Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 21 (16.5.1859)
- Date
- 1859-05-16
- Page
- Seite 311 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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811 Cyneurreyz - Eröffnung. Die Stelle' eines ersten Cantors bei dtt hiesigen israelitischen Religionsgemeinde mit einem streu Gehalt von Fl. 500. und den ordnungsmäßigen Accidenzien, ist erledigt.^' 'V'. . Der Anzustellende muß nicht nur genügende musikalische und orthoepographische Fähigkeiten besitzen, sondern auch zur Ertheilung des HülfS»Religionsunterrichts und deS hebräischen Elementarunterrichts pädagogisch quali» ficirt sein. ' - '' 7/^/'.v/ .. Concurrenzfähige Bewerber werden eingeladen, sich l ä n g st e n s binnen 6 Wochen an die. Unterzeichnete Stelle zu wenden und Zeugnisse über ihre bisherige Wirksamkeit einzustnden. Worms ^27. April 1859. ' Der Vorstand der israelitischen Religions- Gemeinde daselbst. - M. Edinaer. Ed. Herz. Alex Mayer. L. Wolfskehl. Die hiesige ^21 L'dr-Stelle soll sofort besetzt werden und wollen geeignete Bewerber sich persönlich beim Unterzeichneten Vorstand melden. Die Stelle sichert bei einem festen Gehalt von 200 Thlrn., incl. NebeneiMnsten, 400 Thlr. jährlich. Reisekosten werden nicht erstattet. SaMoczyn im Herzogthum Posen. Der Corporations -Vorstand. Julius Seligsohn. Wir beabsichttgen einen geprüften Lehrer anzustellen, welcher befähigt ist, neben dem Religio ns- und Elementarunterricht auch die lateinische und französische Sprache zu lehren. Gehalt. 250 Thlr. Dem Gewählten werden die Reisekosten erstattet. Land eck in Westpreußen, den 28, April 1859. / Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. L. Rothenberg. C. Loewy. Auf resp. gesällige.Anfragen weist Unterzeichneter einen jüdischen Lehrer nach, der das Lehreramen und das Lxamen rigorosum gemacht und im Französischen, Italienischen, Polnischen und Spanischen bis zilr vollständigen Conversation vorbereiten kann.- Ebenso ertheilt er den Unterricht im Lateinischen, Griechischen und in der Stenographie, her für die Prima eines Gymnasiums hinreicht. Einer Stelle an einer höheren Töchterschule würde er den Vorzug geben.. . ' Elias Sander in Christburg, Westpreußen. Eine junge geprüfte Lehrerin//-Jüdin/-welche ir «ttm Realien, in der ftanzösischen und englifchen^ Sprache unterrichten und den Clavier-Unterricht überwachen kann, sucht sich zu placiren. - Zeugnisse ihrer Fähigkeit wie ihrer bisherigen Wirksamkeit-stehen zu Diensten und bittetman / Offerten' unter L. an die, Expedition dieses BlatteS^zür Weiterbeförderung zu richten. Penfüms-Eröffnung. Die Unterzeichneten eröffnen mit dem. heutigen Tage eine Pensions-Anstalt für Söhne-jüdischer Eltern/ in welcher für alle- Bedürfnisse der leiblichen Pstege und der sittlichen Erziehung nach streng , religiösen-Grundsätzen aufs Gewissenhafteste Sorge getragen wH.^ MeAvglinge und Pflegebefohlenen erhalten in allen Zweigen ihres Schulunterrichts gründliche Nachhülfe bei sorgsamer Ueberwachung ihres häuslichen Fleißes. Der Unterricht in der israelitischen Religion und im Hebräischen wird im Hause ertheilt. Für die Musiktreibenden ist ein guter Flügel aufgestellt. Die Bedingungen find äußerst mäßig und bei einem der Unterzeichneten zu erfahren. Berlin, 4. Mai 1859. . ’ ' Landsberger, Prediger und Lehrer. Herzberg,, vootolphs. - .Jägerstraße 10. Da ich mit Herrn Landsberger seit vielen Jahren in Verbindung stehe, und sowohl seine Befähigung als seinen Eifer schätzen gelernt habe, so kann ich seine neue Anstalt mit wahrhaftem Vertrauen empfehlen, und verspreche mir die segensreichsten Erfolge für feine Zöglinge. Magdeburg, den 0. Mai 1859. vr. Ludwig Philippstn, Rabbiner. Für meine Tuch- und ManufactUrwaaren-Händlüng suche ich zum sofortigen Antritt einen Lehrling. Das Geschäft bleibt Sonnabends und an den Feiertagen geschloffen. Heiligenstadt (Prov. Sachsen), den 12. Mai 1859. M. Oppenheims Wwe. Ein junges Mädchen aus achtbarer Familie sucht, um sich Meiler auszubilden, ein Placement in einem religiösen' Haust einer mittelgroßen Stadt, wo es der Hausfrau in Weiblichen Arbeiten,'so wie in der Küche hülfreich - zur Hand gehen kann: Erforderlichen Falls könnte dasselbe auch im Geschäft thätig sein. Salair wird nicht beansprucht, sondern nur liebevolle 'Behandlung. Offerten beliebe man unter Chiffre F. 50. poste restante Nordhausen franco einzusenden,' 5 Für ein Israel. Mädchen von guter Familie, welches in allen häuslichen Arbeitenerfahren j daher eine Frau, in der Hauswirthschaft unterstützen kann, und besonders das Schneidern sehr gut versteht, gute Zeugnisse aus-