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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-07-10 · Heft 28 (10.7.1860) · p. Seite 414

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 28 (10.7.1860)
Date
1860-07-10
Page
Seite 414 (sequence 2)
Language
German
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. „ f 5 ttl der«, predigen und Gaben erfordern, daß die Sache in BerlL^ nur den allereitHeschränktesten BMn hat^AMst wirM Jilv^kHK^SÄOseil^fAnHÄ' Wett^bÄÄ.^M nicht erst zu versichern/ Was die letztere gewirkt hat, zeigt, daß jede Polemik gegen sie ein sehr überflüssiges Werk wäre. Wir haben auch nicht vor, den gedachten' .MrltzHWMMWß-; —! p I I K -..?>itt's.-kßE M natischer Jude einenf Getauften thatsächlich entgegentritt, mag/mch voMmmen. Zu sagen aber^dqß GetaM^on den MNWl zu OtzeKMMKMaK^aMihrer HeimM>UrstHen uWDr-DiWMMiAnHdcWMdD»m als Bettler durch das^Land ziehen müßten - ist^tugenhaft, und will uns Juden eine Verfolgungssucht imputiren, die wir energisch zurückweisen müssen. Wenn sich F V ,?4-X" »4 -r>s': pietistische Anschauung giebt ihm „Aufruf liche Manier, Die ganze' ein Gepräge, das uns jeder weiteren Bemerkungdarüber u überhebt. Nur einen ächt ie.fi;etifr^Pjjrtf nicht mit Stillschweigen übergehen/' Man muß dew 'Gän-" zen doch einen sentimentalen Hintergrund geben, man muß ' ein Motiv haben, welches das Mitgefühl MtzDrm'eMe^ ^en-zu«?.iveckew've-rmag-i--Das'«eine--Motiv^'dasManangiebtv eS würdest fich^viek mehr" Juden'taufen lassen, wenn Wen.^M.schönes, Haus gebaut ,wird,' .worin-sie, bequem wohnen und lebm 'können 'mag schon richtig sein, Uber fängt nicht mehr, und wird Manchem sehr zweideutig er- HlMenl^^MMN^nD 'daher ein astdekes vtzr, indem män HthckrpMldH Züden-l-chei ihrem Aebertritt zum Ehristett- -thumö ö'öst Wem Volke-Viel zü dulden-hMn^/Und fortfährt:- -,DatzPM'zeugt dgs Geschick -MBieleiF; vavdn 'redtt M Armuth, das Elend/ die ßittere Nöttz somawch'er Ehrt-- 'stiM äüs -Jsräel aüW ünterims/ Me viele Kinder-Jstaelch HM VMHEWM Gnaden'durch die'cheilig'e Taufe alsSein Eigen'angenöNimen hat/ 'ziehen aks 'Bettler durch'unsere ^Stüvt>' durchs unser Land, und gehen üstter att Leib^ und Seele/' weil ihr Volk sie verstößt undvertreibt ton HeimaWstnd-MeM^imd WMünftre'Ehriflenweft!'stch Wt nicht"' erb'ärM^in''helfender Liebe'.'[ Mix! fonntVh grauenbolle > schÄerzliche Beispiele dabon aüfzählen!"' ' - ' Hierin'biegt eine' Beschuldigung , die wir'im -Großen und Ganzen 'als eine' Unwahreddew Allgemeinheit/in welche 'hier' gefaßt ist, lügenhafte 'bezeichnen müssen. Ddß wenn Juden' den Glauben 'ihrerVäter verlassen Und sich von" der Gemeinschaft ihrer Glaubens und' Stänr- MSgenösslnr/losfägeü, von diesen' sticht wehr' als -Ihresgleichen betrachtet, 'auch aus ihren specrellest- Wöhlthätig/ keitSäystalten rücht rstehr unterstützt - werden --können, ist selbstverständlich, ' und fällt nicht den Juden zür^Last; daß durch' Mchen Uebertritt - Hader und Zwietracht ' in den Schoß böst WaMiest chineingetragest Md-,-''haben wiederum'nichi die-Juden zü beranWorten/- Sagist'sich' die ÄÄrstiHö-M IhremGlaübenünd -SchAmö-loch' so sind #^ lösgesagt ha- VUL1' DHHiip'Uich^bHtliöiiiM^einzööieit"MÜe"'Hn"fir- BMhinepMWoMre evOMÄtzsteis^äh«^ «Katechumenen aus dieser ' Classe durch Städt und Land als'Bettler her- - umziehender Juden aussuchen, so sind wir Juden doch ^Wohl^ch^veEMtet,.^se^.nachdem sie getauft sind, in Mtliche^Wohnungen''einzusetzen und zu ernähren? Wir lassen sie einfach weiter betteln, da die Bekehrungs-Gesellschaft- Übst auch sie dies thün läßt. Und in der Re- ».gel,du,man,,ihnen..dieTauMnich^.Msehen-ckMM,^bM - sie - bei . den- Juden, weiter, und -.erhalten - ihre Gaben? nach Me/'^or/' 'Wip 'chMn/MKüTHK/ ^^ß chllF,Un!eDMner des Ausrufs die angeführten -Worte in gutem Glauben niedergeschrieben — dann haben sie sich von ihren Täuflingen, die ihnen l solche lgraufame Geschichten erzählt haben , täuschen -lassen/,:und MEweiß^Mß dies, wicht die - einzige! Täuschung -wäre, welche <die:Derrerl Missionäre: erfahren-, noch dazu, .da -fie/Mchtlsseltew fich.täuschen lassen wollen. Immerhin aber nst.-es,.für eineireligiöse Angelegenheit ein trauriges sMahrzeichM,'Memyssie?rMt einer unwahren BehauptungGeginnt>udie noch dazu eine ganze Glaubensgenossenschaft. mit Verfolgungssucht brandmarkt. Man ,weiß,^ daß,, jemehp ,ina% den Huden Schreckliches und Furchtbares angethän, ihnen'solches zu thun zumuthet, und daß, daher der,.unwissende Haufe, weil er die Juden verfolgt hat und. verfolgt^ ÄlleH zu. glauben geneigt ist, was man ihm von der‘VerfötgungSsu'cht der Fudefl oorschwatzt.! Es - ist -dies'.ja MgleichE'eM-chequeme Entschuldigung--für - die eitzenew'MnthaM ' Hw -Änserer Zeit jedoch , wo das ' geringste! VorkojUmW öürch rdie Presse' <tn" das Tageslicht ^ebrachtUMrd^/Men^sölche Vörspidgelüngen 'nicht lange'mehr Stich. z.:: -- 'run’i '-vfr.'?■;>/> .rf.Aj:/ n‘,f noF:.? jjVf ■ / .5 ->!!,.vft r7”/?) . Wnr alte Kcha«pt»ng, immpr MM.Wq»«t. - Vor Äxrzem erschien;» Mänchcn ein Werk deS Professors 3 -q^r-er-'M PhikofHhke-'vK m chenbSter?' MLÄekett- «Wtin''Wiibä hier M schon -oft MbeKegch .Söh öbeMülS ^öögetragcn: --->ä>ie christliche «ehre -hai-bas SudMhüm .b,fiegi?.^-FrHm"Äirntin Müy wiHn M-Äerfaffer Ne' christliche -sichre -- iöefeMich

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