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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-06-27 · Heft 27 (27.6.1859) · p. Seite 396

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 27 (27.6.1859)
Date
1859-06-27
Page
Seite 396 (sequence 14)
Language
German
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396 Literarische Afnzeigen. , Bei ASokf Comp. in Berlin "erschien soeben «ndr.ist durch..'alle Buchhandlungen zu-bHieyewr'-' '- '? '- u Kp ch v uch für israelitische Frauen von Rebeüka Wolf geb. Heinemanft. > l: - Enthaltend: die verschiedensten Ko ch und B a ck ar t e n, nebst vollständiger Speisekarte und. einer genauen Anweisung zur. Einrichtung und Führung etniw'religiös-jüdischen/HauStzstltun'g." Dritte sehr verbesserte Auflage. Preis geh. 28: Sgr. Sauber gebunden I V« Thlr. Dieses Kochbuch hat sich "durch seinen reichhaltigen und vortrefflich gewählten Inhalt einen gegründeten Ruf'erworben und dürfte dasselbe wohl in keiner jüdischen Haushaltung fehlen; besonders da durch die. in demselben befindliche Speisekarte die Hausfrau der Mühe überhohen.. wir^d, für passende Anordnung und Wahl der Gerichte zu/sorgen. ' ' Die Verlobung unsrer Tochter Rysglie mit dem Kaufmann Lourö Wiesenthal in Schönebeck zeigen Freunden uyd Bekannten ergebenst an Di. Ludwig Philippspn und Frau. Magdeburg, 16. Juni 1859... Zur geneigten Beachtung! Angeregt durch den wahrheitsgetreuen Bericht aus Rzeszow in No. 23. der A. Z. d. %, fühle ich mich in meinem Gewissen aufgefordert, ebenfalls mit einer Enthüllung vor das Forum der Oeffentlichkeit zu treten. * Mögen noch recht viele Ändere von hier, im Interesse der Wahrheit, meinem Beispiele, folgen, i-bas 'rtb ^! — Aus hier nicht zu erwähnenden Gründern sah ich mich vor drei Jahren genöthigt, meiner Frau einen zu gehen, he.i dessen Abfassung durch das hiesige T'irT'i. mein zweiter Name absichtlich weggelassen.wurde, damit er nicht die Kraft habe, der, Empfängerin eine Wiederverehelichung zu ermöglichen. — Nachdem sich nun die vergebens bemüht hatte, beim hiesigen Kreisrabbiner die gesetzliche Erlaubnis zur Wiederverehelichung zu erlangen, nahm sie zu einem Mittel die Zuflucht, das auf den Hiesigen Rabbiner stets mit Erfolg wirkt. Sie schenkte ihm nämlich in Ermangelung des Geldes eine Wanduhr, ein halbes Dutzend Möbelstücke und. zwei Vraceletten, dafür erhielt sie von ihm ein Do cum ent, welches zwar nicht ausdrücklich flaute: daß sie stch rvre--^ der verehelichen dürfe, aber ganz einfach bezeugte, d aß sie e.ine Nivi{e;t, ihr also ein HinterpsörWn offen liest, welches sie auch dazu benutzte,. sich vom irgend, einem obscüren.Uabbiner mit. einem Manne copuftren zu lassen. y1". ' . . ' '; tihnn ‘'D hafte dieser in^y. ü} dem noch dazu, wie erwähnt, ein nresentllcher Formfehler anhastet^. Wk ^Wskraft^^ste Mar. aMM? k'a^st e.ftd eutrg e-MxifKW< -des hiefigmMMisiers hattz. demn-ch,^ .wMtz.Huch;nW^djr«tt:im7 hewÄtz sistie, *V4A ->ri%- Kqpnow,,,;1lj. huch n.;;, i-jVjyj „I .-.MaptzpK Weißch Kozmin, 6. Juni. Auf seinen Streifzügen hat der bekannte'Rabhi^er, (?) Levin -aus KandshMfin Oberschl. auch unsere Stadt 'mktg'eüömuten. . Zunächst Segab er sich zu unserem Rabbined, welcher sich auch bäld mit den Angesehensten hiesiger Gemeinde im Verbindung setzte^' und allseitig wollte man von seiner Mifstdü nichts /wissend L. ist durch das Signalement des geehrten Korrespondenten in No. 21. dieser' Zeitung auch/sofort; erkannt worden, und zu bewundern war feine Gleichgültigkeit und sein kaltes Blut, als ihm' ' v'os-.'''garl^en ' GeWscha'ft'biestt Artikel feiner Kennzeichen° vvrgelesen^ würde. Er verbiß in sich den Schmerz, aber seinen'ganzen Eifer that er in einer znrückgelassenen bogenkangen Schmähschrift, kund, worin er besonders gegen die hiesigen jüdischen Elementarlehrer losfährt und ein Zetergeschreierhebt, daß es nämlich sehr traurig mit dem Judenthume ÄÜsfieyt, so lange nicht dieselben dem täglich zwei Mal ungeordneten Gottesdienste in der Synagoge beiwohnen rc. Nur zwei gesinnungstüchtige Genossen will er hier vermöge seiner kabbalistischen (?) Fähigkeit trotz der starken Opposition gefunden haben. Leider haben schon, wie ich höre, die zwei fast ältesten Gemeinden in der Prov. Posen, Schrimm und Grätz, dem L. die Hand geboten, bei welchen der vermummte Kreuzritter, seiner-Meinstn^ Geltung zu verschaffen wußte. Möchten doch'selbst hie orthodoxesten Gflauhensgenoffen bald' einfehen/ wie schädlich es ist, chenü man sich solchen Finsterlingen und Maulwurfsgrillen ynschließt, die alles Edle-uyd Gute schon im Keime zu ersticken, suchen. — Bon hier äüs Hegab sich L. nach Pleschtn; fein Nus ging ihm aber voran, und hat auch von da, ohne ein Geschäft zu machen, abziehen müssen.— ' Gvetz, Lehrer. Bemerkungen. Herrn I, G, inW.: Grundsätzlich werden- Erwiderungen auf Artikel in amdereu jüdischen -Zeitschriften in der A. Z. d. Jud. n i cht'.. ausgenommen; sie. können nur. unter den„ AnzLigen/^ oder in.. „ Pülagen-" ihsen Älatz finden. Die Redaetion. Jüdisches VolksUatt No. 26. Rabbäh. — Das Testament des Sir Jsaac Lyon Goldsmid.; — Blumenlese. — Unterhaltungs - Pillen. ' ' AD. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu beziehen.' Jährlich % Thlr. Merteljährig V* Thlr. Verlag von Baumgartners Buchstltydlun^ in Leipzig. —.Drück von Hs«. B. Hirfchfeld,. " ' Verantiyo.rfticher. Hegacteur: K. Näste. : u >

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