Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 37 (5.9.1859)
- Date
- 1859-09-05
- Page
- Seite 539 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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539 Die vacante 3te Lehrerstelle der hiesigen jüdischen Elementarschule ist sofort zu besetzen. Qualificirte, auch zum Gesang-Unterricht befähigte Bewerber wollen ihre Zeugnisse einreichen und alsdann einer Einladung. zur Abhaltung der Probe-Lection sich gewärtigen. -— Der firirte Gehalt beträgt jährlich 200 Thlr. -< Nuckel, den 26. August 1859. Der Magistrat und jüd. Schulvorstand. Eine Wacanz. Ein tüchtiger.Hauslehrer,, der im Französischen, Englischen, Ebräischen, in der- Religion und im Deutschen, so wie. auch 'aus dem Clavier Unterricht ertheilen kann, findet ein Engagement auf einem Rittergute in Pommern. Bewerber wollen Abschriften ihrer Zeugnisse unter Chiffre A. 8. 8. poste restante L a b e s in Pommern einsenden. .. Ich brauche zum 1. Oktober c. einen tüchtigen jüdischen. Hauslehrer, der im Stande ist, zwei Knaben für die untern Classen eines Gymnasiums genügend vorzuhereiten und ihnen den Elementarunterricht im Hebräischen zu ertheilen. Bei ganz freier Station gewähre ich 120 Thlr. jährlichen Gehalt. A. Kofterlitz in Gr. Strehlitz. Ein junger Mann, welcher nach der Universitäts- Carriöre sich in Frankreich und England die praktische Fertigkeit in den neueren Sprachen erworben hat, sucht eine seinen Fähigkeiten angemessene Stelle in einem Pensionat oder an irgend einer Anstalt. Gef. Franco-Offerten sub Lit. A. B. 175. nimmt die Expedition dieser Zeitung. an.. Pensions-Anzeige i Den resp. Eltern und Vormündern zur Nachricht, daß ich wieder bereit bin^ zu Michaelis d. I. Knaben, die die Herzog!. Handels- (Franzschule) zu Dessau besuchen sollen, in meiner Pensions-Anstalt unter den solidesten Bedingungen aufzunehmen, und nimmt zu jeder Zeit Anmeldungen entgegen Dessau, im August 185S^ ... , M. Abel, Cantor und Beglaubigter der Israel. Cultus- . gemeinde, und In meinem seit dem Frühjahre eröffneten Pensionats (s. Ztg. d. Judth. 17. Januar 1859) für auswärtige Israel. Knaben, welche eine der hiesigen höheren Schulen besuchen wollen, können noch 2 oder 3 Pensionaire Aufnahme finden. A. Treu, Seminarlehrer. Münster (Wefiphalen), im August 1859. «Llläelsn. Industrieschule in Paris, 10, Hue du Parc Royal., Mit dem 3ten Oktober - beginnt - für diese Sp ec ial- Anstalt das neue Schuljahr, das 6te seit ihrer Gründung. Die zahlreichen Familien des Aus- und Inlandes, deren Söhne daselbst ihre wissenschaftliche Ausbildung erhalten, sind gewiß einstimmig bereit, dem Director das Zeugniß zu geben, daß die Leistungender Anstalt keine gewöhnlichen sind, und daß insbesondere für das rasche und gründliche Erlernen lebender Sprachen keine Schule sie übertreffen wird. Dasselbe kann von der Verpflegung der Schüler versichert werden. — Eine specielle Abtheilung besteht in dieser Anstalt für Zöglinge, die sich für die Ecole centrale, die beste Industrieschule in Europa, vorbereiten, oder dieselbe; nachf -bestandener Prüfung besuchen. Nähere Auskunft ertheilt jayf portofreie Briefe) der Director D. Springer. : Jsraelitrsches Pe«sronat in Leipzigs In des Unterzeichneten Hause finden Knaben, - welche eine hiesige Lehranstalt besuchen sollen, gewissenhafte geistige wie körperliche Pflege. Empfehlungsschreiben kompetenter Männer werden auf Verlangen ein gesendet. Dr. Emanuel Snrnostz, Lehrer am modernen Gesammtgymnafium zu Leipzig. - Pensions-Anzeige. In meiner, seit einer Reihe von Jahren mit Erfolg wirkenden Pensions-Anstalt können zum Oktober noch einige Knaben, welche hiesige Schulen, besuchen sollen, ausgenommen werden. Meine Zöglinge genießen die sorgfältigste körperliche Pflege, gewissenhafte sittliche Leitung und strenge Beaufsichtigung der Schularbeiten nebst.jeder nöthigen Nachhülfe. Hebräischer Unterricht auf Verlangen. Berlin, August 1859. Brarn, Stralauer «Ztraßo, Isi^ Knaben von 9—16 Jahren finden in meinem Hause gegen billige Vergütung Gelegenheit zur Erziichüng und Ausbildung. Da die Praxis - die beste,' Garantie' bietet, so bitte ich gef. Diejenigen, die mich mit ihrem Vertrauen beehren wollen, bei den Herren vr. Auerbach in Bonn, I. Goldschmidt in Ehrenbreitstein, Salomon Barth in Illingen, N. Stern in Monzingen, I. Micheb in Meddersheim, I. Werner Hierselbst, S. Strauß in Dusemand, deren Kinder oder Pflegebefohlenen ich erzogen und größtentheils jetzt noch in meinem Hause erziehe, Erkundigung über mich einziehen zu wollen. Es mag noch besonders Erwähnung verdienen, daß der.hiesige Ort in einer sehr reizenden und gesunden Lage sich befindet und besonders Kindern geeignet ist, die zur Stärkung und Kräftigung ihrer Gesundheit eine Ortsveränderung vornehmen sollen. Sobernheim, 8. August 1859. > Alexander Cahn, cone. Lehrer, .