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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-11-28 · Heft 49 (28.11.1859) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 49 (28.11.1859)
Date
1859-11-28
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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zu suhlen? Giebt, ein AdelsWlorn nicht Vorrechte.? Ist Her/Aüfshwüng 'M Himmel "nicht ein ^Vorrecht W'Mens^en'/.'' /' ‘. //’,.’. / •;. M '6) S//29. p->7Np/^p, l/dr üM^!!^esUHDsi^3Vtt^es Unerl^ti^!isi,mnd'über das' hitr 'InHM,/Mk,"',.d,as!/isi.'!der/FnÄe',"fern/ iajji uns erhalten'um 'Mn' Meis." '^Defe Stelle'begleitet Reh mit. einer Menge von Fragen und Aüsxüfuyg en. Sie iDHn'WhrMinlich mcht Hrosalsih^genüg^. . '!/Wäch diesen! Äeistrisien angeblich fehlerhafter Äus-- diücke ÄÜMt Ref! zu angeblichen unwichtigen Übertragungen^ ' / . . ' , u} 7)>' S. Ä. HL/'vr. M.!sindÄ /eisien/ÄnhasÄHuD. zu 'der 'Lehre'/ wie nothwendig 'es sei, die Gotteserkenntnsß!'vorangehen zu lassen,' in! der.' Bibesstelle:. /ari ‘ und übersetzt sie : „Erkenne den GöttdeittesVäters, dann kannst du ihm dienen!" Diese erlaubte, bei den Alten und Neuern! so .häufig vorkommende Erklarüngsweise bestreitet Ref. als grunh-, los. Man sieht,/wie wenig einheimisch er 'auf' dem. Gebiete'der Homiletik ist.' ' "/!> 8) M 21. wird durch die Kraft des Körpers und'der Seele, statt durch seine ganz e P er so n übetsetzt.. Dieses mag passender sein, aber welche KMlichkeit!!!/ / /'// 9) S. 27. Hr. Dr. ‘ M. übersetzt: ÜN nun NO^> „wie herrlich, wenn Thora und Gesittung Hand m Hand gehen!" und sagt dann weiter: Schließen sich 'Religion und' Wissenschaft aus?/ Könrten sie denn'' uMöglich' veMtzt bestehen?" ' Ress Herwechselt' dieseHÄrzwerschiedenmMtze'M einander,/und wünscht für^n^^-,N WiffAschast statt Heltbilduntz? Wie übereilt, und ist überdies Gesittung nicht richtiger als Welt-- bildung? . M -i-i im .-l . 10) ^Als gesuchte Anspielung citirt der Ref. S. 7 den den Bund Abraham's mit Gott, der hier dem Redner auf dem Wege lag, und ganz dazu berechnet und dargethan war, auf die Zuhörer einen tiefen Eindruck zu machen, den er auch wirklich hervorgebracht hat. 13) S. 8. „Wenn Zeiten eintreten, in denen man sich sehnt, dem Weltgeiste näher zu treten, um "eine Frage zu thun an die waltende Vorsehung." — Was dachten sich die Zuhörer bei dieser aus Wallenstein entlehnten Bemerkung? ftagt Ref. — Sie dachten sich, daß dieser Vers von Schiller die geweihete Stätte durchaus nicht entheilige. 12) S. 9 citirt /hr. 0r. M. Pie.hekaynte Melle? pÄpsr. ^'ü^.Hgt:' „Mlite/väH Heil oder, Usiheit einer FaWI§!rjejit,Kegenskand!-göttliche/Vorsehung sein', ^undHr^h^Men^HHEW^U ten einer, Hemei^ W. solches P^^stung. sollten.'.itt du' HayE> /^iricr^, Gott so Wimms hatte?^/! /Ref, 'findet.Her eine Pw^/ Wasion,//.sind/^ny!ßt/jeW' Zusammenhang/ W'as soll man aüfsolche Behauptungen erwiedern?: ./!//!/! '1Z)/Üm zu! beweisen,, daß imSatze. nwhw/hH "->21' vbipft nicht' die materielle. 'sosiheim die unsichtbate und, geistige. Melt gemeins .!sei, bezieht sich Hr. vr, M. aufden/etymotogischen 'Ursprung des Wortes vdivon! ab* (perbergen) zum Unterschiede von den andern 3 Synonymen, die/dagegen eben so deutliche/Spuren des "Irdischen und Perganglicheu/.an! sich kragen. Diese geistreich.e.Bemerkung ist.nichtohne tiefere/Begründung,/ deren/sie für den Matz., wo .sie steht und für die Wirkung, die. .sie hervorbringen' soll,! nicht einmal bedarf. Ref./ nennt! sie/einen Halinm-!! thias!-— .' ‘/ ../ .. ...!./.!/ 14) S. 23. 'Eben so heftig tritt Ref.mdlich. gegen. die Benutzung des/ Midrasch auf, wornach.^merkwurdig erweise das Wort. ri»« aus dem' Anfang,; . der Mitte! und dem! Ende des. Alphabets,!^^ ^pw!.HngegeH . ai^s! - drei neben einander, stehenden Buchstaben., in./^urngei/ > kehrter Ordnung zusammengescht sind, ^..üyd! woraus!; gefolgert wird,! daß Ersteres -^WahrhN^'WesNm-. : fasse und schwer zu Inden, Letzteres — Lüge — hin-' > gegen überall , zu. haben..sei.' Ref/ versteht, den Sinn : davon nicht' und fragt,!. was. man zu .eimn>,ahnlichesi. Zergliederung der/ Wörter '/WahKeif.. .untz'//MsMk.it!! sagen'möchte? — Ref. legt hier zugleich^denWaßstab.! stiwer! modernen' Anschauungen an ^m/ Talmud' jrnb,! macht! es einem Rabbiner zum PmyZtzrf,. das - W ' niht auch zu dieser' bedenkliches ÄllFäMngSweise ^bekenne. Allein wenn selbst die deutschen Benennungen von r>738 und zu einem sinnreichen Einfall dieser Art Anlaß gegeben hätten, an welchem eine moralische Lehre sich knüpfen ließe, so hätte er allerdings die schönste Predigt nicht verunziert, daß aber die Wahrheit nicht so leicht zu finden sei, als die Lüge, ergiebt sich aus der Thatsache, daß es nur Eine Wahrheit giebt, während es unzählige Lügen geben kann. Im Allgemeinen ist Ref. gegen die Anfühmng von Midraschim und philologischen Anspielungen, wogegen er mit vielem Bedauem, rhetorische Wen-

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