Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 12 (20.3.1860)
- Date
- 1860-03-20
- Page
- Seite 181 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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181 dessen SMem weiter.,aus. Denn -auch, in,per Schrift-alle politkst^e Fragen °abDtlich Ärmie^en^ find", *sa Hht Mch aus., dxrselbM,;.^^ VsrfaFerH, Mt^patxiotzs^; ^jnn^hervo.^ ^er in .der,^eutschen-GesetzMuW< ezn^- Einigkeit^.aM fäffyj) aber^o^ne^dem einender andepn, LhtzM G^rpalt av^ tßun zu w^flen...Mir hoffen,chaßhiese bedeutende sitepaxische Erscheinung,.ihre g^erechte:Würdigung.-finhe und'wünschen) baß, .He ^füx ^dey ^rfaffer diejlangst verdiente,amtltche Beförderung -nach.,sich,ziehe, die er trotz -wissenschaftlicher. Be-- sähigung ,-und. allgemein Anerkannter Char.aktertüchligkeit in gebüchxend,em.,Maße als - Z u de. noch nicht vollständig gefunden hat. j., J?iiryi;. ZeitUNgsNLchricht en.!: - :i;I - Preußen. '' - ' .Mil J. .1 .i 1'jf :.s! :t '■ " li '..'i März.;(Privatmitth..).. Das „WLk nMnaldlatt^H^e.^LsAyt>^t,e.iMrr< Verlpaltung"Hy. 2.^hringt v-uumehr.Hetze-IA. cheii Ci,rcularerlaßcheS WL- Mexs des Innern,«,Grasen.von Schwerin vom 3. Februar p,, -den wir cherejtS mehrfach besprochen.haben. Wir ^ied^holen.-hiev.,d.en Hauptpassus .des Erlasses:' ^ÄN-UeberemstimmuNg mit dem Königlichen Stäats- Ministeritlm eröffne ich Euer rc. hierauf, daß in Gemäß- Pit deS' Artikels '109.-der VerfassungS - Urkunde die, den Bestimmungen derselben, namentlich deS Artikels 1Li zMiderlaüftnbett-Wo'rsihristeu der ß§. -2.- und 3. des Gesetzes-vom 23.- Juli 1847 (Gesetz-Sammlung 263;) bet) itw Uebrigdn nach den bestehenden Gesetzen zulässigen persönlichen Ausübung der polizeiobrigkeitlichen Gewalt auf dem Lande und des Dorfschülzenamtes durch jüdische' Glaubensgenossen) nicht entgegenstehen, wie denn auch in verschiedenen Theilen der östlichen Provinzen jüdische - Rittergutsbesitzer und Schulzen sich wirklich bereits indiesen Functionen befunden und sie völlig pflichtmäßig versehen haben. "; Wir hätten freilich gewünscht, daß cher Hrlaß die Aufhebung der .§§. 2. und 3* des Gesetzes vom 23. Juli,1847) durchden Art. 12.- der Verfassung -in Gemäßheit des Hrt.^ 109,- der Verfassung, zuerst ganz allgemein: ^usgesprocheniiUNd.dayn auf.Pen; Specialfall, Pie? Ausübung - des Schulzenamtes angewendet worden n>äxe. ,-Äbe^r auch soist dieser Erlaß-genügend ,-um M allen Mllew sichauf ihn zu bemfen. - Denn die Aushebung.' -für MenSpecialfM setzt. -d.be' Mufhebung für, alle Specialsälle,,;hie, ini Dieselbe -Kategorie gehö-i ren.,) voraus. . Aus Hmterp-mmern, % iMärz: -WMsitMth.) In No.: 8>- dieser Zeitung - tritt;.ein Co.rrespondent aus Greifswalde unserer Aufforderung zur Vereinigung der, .Gemeinden, für.beH l in m te-> nur durch Zusam^ memvirken. erreichbare. Zwecke entgegenindem! derselbe) aus Beispielen -die Nachtheile solcher Vereinig gung zu-schildern versucht. Der geehrte Corresponbeiit bewegt, sich jedoch auf ganz anderem Gebiete und wir geben demselben vollständig Recht, .ohne unsere früher geäußerte,-Ansicht zu modistciren. UnS scheint der von -demselben geschilderte-Zustand> durchaus ungesetzsich.. Die Hauptgemeinde^n Stralsund kann gese.tzlich)'gezwuiigrn werden,: für Anstellung eines Schachet nnd-WligionSfehrerS in der-Filialgemeindb Sorge zu, tragen, oder für jede Filialgemeinde.eine besondere Kaffe zu -bilden und-die eingehenden Beiträge auch nur zum: Nutzen-der -Filiale zu v.erwmbem - - -..DaßMrirgens .das^ Gesetz vom 23,. Juli .1847 an'.dem dargestellten Mängeln keine Schuld -trägt,beweist die im CöSliner Regierungsbezirk stattfindende Praxis, wo jede auch noch so kleine Gemeinde selbstständig verwaltet wird und nur die in den umliegenden Dörfern? einzeln wohnenden Juden hinzugezogen werden. Was wir wollen, ist etwas ganz Anderes. Wir wünschen einen, freiwilligen Verband der sonst selbstständig bleibenden Gemeinden .durch Zusammentreten -gewählter Vertreter)behufS Errichtung solcher Institute) -.'-welche eine Gemeindeallein nicht -ermöglichen kann^ Wir haßen zuvörderst dabei: im Auge. 1) die Errichtung eines Hospitals für alle leidende und. sonst hülflos dastehende Personen, wie solche sich fast in jeder Gemeinde vorfinden und-aus Mangel an -paffenderWohnung und Pflege Vorkommen; 2) die Bildung eines gemeinsamen Unterstützungsfonds, für einheimische Arme,- statt'der jetzt an sogenannte Schnorrer verschwendeten Summen; 3) die Bildung von Rabbinaten für mehrere , sich /freiwillig vereinigende Gemeinden, um Schule und CultuS zu leiten, die jetzt meist dem Zufalle überlassen sind. .; V! ) Wie wirHöreN)? hat unsere Aufforderung in Rö. 2. dieser Zeitung'in -den nächsten Kreisen vielen Anklang gefunden und, auch.unser Gegner aus- Greifswald wird hoffentlich, unserer Ausführung .beistimmen, , denn p« 12