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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-10-03 · Heft 41 (3.10.1859) · p. Seite 590

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 41 (3.10.1859)
Date
1859-10-03
Page
Seite 590 (sequence 2)
Language
German
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betrifft die Organisation, welche für die israelitische Bibeli|l, Jht die Verantwortltchkeit^nichMn> einet^KnM^^AH M Drffe^, ^rni) durch be?yn!e E;nsi^ten^>ew ÄEuAsisseAMch^a llen^Selken'chin^ Rechnung zu tragen. Daß eine solche ähnlich wie für „das Institut zur Förderung'der israelitischen Literatur" hergestellt - werden soll ^so,.halv Ausführung-, b-dirmen kt»nw,> haben wir fchÄ tn^ ünftkm^erst^n^ÄrWfauEesprochen. Als wir jenes Institut gründeten, sammelten wir zuvor eine solche Anzahl Abonnenten, daß es in energischer Weise ins Leben treten konnte; dabei saheWivWdenn^ darauf, welche Gelehrten uns und unfern Absichten mit der größten Aufmerksamkeit und unumwundensten Theisnahme entgegen kamen, um^diese um die Mitleitung des Instituts zu ersuchen. Denn nur da, wo Liebe zur Sache sich bethätigt, kann auch eine aufopfernde Hingebung erwarte^ werden.Ein glei<cher Gchanke leitet uns auch bei Gründung der israelitischen Bibelanstalt. Erst wenn das Material vollständig zusammen ist, um den Bau zu beginnen, ist eine Organisation an de^Zeit,^und.dch?nHaben sich .schon, die besten und, rüstigsten. Heller .von selbst ergeben. < Üns persönlich ist es stich f gegeben, große Anstalten zu ..treffen, bevor sich die Ausführung als gewiß erwiesen hat, und eben so .müssen''sich'die Miarbeiter von' selbst einfinden, nicht, daß wir,'uns herbeilaffen' sollen,' Männer, die sich retirä halten, oder gar gegnerisch zeigen, um die Ehre ihrer Mitwirkung zu ersuchen. Die zweite Frage ist die über die Wahl der Uebersetzung.. Man/mendet nämHch ein;-daß-durch die -Ste- . reotypiMng! l und. ' allgemeine Verbreitung: die . gewählte , Uebersetzung eine ^gewisse- Sanction .erhalte, eine Autori- - tat, -welche im- Zudenthume.. keiner. Uebersetzungeinge- - räumt werden, dürfe.. Wir. halten diesen Einwand für? ohne Belang.- Wir.nselbff-haben in; unftrm erstem Auf- - rufe es - gerade, l accentuirt,: daß < im Zudenthume .niemals ' eine Uebersetzung eine gewisse Kanonicität erhalten habe ' — ein Versuch, dieser- Art . wurde allerdings, aber vergeblich mit dem Targum „ gemacht —r und - halten dies - schon darum für eine Unmöglichkeit, weil die-Bekenner ' des Judenthums in, zahllosen Landessprachen reden, irgend j eine Uebersetzung schon an und für- .sich.eine, allgemeinej Geltung nicht?.erlangenkann.;. Der Geist un serer.Zeit - ist am,wenigsten, geneigt, eine solche Kanonicität zu schafj fen> und wenn dieser nicht einmal den Urtert unangetastet : läßt , wiewird er sichbei-irgend .einer-, Uebersetzung.-.be- - ruhigen? Wenn irgend .eine derartige.Gefahr vorhanden - lvar, so/ fand, dies mit her Mendelssohn'schen Uebersetzung des Pentateuchs statt, und wo fand sich irgend ein Widerstand ^gegen^ eiK der neueren Uebersetzmlgey zu Gunsten der MnßDsM'schen 7vor ÄeDyMurA-setzt ferner BeirMUeberjetzunL'nutf für ^erye <wM muchZg^oße. Anzahl Eremplare fest, nach deren Erichöpfung eineneüe /.Stereotypirung stattfinden muß, welche zweite wieder ganz frei in der^ Wahl, der Uebersetzung ^ist. Endlich muß man Äch irgend^ M n 4^ UebüsetzÜst'FHaWIZ HWU man sagen, daß man eine Commission niedersetzen wollte, welche eine Uebersetzung zu diesem Behufs anfertige: so würde dazu ’< eiste rMihAvowEkahren' 'erforderlich sein; eine Einigung über schwierige Stellen würde kaum zu ermöglichen sein, die neue,Uebersetzung würde also immer wieder der Ausfluß individueller Meinungen sein, und am Ende würde die gefürchtete Gefahr, eine Art kanonisirM AMtfftzünH zu bekommen, durch die vereinte Autorität Mehrerer eine viel größere sein. Wir halten-dies demnach für eine leere Furcht, und es kommt vielmehr darauf an, dem Publikum eine Möglichkeit zu schaffen, bei der gegebenen Ue- : bersetzung nicht stehen zu bleiben. Und dazu giebl es das leichteste Mittel von der Welt, nämlich : welche Uebersetzung auch gewählt werden ' wird,^ Üeijeded schwierigen SEe werdeÜ MÜ Füße der Seite die verschiedenen ^tebersetzüügsw^Lsen bet Üesten ÄlntoritÄen aügemerkt^ Es vermehrt dies 'die Kosten nicht allzusehr, jede Gefahr; der gewählten Uebersetzung eine alleinige Autorität einzuräumen, wird beseitigt, und unsre Ausgabe brauchbarer und nutzreicher gemacht. Mit diesen Erklärungen: glauben wir jedes berechtigte Bedenken beseitigt zu haben und Mir, sahnen,. unseres Zieles., unter dem. Segen OotteßLewr^ex^m der Aufführung der eingelaufenen' Spenden"fört: ' ' . . N. Z. Cohn, A. L. Behrend, N. S. Levy, B. Z. Bernhard, in Dargun (Mecklenburg), je./1^ ßlhlr., zsm. 4 Thlr.; .Vorstand der Syn.-.Gemeiiide in DÄ)irwindt, Herr Adam ges. 3 Thlr. 8^/2 Ngr.; Lehrer K. Marr in Alsheim ges. 1 Thlr. 10 Ngr.; Oberlehrer A. Ludoülirski in Rotderdam^sÄhlr.; Nabb. M. Schiffmann, in Mottitz 2^/2 G. B. N.; Lehrer I. B. Cramer in Neuenkirchen von sich 10 Ngr., von Jsaac^Löwenstein in Rletbergi l/Thlr.; Markus Weih,, in Wien. .6 G. B. N.; Le.ff.mann.Samuels in, 3ev er von sich 20. Ngr.,- von. J. H olstein 10 Ngr.; die.- Vorsteher-des. isradl.rHumanijäiDvereiuS,.in Wallerstein, M. Meil und I. 9iosenheim 6 Thlr..; Bezixks.rabb, S. ä ng e r in Mergentheim nach einem Vorträge, von sich selbst 1 Fl., 30 U,

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