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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-06-19 · Heft 25 (19.6.1860) · p. Seite 377

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 25 (19.6.1860)
Date
1860-06-19
Page
Seite 377 (sequence 11)
Language
German
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m ,für MM? AMkmyUW, sc> > wl? .i>m. aufrichtigsten Dank auszusprechen. - : ©ien, : am.17. 21 pril 1860.; ...Erzh. Albrecht... .. P. R. nv:> ji.;; o)hiA •; -mu 'V-- Rußland. Riga, im,^lPyl. HrvgtmitD wird Ihnen gewiß bereits' von ‘ mehreren Seiten die Mittheilung gemacht w.ordefl ftm,.^daß -dj^ Hmm WbiMwstz/-und TaWapol,, wie lguch Pie, Herren. vr.-Kpldenbl/um und. Zederbaum. in.;Odeffa^ von. ,Sr< Majestät dem -Kaiser Al^archer. Ill; die? astergnadigste Maubnißerhaften,/ Erstere. M..Herausgabe einesJournals,,in russ. Sprache unter. denr. Titel,: Rasswiett Wie Morgenrothe), Organ, der russische^ Juden,-und. Letztere zur Herausgabe eines solchen in chräischer und ebräisch-deutscher Sprqche Wer deMzsTW:^^.^.-^;r; n M verdient erwähpt -zu werden, daß der Prospect über, die Herausgabe/desksss^iert nicht nur in mehreren, russischen, Mattem fteundliche Aufnahme gesundem, sondern selbst - in der Riga'schen Zeitung in fast wörtlicher pebersetzung abgedruckt wurde. Wieder ein Beweis von der liberalen Md. versöhnlichen Richtung,; welche die öffentliche, Presse in Rußland in Bezug auf das jüdische.Interesse in nMrer^ZM. genommen;; .i;; Herrn Mn - m Wllno^ > lZchulinspectornmdortigen, Lehr-,. bezirk, jüngst., die;Mrhöchste G.eyehWgung zur Her§ ausgabe eineß Wochenblattes, in ebräischer Sprache mit russischen- und, Mäisch-deutschen Beilagen, unter dem Titel k altzMädigstertheilt worden.; Sie, geehrter Herr Redactem, werden am besten.zu ermessen nMu,, welcher,Autzen für den, moralischen^ Md politischen .Hortschritt unsrerpusßschen GlaubenDbrüdep aM diesen Zeitschriften erwachsen müsse, wenn der. Gott Israels das Unternehmen dieser v'M.zrnqn und ihre Kräfte segnen. und der .Geist der Wahrheit und Liebe ihre Herzen und ihre Feder leiten werde, für welches. letztere uns. übrigens, dir wohlbekannten Namen derf geehrten Herren.Herausgeber genügende Garantie leisten., t-jt. . 4.. - ./ .Dem Herrn? lR. J^,Wunderbar / Lehrer -Md, Gouvernements- TrMslateur, zu, Mtzau , ist; von Sr. Majestät pMKiffr, AsexanderM in, ÄnerkeMung- -stsner Verdienste um die 'FöchMM^exHMMschH-Md^tzitz-? lichkeit unter seinen Glaübensbenoffen die große filbeme Medaille, zum j Tragen am Halse! am St; StanrslauS- Bgnde allergnädigst verliehen morden. -7. In No. 9i Ihres geschätzten Blattes, befindet sich ein kurzes Referat über das jüngst erschienene Werk deS rühmlich bekannten jungen Dichters und Schriftstellers L. Gordon,.Lehrer,in Ponjves^ - ObwdHl nun der Referent, ebenfalls Lehrer an -einer Kronschule zu Friedrichsstadt *),. selbst tüchtiger Ebräer und überhaupt wissenschaftlich gebildeter Jüngling, das Vortreffliche dieses. Werkes vollkommen begriffen und deffen Verfasser gerechte. Anerkennung gezollt, so verdient doch dieses Werk, welches, abgesehen von der Gediegenheit und Eleganz der Sprache, in welcher -es durchgängig. abgefaßt, und der; meisterhaften Leichtigkeit,! mit welcher per jüdische Lafontaine in , den erborgten Fabelnso /manche sprachliche Schwierigkeit/ überwunden/;schon deswegen eine, ausführlichere, tiefeingreifendt Besprechung ^iw,eil eine., solche Sammlung.; von, Fabeln/ nach Inhalt mnd Form in unsrer Sprache, wie der Verfasserin dn Vorrede selbst: bemerkt, in der/Thal! eine neue überraschende Erscheinung ist. Auch verdienen.viele von dem Verfasser selbst: gedichtete Fabeln besonders hervorgehoben zu werden,; indem sie die wahrhast poetischen Anlagen,/ w/ie . auch, i-die patriotischen und. moralischen.Gesinnungen des jungen Dichters,; besonders. aber dessen bewundernswerthe Geschicklichkeit: als .Fabeldichter wahrhaft Wunden., . Darum möchte ich die Kenner und Freunde der neuebräischen Poesie auf die Fabeln Seite 21, 27, 32, 39, 42, 55, 57, 66, 74/ 78, Kl, 85, 92, 98, 105, 123, 150, 153, 147, 149, 1 bl, 169, 173 und 180 aufmerksam -machen,; .wo ihne^-chie y/eueu /WWKeiten in der uralten Sprache, gewiß nicht entgehen werden. Ipl*/ *) Bei dieser Gelegenheit kann ich mich' nicht/enthätten, das seltsame Verfahren dermeisten Wischen Schriftsteller in Rußland wohlmeinend zu rügen, welche! aus einem unerklärlichen j Grunde esuvernleideNfbei WgM Hrer Namen auf ihren.Schriften' auch, ihren Stand als öffentliche Lehrer anzugeben, Ist das Bescheidenheit, oder Stolz?! Beides jedenfalls' nicht am Platze; Ist' Einküt seine Stellung als Lehrer und Erzieher-lm-Vergleich mit feinen. geistigen-Krästen/zu--gering,>so könnte nicht nür fein Beruf seinen schriftstellerischen/^^Verdiensten -nicht schaden, sondern vielmehr, eherletztere austffiye Stellung vor? theilhaft wirken^ / suhlt ßch aber, selbst seinem Plüße nichk Wachsen nün-//sö''Me et gewifsttthsist Zurücks Daß aber: dieses Verfahren ein zweideütiges Licht 'auf Lehrer> und Schule wirft, wird wohl kaum Jemand, nicht/einschxn.lpollcn, uo i.,‘i . 25**

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