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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-09-12 · Heft 38 (12.9.1859) · p. Seite 556

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 38 (12.9.1859)
Date
1859-09-12
Page
Seite 556 (sequence 14)
Language
German
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556 Durch. MiM Berufung^ Wch E rfur h ist die hiesige? Predigerynd'R^ett.gf,opßlM^rsiesie,,,. Mt her auch das i Vorbeteründ'Schächsträmt^verM'nhen^ist, vacant ge-l worden und soll bis spätestens Neujahr 1860 wieder be- ] 'setzt werden? Schon feit 5^2 Jahren hier im Amte ste-j hend; kann ich etwaigen Bewerhe^n mit gutem Gewissen! mittheilen, daß dieselbe eben so schätzenswerth in Bezug darauf' ist, weil sie bei der Friedensliebe und Gesinnungstüchügkeit chiefigev^ Gemeinde ihrem 'Inhaber eine vorzüg-1 liche Gelegenheit §0., einem segensreichen^ Dirken ^gewährt, > als.sie demselben -auch''geinr^ende Zeit 'und Muße zum! Selbststudium'vergöttüt.- Außer freier Wohnung, Heizung und Bedienung beläuft 'das Einkommen aüf circa i 350 Thlr. Pr. Eom? Ünverheirathete Bewerber wollen ihre Gesuche nebst ''Befähigüngs'» AÜesten'^senUen: An den V orftand^ der isräelit. Gemeinde zu Schavenhägen.in; Mecklenburg-Schwerin. S;:;|' 1: -v }‘ Di*. I. Heilbronn, Prediger und Religionslehrer hierfelbst. . . Bei der hiesigen Synagogen-Gemeinde soll die Rab-i 'hinerstelle besetzt werdeg. Als Bedingung der Befähigung * zu diesem Amte wird bei gründlich tqlmudischen Wissen-! schäften auch eine.' Universttätsbifdung' perlängt, und muß! die talmudische Wissenschaft durch Zeugnisse eines aner-' kannten Rabbinats nachgewiesen werden. Der jährliche firirte Gehalt ist auf 400 Thlr. festgestellt, außer den nicht Unbedeutenden Nebenrevenüen unv freier Wohnung. Die Concurrenz, für welche keine Kosten aus der Gemeinde erstattet werden, wird zum 15.' Oktober d. I. geschloffen, und werden bis dahin Meldungen entgegengenommen? .Filehne, den 1. 'September 1859.' Der Synagogen-Gemeinde-Vorstand. Ein dentscher Lehrer fnrs Ausland. Ein die deutsche Sprache rein sprechender und überhaupt pädagogisch gebildeter jüdischer Lehrer wird für eine Schule im Auslande gesucht. Darauf Restectirende mögen ihre Briefe (portofrei), mit'Angabe Dessen, was von ihrer Befähigung zeugen kann, an die Adresse L. 8. poste restante ■ in Frankfurt a/M. senden. ' Ein junger Mann, befähigt, Kinder für die Mittlern Classen eines Gymnasiums oder Realschule vorzubereiten, so wie mit der doppelten italien Buchführung vertraut, sucht vom 1. Oktober an uyter bescheidenen Ansprüchen) eine Stelle als Hauslehrer oder Büchhalter. Derselbe ist auch bereit, eine Hülsslehrerstelle bei einer concessionirten Schule anzunehmen und würde derselbe den Unterricht im Lateinischen, Griechischen, Französischen, in der Mathematik und Geschichte übernehmen. Gefällige Offerten wolle man franco an den Redakteur dieses Blattes in Magdeburg sub; B. T. gelangen lassen. In einer friedliebenden und -gebildeten Landgemeinde eines frequenten wird fpfort. ein qualistcirter Elementar- und Religionslehrer, der zugleich als stN und llNiw fungiren känch gesucht. Gehalt neben völlig freier Station 60 bis>1.00 Thlr^ Auf frankirte Zuschriften ertheilt der Herr Landrabbiner Landsberg zu Hildes - heim sofort Auskunft. Annonce.' Ein unverheiratheter jüd. Lehrer, der über seine amtliche Wirksamkeit-die schönsten Zeugnisse vorlegt, wünscht 'Mai k. Z. eine gute Stelle. Wer? sagt die Redaktion dieser Ztg. in Magdeburg unter Chiffre^, in frankirfen Briefen. ..; ~ .. . _ .... Z« Potsdam finden bei einer ächtbaren, streng religiösen Familie 1 oder 2 Knaben liebevolle Pension. Potsdam ist seiner gesunden Lage,,,und vorzüglichen Schulen wegen besonders zu empfehlen. Aus gef. Anfragen wird der Prediger Herr Dr. Cohn daselbst Näheres mitzutheilen die Güte haben. Penfions-Anzeige. Zn meiner, seit einer Reihe von Jahren mit Erfolg wirkenden Pensions - Anstalt können zum Oktober noch einige Knaben , welche hiesige Schulen besuchen sollen, ausgenommen werden. Meine Zöglinge genießen die sorgfältigste körperliche Pflege, gewissenhafte sittliche Leitung und strenge Beaufsichtigung der Schularbeiten nebst jeder nöthigen Nach Hüffe. Hebräischer Unterricht auf Verlangen. Berlin, August 1859. Dr. Braw, Stralauer. Straße 15. Pensionat israelitische Knaben in München. Anfangs Oktober eröffnet der Unterzeichnete ein Pensionat für Knaben, die die hiesige israelitische Schule oder irgend eine andere der dahier bestehenden Lehranstalten besuchen. Prospekte, die über Zweck und innere, Einrichtung des Pensionats nähern Aufschluß ertheilen, sind durch den Unterzeichneten gratis zu beziehen. M <M>«, Lehrer der Oberclaffe an der isr. Schule. Einem Geschäfte, das an Sabbath- und Feiertagen geschlossen, kann ich sofort einen gut vorgebildeten Lehrling verschaffen. Sobernheim, 8. August 1859. Alexander Cahn. Eine junge Dame, die schon selbstständig ein Putzgeschäft geführt, mit den besten Zeugnissen, wünscht zu Michaelis als Direktrice in ein solches Geschäft, wo Sabbath und Feste gefeiert, zu treten. Näheres in der Buchhandlung bei Ahitz in Güstrow in Mecklenburg.

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