Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 14 (3.4.1860)
- Date
- 1860-04-03
- Page
- Seite 214 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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AüShülfsbeLrägL l deruDotätionlsürRabbiner Lehrer, ztHrlritm.^&&n jmv.im&uV! udtvM-vrpo^ huZ. .&,v;i ^^rSchließliK rMwM Mtgemäß'-- die: Gnadeu derho- WniRegiemNguMzugehen)Wen lbedürstigen Gemeinden'>zum -- Behufs - der- > AüftechkhalMNg^ ührer x4U WstÜiZwM^W» angMessenen Unterhaltung ihrer Rabbiner^uLchrer^ deinen Permanente jährliche .Unters stützung;5äitt& Äs thd^rifc^^iüfcifcpt Fände ^bewilligt/: -an Stellst des gegenwärtigen PreeariumS ein definitives, unwandelbares, auf erweiterten GründlagMVeruhendes Unterstützungssystem, eingeführt wechti^^c/ "'s k: :::h: -;'f, "vi Mögr^die erfolgte Erweiterung unserer staatsbürgerlichen-- Rechte! einem sorgenlosen Jndifferentismus uns-! nicht:- in ndie:Anne? werftn/ vielmehr zur Gründung - eines 'gemeinnützigen Gemeindelebens zur Consolidirüng unsrer Religiösen Zustände denJmpuls bieten. miM'Jnrfi'i'j: inlir, jv; -hinvih Me! Schweiz.. l-H'AM der? Schweiz, limFebruar.'Sie haben in diesenWvbereits mitgecheilt,' daß; aüch der franzöfische Gesandte eine Note für dis Gleichstellung der Juden in der^SchwetzubO dem BundeSrath eingereichtl: hat. Folgendes ist ldtt Wortlaut der Nöte.::! ä:a\y:i Herr Präsident! Mehrere meiner Vorgänger haben sich gleich mir in der; Nothwendigkeit befunden, der der Bündesregierung: Reclamationen über die1 ausnahmsweiseBehandKmg einzureichen, der in einigen Eantonen der! Schweiz die! den mosaischen Glauben bekennenden^ ftänzöfischen 'Bürger unterworfen! -werden. In den meisten Fällen sind -unsere Vorstellungen erfolglös geblieben;; oder - wenn i ihnen aüsnähmsw ei se Rechnung getragen ward,! hatte es den - Anschein, als entschlossen sich die Schweizer Behörden dazu nur wie zu Acten einer individuellen Duldung — die Zulassung: eines Israeliten zu den'Rechten eines Bürgers war ein IugestWnißPd'äs Mlüsive Princip blieb/daffrlbe. Bei meh- MeNGeMenhdtien: hät - der Wundesrath -die GefäMg- Mi-gehM> den RdptÄseckanteil Frankreichsaüf ihren Wunsch die Einwendungen mitzutheilen, welche:uüf rihrsÄKgiA von dm' Regierüngen L>er - unduwsämsten rEMdW vorgebrächt würden;:mnd-diese häben-:sich;lin- MKr^daraus gestützt- -daß die Cantonalgesetze: den fchwsilMscheN' Israeliten:'dieselben Verpflichtungen oder die nämlichen Beschränkungen auferlegen/ wieden ftemden Buden/r!daß' folglich!Frankreich kein: Recht habe/ 5für seine Rationalen eine günstigere Behandlung» zu Wms spruchenj als! diejenige/ wmdndie eingebömennJsraeliten unterworfen -seien.! - Diese Entgegnung^ welchechürch bicu bloße -Bemfüng iauf chis thatsächliche; Lags die Moralität? der: letzteren gerechtfertigt:zu'haben glaubt ^erscheintumir nichts zutreffend '.genug, um einelfoMchtige Frage peremptorisch zu erledigen:' - DiejFortschrittealler Artzudie) in ider-Schweiz vor! sichgchech stehen wiMich nicht: im Einklänge Eit 'der Fortdauer: einesH>:Hrclusiven Systemes? und^mit: der praktischem Durchführung veralteter Voruttheile, deren' Spuren Niemand lohne Erstaunen in den -Gesetzbüchern eines freisinnigen und republikanischen -Landes auffircheti: Ich habe der kaiserlichen Regierungeinen Specialbericht : erstattet über die Situation, auf die unsere Nationalen israelitischen GlaübenS angewieftn sind in gewisstmEanwneW.wmdie'Vorschriften gegen die Zulassung der Juden gemäßigter- und in/archeren/ wo sieabsoluter Natmstnd,- nämlich M Schwyz-Zug, Aargauj SchaffhaUfen,Wraubündten, Basel-Stadt und Basel-Land. Der Herr Minister der auSwärtzigentAngelegxnheitenl hatWich^ynächtigt/idie'Aste günstige Gelegenheit zu ergreifen, um im Namen Frankreichs: dmlWunsch nach einer libeulen KWgMaltun gder - bedrückenden Maßregeln auszusprechen:,:die bis jetzt .gegen die Israeliten in -Anwendung gebracht werden. ::: 1lr>; :-n!? Bei mehreren Veranlassungen schön, Herr Präsident, hätte ich. die Vorstellungen beim Bundesrathe erneuern könnenals deren Dolmetschermeine Vorgänger der Reihe nach aufgetreten sind. Wenn ich .damit - bis heute gewartet habe, so geschah das' weil es mir schien, als. ob jeder Tag: weiter das Urtheil der öffentlichen! Meinung--über die Frage mehr reifen/ und als ob Mein Zögern .somit den Appell/ mir dem ich mich Heute an hie Unparteilichkeit «des: Bundesrathes und der;-Cantönalregierung wende - meinenhöherem Werth verleihen MüM;-In den Staatendie. bisher um meisten an -der Strenge gegen - den Stamm der Hebräer ssestgehalten: haben/? hat sich:: während ber^ Letzten - .Jahrs eine!ganz/ entWedene Toleranzbewegung ..-geltend-?-sgeMacht.".i Zunächst chm England; die: - Letzten nSpureNl?;dM - Musschließimg - getilgt, ' welche' den mchtchristlichenWriteii.-dßNlEjntritUin die Rationalvertretung^ - oerfpeHtezs -Qesterreichü chatndm Juden in:denjMigen!Theilen6seines Reiches Rechte -zwgesichert, wo sie deren noch nicht besaßen; selbst:.Rußland hat. -die. Stellung derJsraeliten^ verbessertund die : ejnstiMmigelBilligung!:allereivilisirten;Völker hat