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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-12-12 · Heft 51 (12.12.1859) · p. Seite 735

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 51 (12.12.1859)
Date
1859-12-12
Page
Seite 735 (sequence 5)
Language
German
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religiösen' Fortschritt ''MMHlich'' ist) 'denn nicht allein bkf keine Verb!ndungswege zwischen den in verschiedenen Städten befindlichen 'Gemeinden bestehen, ' so find selbst Gemeinden' in derselben Stadt in mancher'Beziehung einander ' so 'fremd,'' als / wären sie in fernen Länden, durch Berge und ' Meere getrennt^ Blöße Anzahl giebt' wenig ElUflüst undMacht; UNd äörade'wie DrscipliN den Unterschied' zwischen einer Armee und einer' Pöbelrötte h'ervorbringt, "so verleihen eine ausgedehnte'Gliederung und die Mittel der Vereinigung, welche die Gesellschaft erwirbt) diejenige moralische' Kraft, wodurch sie blüht und gedeiht, ohwe welche sie aber verdumpft und verfällt. Ohne in die kirchlichen Berechtigungen) welche den Synagogen - Verwaltungen zukommen, einzugreifen, wird der vorgeschlagene Board ein' Feld der'Nützlichkeit vor sich äusgebreitet finden/ welches zur rechten Zeit mit Hinreichender Ernte seine Bebauer belohnen wird. Von der öffentlichen' Meinung geleitet, wird er einen neuen Pfad in der Geschichte dieses CvntiNents anbahnen, und die Elemente, woraus unseke Gemeinden zusammengesetzt find, in eine Form gießen, und sie in einem Verbände und einer Gesinnung vereinigen. Läßt uns zusammen berathen, Unsre Meinungen und Gedanken austauschen. Daß Einigkeit Stärke giebt, ist eine Wahrheit) die keines'Beweises bedarf: Aber es mag hinzugefugt werden, daß für Bürger der Ver. St. der erste Grundsatz bürgerlicher Tugend im vereinigten Handeln besteht. Dieser'Grundsatz ist leider zu lange von Israeliten unbeachtet geblieben. Es ist Zeit, daß er endlich in Wirksamkeit trete/und daß sein Entschluß eine jede dieser Gemeinden durchdringe, welche bis jetzt vereinzelt und schwach, mit hundertfacher Stärke begabt sein werden, wenn sie vereinigt sein werden. ' V. Plan. Zwei Abgeordnete sollen von jeder Gemeinde gewählt werden, wovon der Eine ein Jahr, der Andere zwei Jahre sie vertreten soll. . Die ersten Abgeordneten werden in einer besonderen General-Versammlung jeder Gemeinde gewählte Die ferneren nach Bestimmung der-Gemeinde. . '; Der „Board" entwirft, sobald er zusammengetreten, seine eigene Verfassung und Statuten, und giebt sich einen Namen. Die Kosten werden durch Beiträge von den vertretenen Gemeinden in von dem „Board" zu bestimmenden Verhältnissen bestritten. Der „Board" beschäftigt sich blos Äit weltlichen WgelegenheLken/ Und mischt) sich'ke!nesfalls in diie innerö Verwaltung'der^SynagWä: ' "" £ 'J;'' Der' /Böärd":i Unterbreite jährlich 'einen ' Bericht seiner'Verhandlungen^ seinen Cönstituenten./ ' *' Die erste Sitzung findet jlätt'Svnntäg) den' Isten Kislev, 5620 (27. Novbr.'i859) Nachmittags ä Uhrfn Cooper's Institute iU'Uech-Nötk/' '' / " ‘'• 1 ‘;; ' Alle Gemeinden) die Abgeordnete 'gewählt haben; werden ersucht, es mitzutheile'n'äw'' / - ''' Albert Kursheedt, Chairman, 40 West Washington Place, oder an' ''' '' ' ' /''''' George Godsrey, Secretär, 74 Pine Street. Wir können diesen Versuch)' eine freie Vereinigung und einen Mittelpunkt für die vielen uNdzerstreuten ^Gemeinden in den Ver. St. herzustellen, nur mit lebhaftester Freude und den besten Wünschen begrüßen. Möge er mit dem günstigsten Erfolge. gekrönt sein, und —. ohne je hierarchisches Gelüste zu hegen oder die Cultusfteiheit der Gemeinden begrenzen zu» wollen Etwas/ was in den Ver. St. nie gelingen wird — von der bloßen Bewachung nach außen— schon aus l gegenständlichem Mangel hierzu — bald zu innerer Erstarkung und zu Förderung aller N ll - gemeinen Mittel zur Hebung-des religiösen Sinnes übergehen! Wir werden die- Ergebnisse mit Interesse verfolgen und unsre gesA Leser davon in- Kenntniß erhalten: <; R'edact: d.'A. -Z. d. Jud/'- Die rsratlitische Dibel-Anstalt. Spenden' zur Herstellung: und Verbreitung hebräischer und hebräisch-deutscher Bibeln: der Borstand der Synagogengemeinde zu.Neisse; 10 Thlr.; Rabb. David Löwy in V u k o v a r (Slavonien): Frau Sidonie S i n g er 10 : Fl. Oest. W / Herr Samuel' H ill er 3 Fl.) Jg. Goldberger 1 Fl., Simon Baum 1 Fl., Sam. Braun Eschakovze 50 Kr., zsm. 15^/2 j0 Thlr. 1V -Ngr.; Landrahb. vr. -D r ef fu ß in Malld o.rf- (Herzogth. Meiningen), nach-einem in.dortigerSynagoge gehaltenen Vorträge geft: don sich 1 Fl: 45 Kr//'Löser Tsher 0r/4', Ff.,. 'Lehrer /Julms'H'o säni h^a'l 30M.) Canchr Selsg Li s ne r. 1. Fl ,) Gebrüder F,a sb e l. ,u. Moritz. Siegel zusammen 3 Fl. 30 Kr. Jakob Ortenstein 24 Kr., ür. Simon, prakt.i Arzt, -1'Fl. 45 Kr., Fäibel Jsaac Mäy 36 Kr:)MölfGölds^midt-3'6)^ Faibel Möses 'May 1 Fl., 'Ma"Ganz" 1 "Fl.^Faibel

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