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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-06-05 · Heft 23 (5.6.1860) · p. Seite 341

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 23 (5.6.1860)
Date
1860-06-05
Page
Seite 341 (sequence 7)
Language
German
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'tErtäth^^MWiHer-O-'L'OffierW Und-viele christliche Honoratioren''der Stadtanwesend. - -Mostes Aufsehenerregt hier Wie TMsi einer 78jährigen Mrnett'Jüdin-'Äelche in jüngster Zeit im fWdti* gersieirieM EMkmhaW siättgesunden. Die Me Mach Mge-lStÜNdew^W' Präg'-WferM tvohttend/-würde kräÜkheitshälber'Mn"ihwr ' Dorfgemeinde sinsMÄnkenhäus geschiE ^Der-Wständ- W letztern'siks''soll ein eingeklemmter -Bruch -Wesin sein)'lW^wohl'wenig HoMWg'W' -einer- Genesung bei dem vorgeschrittenen Mew und - teorgsschtittenen KrüNkheitsgWe5'MW tenj - nichts WeMwestiger soll der'' armen Fräü' voneiner Mer tfttfgetflfÄ welche Me Pflege der 'Kranken ibesorgen/ - ihre' 'Genesung' verspM chetr Wörden seich' wenn 'sie»sich - taufen ließe: v®a sie keinen- - Verwandten' - oder sonst einett Israeliten in der Nähr zur'BerMhüng chatte/ war sie schwach genug/den VWiMüngen zÜHlaubech doch'Äs ste denNöchdas Zeitlichemit chem Ew Hensegnen sinüßte; soll ihr letztes gewesen 'steint -MMGMiridernitglM'Dg-'über dieses MMm^geNaueMkiWigüngen Nn And berichtete darüber bei der MtusreDisentünz/ welche nM zur Mhülft füw die Zukunft einen besondern -Eifer' entwickelt. Obzwar die Beerdigungsbrüderschaft -stätütarisch den 'Krankenbesuch auszuüben hat' und sich nach' Aufforderung der Cültüsrepräsentanz desselben iM k/w."ällg. Kränkenhäüft mit vorzüglicher Umsicht hingeben 'wird/ wird die Repräsentanz auch andererseits bei der Direetiön der oft' genänNten Krankenänstalt dafürsorgen/ dästsiäglkch zweien Jstaeliten zu wllen glaubensverwändten Kränken in alle Zimmer fteier Zutritt gestattet'Werde. Was deren Aufgabe sein wird, kann sich'der Leser leicht denkend - Ein anderes Mittel zur Begrenzung dieses Seelenschächers besteht in der 'Errichtung eines' Spitals, das Wen-wissenschaftlichen und 'sanitären Anförderungen der Jetztzeit und der Bevölkerung der JsräelitengeMeinde Prags entspricht und ihrer auch würdig' ist. 'Wie das jübtfche Spitaljetzt besteht, bei seiner engen- Räumlichkeit, bei-den-Rücksichten, welche durch dieselbe bei' der Aufnahme der 'Kränken herbeigeführt werden - Müssen/- nnd welche ^mitunter wohl ans Kleinliche streifen Mbg'enst und' bei '-dein an geerbten- Vorurth eite gegen -diese ÄnsWsist^ es kein Wund ec/w aff Manch er ' trö tz der - Meckmästig enj nur vM ^niedrigen' Seelenöd er'Neidern - ängefeindeteÄ ''LHMchdFÄ'chaMMgk noch immer seine Zuflucht in einer ackdMMMeNÄiMltsiucht?Wit der Errichtung eines neuen Spitales dürften alle Hindernisse «dLMxcheileWwdgftKm LerMegkM'W längurrss desselben ' ist-Ungebahnt. -Der selstJfäk-Vaüsstg testirte zu-diesem Zwecke-80/000 Fl:, eine ähnliche'große Summe versprach An jüdlscher MöchkebeÄeri Großhändler 'gleichem ZweckdMMdMeN;? Md der- Baufondwes SpitÄs - häd ebenfalls^ schM-wim hohe^Äumne 'erreicht: Es ist^älsö die Mötzlichkeik zÄ MbäiLMg'HÄöMMÄ Nut der GMndst wö eswrbäüt Werdest iss 'zss - ermitteln. Jnwieftr' Bezkehüng/ ist es - dringend nothwendig,' daß Man -M"in-Mr'Mlcht^zü'üMr böMPer JöstphstädL Wähle-" änst^ DrdiMWenpläM^ würdö- Väs Kpitäl; M besten drs ^behetzigen^ undlsich-dÜrchldre Errichtirng AW MW SM tals'ein-Denkmal-stetzen/ däs ihnen' den Dänkwndden Ruhm«'Mit--M Näch«t-e8vM ^/" - ' :?i 1': ¥>1. ml!>; KVl ’J •1 Wieü> List MM --Dis,KM Mst^enthMdas folg ende' sehr H äräkteristisch e^ Mingesenböt"-: //Es hat sich das Gerücht' verbreitet nnd' wird'vött boshaften Zungen, -christlichen- --stichtstüdischmstVeiter'ßdtragen, der Jesuitenpriesterk. Joseph - von' Klinkowstrom habe von der Kanzel herab den Herrn Di*. Sebastian Brunner in dck' Streitsäch e mit Herm - Ignaz Küranda in Schuh genommen. Aus zuverlässigstem"Munds Wird hier die - Versicherung gegeben, daß besagtes Gerücht eine schamlose'Lüge zum Gegenstände hat;?. -Joseph vst Klinkowström ist eiN Wester, der den-Hetzereien der sogen. ,/Kirchmzeitüng^ nie 'das Wort redess wird." ' Die „A. A. Z." macht hierzu folgende Bemerkung: „Die in der heutigen/ OM Post erschienene Erklärung gegen die literarische Thätigkeit des Dr. Brunner ist zwar anonym, aber inso mtschiedeM Ausdrücken bezüglich des ^Jesmtenpredigers^ -'Klinkowstrom äbgefaßt/ daß, wenn nicht' dieser' setbst, jedenfalls' ntte jhmgaNz nahestehende' Persönlichkeitals Verfasser gedacht werden kann. -Mißbilligende Aeußerüngen über'wie Extravaganzen der Kirchenzeitung' haben' wir' privatim unzählige' Male aus dem'Munde von ' katholischen 'Geistlichen gehört, -wWsvwohl-'^erkännten>"däff'däs^Odium' mit' auf die Kirchk träfe, änwnen Namen geessert wurde. Daß' auch ein Rednek' vök^fölPM-Änfchen' We'KliB köwstrom sich vöss deM-'Läeibm-'lösfagt^'Mss''M/'sd mehr erfreuen/-alses Dielen ' uNerwäüet konnnt'st' Nun ist äberwöhb einige'Verwündnüng darüber gerechtfertigt, däß -erff'jetzt- / eiM derärtiger 'Protest-sin / disDeffentlichkeit tritst MchsteMschon einweliliches Bericht denStab

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