Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 32 (1.8.1859)
- Date
- 1859-08-01
- Page
- Seite 464 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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- Brilon 1× ep/1047853
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m endliche/-Mseiü'gung! ber" noch lichen uBpschränküngen für die i JsraelfteK new zur beleveüL. - Minister -Fl ot LW ell ist >ein höchst chuMMer! und : gerechter MaNnY einer! jener aalten pdeüßischen SiaatSdreMr-kdenrn^ Gesetz irndn Recht -über! Alles geht^ aber! ev> ist ebew.'BeÄmter-': ^ev" sich strengstens an - daSOegebenelMd!die- Form hält. ' Grast Sch weri?n ist' eirn entschiedener! Liberaler/ W der Träger des Liberalismus-!in * Preußen ^während dev: letzten zehn ’ Jahres Ministerwenn Äuch nur sehr kuvze^Zritim/ Jahren 1848Z Ev^wm stets Än eben ^entschiedener! Berftchtei'-der^völligen bürgerlichen - Gleichstellung.! Sein Eintritt! giebt' demnach dem gegenwärtigen Mi-! n-isteriüm lnoch - einen bestimmteren Chürakter. Freij lichl umschließt es darum'-noch schärfste.Kontraste aber der Graf Schwerin - gieb't die Gewähr-, daß das GdwM:WnMerk^Sachd'!-imW«nchmWist^'' Münsters I.Juli. (Privatmitth:) Es ist eineerfreuliche ' Wahrnehmung ]: unter5den : jetzigen sö vnt-1 Muthrgenden Zeitverhältniffen- Nachrichten - zu - erhal-; len, wie 'sie der: itt Brilon' erscheinende „Saüerländer- Alrizeiger^ mittheilt. Derselbe enthält in' Nor 79.: „Büren, den 24. Juni. Heute wurde zu der SMagoge, welche die israelitische Gemeinde hier baut,: der Grundstein gelegt. Der Landrath, der Amtmann j und viele andere Personen aus allen Claffen waren/ zugegen. -■! :; „ES wird ein sehr schönes Gebäude werden und; wegen seiner bedeutenden Höhe künftig nächst den bei-; den Kirchen und dem Seminargebäude als Zierde - der j Stadt zuerst in die Augen fallen. Die wirklich Helüngene! Festrede des Lehrers Herrn Le ben st e i N fand s allgemeinen Beifall." ' / ' Berlin- 19; Juli.(Privütmitth.) Wir haben die erftMchs DhütchPe zu berichten > daß im Departe- / 'tneNt des Königin Kümmergerichts und zwar beim' KreiSgeticht zu Berlin nüMehr auch ein Jude züm/ RechtSanwalt und Notar ernannt ist. Die Ehre; fciife# verLräuettSvollen Ernennung W deck Gerichts- / Assessor Kayser, dem ersten jüdischen Justizbeamten in Preußen, zu Theil geworden: /Wenngleich zu bedauern/ ist, in ihm einen besonnenen Vorkämpfer für Gleichstellung' der jüdischM Richter mit' christliches'zW verlieren/ sogöichett wir dennoch dem -gedachten--Herrn, '!von -Herzew seine -jetzige Stellung, die:-jhckErsatz ge- \ währen imögeMtalle JncoMenienzech welche fein bisherig esÄmt mir sich geführt hat. -Vonünsern GlaubenSgenöffen inder Residenz: aber hoffen wi^ sie Ä>err den dem neu ernannten- Notar wir^reübeh: Mvtrauen. schenken:::::.: ir -; - --! ■ ’ L."' r Breslau, im Julü Der biSherigePrivatdocent Dv- F/^Cohn ist zumaußerordentlichen Professor an dev' hiesigenphilosophischen.' Facultät (für Chemie)- er- Mnntüworden-, der erste FM, - daß -eiw-Jüde dieft WürdeunddieseS Amt in Preüßen erhielt. Oesterreichischer Kai'serstaat. Wienim Juli«. ' (Privatmitth.) Für d i'e-S i^ mon Edl. v. Lämel'sche Lehranstalt in Jerusalem: fromme Spenden: ' - *«. ' ' MebertraguMS Nö. 31. : - . . . - 32ü Fl: Von Herrn vr. Aub, Oberrabbiner in - - Mainz, durch eine Sammlung . . 192 - Summa: 512 Fl. Weitere Spenden werden von den Curatoren der Lehranstalt unter Adresse: - . . / " An die Vertreter? der israelitischen CultuSgemeinde . in Wien '; '• mit Dank entgegengenommen. \ Aus Galizien, 18. Juli. sPrivatmitth.) Als wir die „Ente" von einer1 sich bildenden „jüdische^ Legion Freiwilliger" im /„Wanderer" äüMDn MÄ, wußten wir gleich, daß sie nicht in jenem BlM stehen bleiben, foMm^^ von /^Bültt zu 'Blatt'stregest und auch von'' dÄ auSländiDn? JoürüW'HlfgWKn werden wird; es freute üsiS 'haher 'rHitHhr, M in No. 29. der tactvollen Allg. Ztg.^ d^JWW/ dieftr Notiz mit dubiöser ZurÄhalturig ErMhNünstgeschieht. Von einem ausschließlich jüdischen Freiwilligen -CorpS ist UNS ist der That nichts bekannt' geworden, wotzlylber ist usiter sten zäh^edstHtüvilligen, die' m Galizien''fo wie ch änderü ^önläsiderst den Fahneneid leisteten, eine rndjt unNtri^§tt>ic^^^H^ J zahl Jsraeliten./ ' '' ' ' -KiWvär- (O'rdinb.' Distr.>^ im JuU'' 'MvistatüiM:) - ES eristirt hier eine kleine Gemeinde von ca, 20' Familien. Dieselbe hat sich eine kleine Psianzschule von übrigen! Dlatsbürger- \