Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 39 (19.9.1859)
- Date
- 1859-09-19
- Page
- Seite 568 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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§63 Werth, würvsiohnedie Ueb^rzeuguüg^ dHstftiu'Glaube auf.dm MAcLpienHer.H«Mttitä't'rbeMP// sei evrJude oder uChdisi) Muselmanu oder.soust .einem. Glauben anhäugend -;-He-L^ 'diesem Wlaubbu i verharren? r Wmn aber Wex/Hx. Verfasser, wie das leider nur zu Häüßg auch bei. andern Schriftstellern sich findet Ändwie sich Ln unseremFalle aus r dem Zusammenhänge i kPgiebi, die Meinung au-fste-llt, als bilde das Reinmerrschliche, E das. Christliche, einen Gegensatz gegen Hß AnschauUng ch^r: Nicht- Christen, so ryKffm Wik dagegen nicht chloSckm 'Namen des JudenthumA^ aufs listigste protestiren. Wir können die Whüuptung! nicht zügebech haßdas wahrhaft'Humane ausschließlich dem Ohristenthüme zukomme. Wir '.finden > eine ' -derartige Anschauungsweise unvereinbar mit der iJdee" eines allweisen und allgütigen Schöpfers'; - wir können nicht so klejn von der Menschheit) nichtso-klein -von Gott denken, um anzunehmew, die Idee der Menschheit real-isire sich nur in einem Bruchtheile deS Menschengeschlechtes^ Am sonderbarsten aber muß eine derartige Ansicht einem Professor der Geschichte anstehen. Wollte ein wahrer Geschichtsforscher die vier vorchristlichen Jahrtausende wirklich! aus der Geschichte der Menschheit gestrichen wissen? Sollten die zehn Ge? bote und die übrigen mosaischen Humanitätsgesetze erst -nach ihrer Aufnahme in's Ehristenthum den Menschen zur Menschlichkeit erhoben haben?' , Wir verwahxm uns dagegen, als wären nicht auch wir der Ansicht, unter den gegebenen Verhältnissen müsse die Erziehung der Menschheit, d. h.- die Volks - und Mittelschule auf streng-konfessioneller Basis ruhen. Auch wir Wichten dem Herrn Verfasser bei, man müsse zunächst das Kind zum Menschen bilden urib; kämpfen dafür nicht erst seit heute; auch wir sind voükommm überzeugt, bei der Zerfahrenheit und dem Jndifferentismuö der Gegenwart könne' eine Kräftigung nur von einer religiösen Erziehung erzielt werden, — aber wir haben viel zu hohe Begriffe. von Gott und. Menschheit, -um die Macht, zur Humanität heranzubikden, nur einem Glauben ausschließlich beizümeffett^ — . n -. - Aldann polemisirt vr. P. gegen die Mißachtung und das absprechende Urtheil, welches Hr. vr. Rotter und mit ihm viele Schullehrer über die Privaterzie^- hungBinstitute tund geben. Da gegenwärtig auch für die israelitische Jugend aller Orten PrivaterziehungSinstitute entstehen, so ist es nicht ohne Interesse, auf die Mchtigkeit hjuzüdeuten />welche 'diesen Anstalten Qr. Pichm unpqrteiischÄ Werse-erörternd) beilegt. Er stellt die These-auf:!" ,;i;;;®iefe! '&nfiitute:! Ha-Ven ckffre - Berechtig gungihve Mission; fu -sindnothwendig für e iSB ^Üinirffe/;^i * MLüderi.Bilpu n g>Äst r ch stüs ntchi -adnehAren w exd ölsie sind - Ln h öher e-m -Gr a de H als ö f i fentlrchL Schulend azu b-exusen/sÜrdeÄ Fodt-- sKri-jt dM pädagogischen mnduuWrrichtlichen Methpde zu' arbeiten^sie srrid .endlich wünschensw erth aus nationaökon omischeck Rücksichten^ unddiese.These erhärtete ermit!den schlsgeAvsten, aus der ErfMung genommenen Beweiseu.'^ Der Bericht ^über PiEs Institut-!selbst zeigt von 'der großen Umsicht, -welche, befider 'Wahl und der Vertheijung der Lehrgegenfiände obwaltet/-von der Bedeutung, -welche dM ReUgionSunternchte -und-dem H ebräischenbeig elegt wird, von den harmonischen Ansichten, die der Anstalt zu Grunde liegen.-*) Prag, im August. (Privatmitth.) Seit etner-Reihe von Jahren habe ich eS^ mir angelegen seistlassen, die Fortentwickelung der Josephstädter Schule Wnterreal^ Haupt-und Mädchenschule) zü beobachten, und wenn ich - mit jedem Jahre über den Fortschritt - derselben berichtete) erfüllte ..es mich mit wahrer Freude. Wenn ich die jetzige. Schule 'mit der vergleiche-- die sie bei ihrer'Gründung 1782 gewesen, die sie -nach etwa einem halben Jahrhundert ihres Bestehend war, wo ich siekennen' lernte, und - die sie-jetzt ist welche gewaltige Veränderung beobachtet-man/ ' Wohl steht ihr unansehnliches -Gebäude noch immerhin jenem entlegenen *)')hydem,)w)p. )ssest Corxesp,MfneHfN,. pestMu uns ' gelegentlich',', einige Rkddwns'be^erkußgen^) Obige Mttheilung bettifft lediglich Pen ,-JahreMeriihs" des Hrn. vr! Pick, Nicht dessen Anstalt selbstWeshalb' damit der üon; uns ausgesprochene Grundsatz nicht verletztist): keine Berichte über Pensionats mehr aufzunehmen, da wir solche, zu..hptzfM. nicht Hel^enhch.Men, u^d anderen HHalt'ens^chaden. gsschM^ immerhm des) Lobes eben so würdig'sein können. Ferner bitten' wir, ' uwS fortan-wrt Gesuchen um Empfehlung eines' bestehenden oder zu gründenden Penfionatß durch einige,/den. Aunöim m PmMtfMtf;Mp.rtt'. zu perschouey,$a{M'hieß Me mapdxrn rsssbr tM wetzen, weil e^stfns.solche Gesuch«; sich 'allzusthr Haufen,^ unp' wir zweitenß Ändere' nichts be-- nachtheiligest wollest, die vielleicht " dieselben Ansprüche hätten.' r:i'-:\n%D&& PH/