himmel empor und dankte dem Ewigen, daß sie noch das Glück hat, ihre Heimath und Familie Wiedersehen zu können. Zwei Stünden darauf entschlief sie sanft und' ruhig wie. ein Engel, um nicht mehr wieder zu erwachen. — ■ '; « - . Am 17ten zu Grabe getragen, folgte eine unzählbare Menge weinend und klagend ihrer Bahre, und viele heiße Thränen benetzten ihr jugendliches Grab. Gott/habe sie selig! Amen! ' ’! ■ " Druckfehler - Berichtigung 1 Die Adresse ’ in dem Lehrergesuche in No. 28. d. Ztg. muß lauten: Joseph L. Jacobs, Esq. Solicitor & Nötary Public, 11 Parliament Street, Lull (nicht II Parliament Street, Hall). .. Bemerkungen. Herrn L. R. in W. : Das Geld für das Institut empfangen.— Herrn Rabb. D. O. in G. 8.: Das Versprochene wäre noch zu gebrauchen. - Die Medaetion. IMsches Volksblatt No. 29. Das Gleichniß vom Weinberge. — Gabriel Quevedo...— Das Älenu-Gebet. , ,; . NB. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu beziehen: Jährlich 1 Thlr. Vierteljährig V« Thlr. " ' > Verlag, von Baumgärtners Buchhandlung in L eip zi g. Druck von I. B. Hirschfeld, u, Verantwortlicher Redacteur: K. Nabe. ..