Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 51 (12.12.1859)
- Date
- 1859-12-12
- Page
- Seite 742 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/3224737-3226147-3226199--18214-3247169- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
m VeS-Ech diemrw'jerSzuweilewchupch ^ye/ftrhWM.H,s gfspenffMaDMfleMüNg/gHMwjrd-jgveiKe riiLNLAuetidneüMM daSi M ein-' Sturmüm ^Glaser Wasser fichMhebt.^ c-, rr : -r --l Jawohl! ein Ereignis ein achtes WeltwWder ist eS^daß auch mddiefem -Amsterdam tzinö^rfrMchMvörderst voch/iw enge Sphärmr-gebMnteHMNgMs religiösen Geistes sich schüchtern ar^daS Tageslicht wagt. Dürfen wir hoffend DaDes-ein Deutscher ist, der > das Wagstück -unternommen, .--LWuchigt zM^^KHenne! ich?s Hur-joffen,u deutscher,Geist und deuffche Energie z allein könnten uns - hiev noch aus-der. Lethargie her-; a-usrütteln^jwie unserm Phlegma; undunserm lieben; LandestzoUe Mammon am vorcheilhastGrn zur, guten j Verdauung dünkt. - '; i : - : j Der Rabbiner vr. Chronik nämlich, der sich vor; eittig^n MonÄteN hier niedergelassen, hatte den Math,/ unabhängig,von unseren Rechten und Linken — tertium non Mur, rin Centrum giebt's hier nicht —eine theö-; logische öffentliche Thätigkeit sich hier selber anzubahnen,; and, wir begreifenes kaum, ohne asteN ÄeistäNd rst eS ihm' schön jetzt gelungen, eitlen zivär nicht großen', aber \ sehr aUserlesinen Kreis für sein teli'giöns^phllosophi-} scheS Cölleg zü gewinnen, welches er bererks durch einige; Vorträge, unter glücklichen Aufpicim.eröffnet hat. \ Das mächi natürlich Aufsehen 'in' weiteren Kreisen. - Man ist verwundert/ erstaunt über das stähe Wänoi wen. ' Man? suhlv sich ordentlich Mberrümpelt< Aber l der Amsterdämer> so ’ ungern rrlsich fügt in Dasjenige, f waS erst, werden soll) so respectirt er Das, was ein-; Wal da ist. Er murrt, - er raisonnirt einige Zeit?/ wann pflichtet er in phlegmatischer Langsamkeit bei; wenn die Sache hinterher doch gar so übel nicht sich anhören läßt, als man im Voraus sich gedacht hatte.; Unsere Rechten namentlich - find noch etwas un-. sicher und sehr zaghaft. Wird nur nicht deutsche Aufklärung gelehrt, deutsche gefährliche Philosophie? . ' Und doch wird — für den Anfang mindestens der Succurs sich wahrscheinlich just von dieser Keitel her recrutiren. Denn, hier ist immerhin noch mehr re-- ligiöser Sinn und darum auch, wenn zwar zumeist un*; bewußt und nicht in der rechten; RichtuM/MMgei-j -stiges Interesse überhaupt, als im Allgemeinen auf der linken Seite.. Selbst/ die Bessern: unter; den Linken würi den sich' doch bis hinter die Löcken schämen, -wenn wie f Welt erführe, daß sie noch so wenig ausgekläpt seien, > um eine jüdische Religionssache unterstützEzu wollen, 1 ihr- MillMlne . MeHn iß die HuM pjOr ichmew wachsenden EsitfreHbüE des JÜdenthums. weniger, in. -dem Manges an ' religiöse^ EmpsängliKejL kenntniß seines ideellen /Gehaltes. /// ' ‘ Fernere Berichte über den ^Inhalt Äörtrage ChroMs, . wie / über die chiesiM HMahHpstättdö uns worbchaltend,, erlauben wir Ms' für, heute nÜr so. Hel,-daß, .so weit.unsreMnsichi ^rÄch^ chanMÄnik der chier einzig mögliche. Weg Mgeschlageu worden ist-- ,in Absicht seines Austretens überhäüpt, und insbesondere,, was die Wahl feines MöM ün'^öfleg anbelangt^. Wollen Sie uns ist letzterm Betrachte, nH etliche Worte gestattest. Er trägt nicht/etwaMutige Religionsphilosophie oder seine eigene vor, sonderst diejenige der - sogenanntenspanischen schule, un^ Mt mit den „Chobot Ha-Lebabot." dos B e chaj) begönnerj. Die spanisch-arabische Schule ist HnMl HstorM geworden. ES ist dies, just unseren Rechtest, vhA'^eute nicht lieb z indeffen imponirt ihnen ein SaadMWost, -ein Maimonides, -ein MoseS beü RachmanMdM viele Andere, die man./ zu/ dieser..Schule,,rW,/gar zu sehr, um; sie nicht; beherzigen zu'lassen, .Mst/ihr Schweigen gerathenerstj, denn. ihr Reden. / Vollends '-.ieDyöv. Ha ,Leb., Men ja bekanntlich in.H gWm G^Me'bei hen, Rechten,, daß sie sogar in den rrööäf* das Schaar ha - Teschubah ä.b(ct;nenf ob /^^ , standen oder unverstanden.,- daraH kommt's ja Hen -nichtan. -Nichts desto - weniger flnd die Chob. 'hg-;Leh./ wie Sie wissen, in Anbetracht der, Rechten Hel .schlimmer,, als ihr Ruf. — Die unphilosophische Philosophie .der Bequemlichkeit/ auf unserer linken Seite dürste aber leicht geneigt werden,/vop chem vreMchm Lehrgebäude des Bechaji respectvoll das Mje Eben.so will uns die Form der Vorträge, zumal m Rücksicht auf die lockenden Verhältyisse, die ängemeffenste und allein fruchtbare erscheinen. Mit einem kurzen - Gebete beginnend, richten sich -die Vo rträge auf dje Klärung des Gedankenmaterials im Tone, des kühlen Denkers;, dann wird..der Apn ein/imcher wärmerer Herzenston,-.Uln-chen-Mlärt«:ttden Weg . zu den Herzen zu bahnen und die Vorzüge^ der Kanzel zu denen des Katheders zu gesellest.,HM.derHMheit der Form Lm.Einzelnerr ist Dr. Chrostik/schonchurch den- Umstand behütet, daß er aus dem ^jegxels spricht. Mir ^rsthen aus einem HröffeMchstnHxMmnm, daß vr. Chronik auch vorhat, eine ^ellgionSHHe^zu