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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-07-18 · Heft 30 (18.7.1859) · p. Seite 438

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 30 (18.7.1859)
Date
1859-07-18
Page
Seite 438 (sequence 14)
Language
German
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Die Stelle. eines vom' Großherzogl.' Mecklenb-Schwerinschen Landesrabbinat zu approbirenden Religionslehrers und Predigers ist sofort oder zu Michaelis d: I. in hie^- figer Gemeinde zu besetzen. Bei: freiem Mittagstisch beträgt der Gehalt 225i Thlr. Courant, und wollen hierzu Befähigte und hierauf ReflectireNde sich mit den entsprechenden Zeugnissen portofrei wenden an , - ,den. Morstand. tzer.^ israelitischen Gemeinde . zu Waren-in Mecklenb.-Schwerin. Die 2te Lehrerstelle an der hiesigen israelit. Schule, mit welcher ein Gehalt von 1*50' Thlrn. und 35 Thlry. Mieths - und Brennholz - Entschädigung verbunden ist, wird zum 1. October er., vacant. . Das Einkommen für Privatunterricht beträgt circa 100 Thlr. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bis spätestens den 15. August er. bei dem Unterzeichneten Schulvorstand melden. Pinne, den 1. Juli 1859. Der Schulvorstand. Für die hiesige Gemeinde wird mit dem 1. October d. I. ein qüalisicirter unverheiralheter Lehrer gesucht, der nöthigenfalls den Cantordienst wahrzunehmen hat. Gehalt Thlr. 250 — 300. Pr. Crt., nebst freier Wohnung und Heizung. Bewerber werben' ersucht, desfallsige Anträge unter portofreiem Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand zu richten. Cleve, den 8. Juli. 1859. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Adolph Cosmarrn. Eine geübte Lehrerin der französischen und englischen Sprache (beide in den bezüglichen Ländern erlernt), welche auch bereit ist, in allen häuslichen und Handarbeiten Hülfe zu leisten, wünscht sich als Gesellschafterin oder Gouvernante zu placirM,., Mus den Gehalt wird nicht so sehr, restectirt, als auf, einige freie Zeit und Gelegenheit, noch Privatunterricht zu ertheilen. Gefällige Offerten erbittet man durch die Erped. dieses Blattes unter Chiffre 8. I.. > A nn o n e e. Ein jüdischer Candivat d. Philos., mit guten Zeugnissen versehen, der auch im Französischen geübt ist und die Befugniß zum Unterrichten hat, wünscht zum isten October e. eine Hauslehrer - oder Lehrerstelle bei einer; Gemeinde.' Gefällige Franco - Offerten unter Chiffre K. R. poste restante Landsberg OjS. A« israelitische Eltern! Wir beabsichtigen,: hier in dem schönen Godesberg einige. Mädchen israelitischen Glaubens in unserem ganz dazu .eingerichteten Hause mit daran grenzendem freundlichen Garten unter unserer besonderen Obhut und speziellen Anleitung zu einer selbstständigen, häuslichen und sittlich --.religiösen Ausbildung' bei <; uns aufzunehmen. y,;/. - - Ein bewährter concesfionirter Religionslehrer, so wie die für Realien, lebende Sprachen/ und wissenschaftliche Fächer ausgezeichnete, vom "Geiste der Toleranz ’ durchdrungene Erziehungsanstalt voN- GeschNL Becker dahier, an welcher auch geborene-Französinnen, und Engländerinnen. Mitwirken, die unmittstbare , Nähe.her.,.Stadt Bonn, ein hier ansässiger tüchtiger Arztund eine :Apotheke, warme und kalte Mineralbäder, die gesunde Luft, unsere gewissenhafte Beaufsichtigung) Pflege und Nachhülfe zu Hause entsprechen allen-Anforderungen. Die Sprachkenntniffe des Unterzeichneten im . Holländischen , Deutschen, Französischen und Englischen setzen ihn in den Stand, die Eleven in ihren Studien zu unterstützen, so wie in häuslicher Hinsicht durch die Bildung und Richtung seiner Frau für Handarbeit, Haus und Küche Dasjenige ersetzt wird, was selbst in den besten Anstalten hierin — namentlich, für israelitische Mädchen — schwerlich geboten werden dürfte. Jede beliebige Auskunft ertheilen bereitwillig auf portofreie Briefe. Godeöbera bei Bonn a/Rhein. H. M. Leudesdorff ■ . und Frau. . B e w e r b u n g um das Stipendium bei dem Königlichen Gewerbe-Institut in Berlin, der Benny Burchardt'schen Eheleute zu Landsberg. Die Benny Burchardt'schen Eheleute zu Landsberg a/W. haben bei dem Königlichen Gewerbe-Institut ein Stipendium für unbemittelte junge Leute jüdischen Glaubens, welche die Anstalt zu ihrer Ausbildung als Techniker besuchen, gestiftet. Dasselbe besteht aus den jährlichen Zinsen' von vier König!. Preuß. Staats-Anleihe-Scheinen des Jahres 1856 ä Ein Tausend Thaler und wird auf drei Jahre verliehen. Da mit dem. 1. October d. I. ein neuer Lehrgang beginnt, so können sich von jetzt an junge Leute zur Erlangung des vorgedachten Stipendiums melden, wenn sie den, im Statut dieser-. Stiftung, veröffentlicht in No. 44. des Amtsblattes der König!. Regierung zu Frankfurt.a/O. vom' 3. November v. I. und in dem Nachtrag zu diesem Statut, publicirt in der diesjährigen No. 17. desselben Amtsblattes, enthaltenen, so wie auch den nachstehend genannten Aufnahme-Bedingungen genügen: 1) der Bewerber muß wenigstens 1.7 und darf höchstens 27 Jahre alt sein; 2) er muß sich darüber ausweisen, daß er wenigstens 1 Jahr regelmäßig praktische Arbeiten uls. feine Hauptbeschäftigung getrieben habh eS sei denn, daß er Chemiker werden wollei 3) er hat nachzuweisen, daß er entweder bei einer zu Entlaffungsptüsungen berechtigten Provinzal - Ge-

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