Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 15 (4.4.1859)
- Date
- 1859-04-04
- Page
- Seite 221 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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- Odesa 1× ep/1000834
- Riga 1× ep/1000826
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/ AN nements-Regierung (Lipk Goüd^-Ztg. 1857, No. 135), | ^;.U)elKerr^letztererMweitlästfigWaxe, hier anzuführen,S ^77^ die.widex d-ie-MW-erlgW wurden, au,ß e rst w e-} ni ge Juden HaH Riga MgÄefert? Wurden, r-?; :i Mir lebest-.er Hoffnung, .tzaß die Zeit, .die so.Hie- < lesumgestaltet und ,indenHeAältniffencher Juden-? ^heit? si^viele, glMictze Verän^erWgest hervprgerusen | M, auch-hier^H^e Rechte g^teM machen.;vc>ird z?wir \ söffen, daß di^ Änadenjdnne unseres iweiftn MonarqM chier^W doDmvÜMMchn jdersJuden^er-\ suchten, wüch^ d<lß^ er auch hier. Hinwegräumen^ wird - jeden. Anstoß und.jedes KinderniffMs .ihxem Wege,^ nach.den Werten..der Schrift (krovorhia XX, 8.) : „Der | Regent ..... ,zerstpeuet alles Wsi durchseinen Blick." .. Odessa, im. Marz. (PrivLt.mitth.L) , Dieser Tage \ langte die,, e^sreulicho^ Nachricht, aus .Petersburg hier an>. daß der -Kaise^s-einMeseripd unterzeichnet hat,; nach welchemden> Israeliten Isier und 2ter. Gilde,? wenn dieselben bereits, > Mei. Jahre diese Steuer. entrichten,, der. unbeschränkte. Aufenthalt und die Riedieplaffung in Petersburg gestattet sei.- Abhandlungen verschiedenen Inhalts.. Actenmäßige Darstellung ' des kurzen Daseins einer jüdischen-Schul-Commission in der Berliner .Gemeinde 1826' (Ein Abschnitt aus meinem Wirkungskreise.) Von vr. I. M. Jost. - . ' (Schluß.) Wenige Wochen nach Einreichung dieser Eingabe ward? Ich von 'dem Eonststor'ial - Rache Dr. und Professor Otto Schulz,, einem der einsichtigsten und wohlwollendsten Mit-; gljeder ^des Provinzial-Schul-Collegiums ersucht, .zu ihm? zu kommen. „Ich habe es für zweckmäßig erachtet,"-sprach j ^p!zst unr,'-,;SieUzu mir Wien/ um mit Ihr,en über den : sellfattidtt'-Fäll zu sprechen, der ' Ihnen Verlegenheiten che-J reitet, wie das Collegium mihNedauern aus per. ihm über-? sandten, Eingabe ersieht^ Si^ pftfennenr nicfyty daß wir? .biei. MenchmjgUng cher^jüdiftherr. Schul.-.Commission das j Beste Ihrer^ Uemeiyde bezweckten, und in - diesem Sinne' dem-Wunsche des Vorstandes gern entgegenkauren.sAllein? rJhre Borstellung erscheint uns vollkommen gerechtfertigt,! und wir möchten Sie zuftiedenstellen.- Wir haben allerdings' die Unzuständigkeiten - nicht vorhergesehen, aber' jetzt ist es doch eine geschehene Thätfache. Was; glauben Sie, -kann billiger Weise für Sie' verfügt werden? Belastigt w erd en sollen - Sie auf keinen - Fall weiter, darauf' können Sie sich verlassen.; Sprechen Sie sich über die Sache offen aE" v.-.-aw.' „.Herr Confistorial-Rath", erwiderte ich; „meine Beschwerde' habe ich' klar dargelegt. '-'Findet'das'Schlll-Collegium sie gerecht, so hat es dadurch die Ueberzeugüng gewonnen, daß die Bewilligung einer Schül-'Eouimisfion für eine' gesonderte Gemeinde unzulässige- Üebergriffe' hirbeisührt. So lange dieselbe in der unbestimmten Allgemeinheit besteht) bin ich ihr unterworfen, und eine Ä u s - nähme zu sein, kann ich füglich?nicht''beanspruchen:" -7' Wie kaum denn nunaber der Knoten'gelbst werden?" ■ ■ '■■■'v v’ 'L u '.N'-Dadurch, daß die Gemeinde-Schül-Commission genauer umschrieben Wird, damit keine Üebergriffe erfolgen könnest Dev Vorstand' kann persönlichüber 'Schulwesen nicht urtheilen, ihm steht nur eine Administration der Ge- ' meindesachen zu. Die- Herren sindbescheiden genug; sich das selbst zu sagen; sie habest nicht einmal.Persönlichkeiten in ihrem Kreise,' welche im Schulwesen ein Urtheil fällen können, und daher an die Spitze ihrer Commission einen völlig unthätigen Greis gestellt, der übrigens mit Recht allgemeine Hochachtung genießt, und ihm drei Käüfleute, einen Arzt und zwei Lehrer ihrer Elementarschule beigegeben. Was darf solchen Mitgliedern mehr anvertraut werden, als *ein: administrative Fragen über statistische Verhältnisse? Kann und darf ich/ ohne mich herabzuwürdigen, alle meine - gereiften und fortschreitenden Erfahrungen von solch einer Commission bekritteln und -leiten lassen, ' deren wohlwollendste Anerkennung mir nur als eine. Art Begünstigung erscheinen könnte, ' die'ich verschmähe,- während ich unter der höhern Leitung'der königlichen Behörden jedes Zeichen von Anerkennung als ein wohlerworbenes Gut zu schätzen weiß?" „Ich verstehe Sie vollkommen. Machen Sie'uns Vorschläge, wie die Sache zu ändern sei." Darauf schrieb ich'ihm privatim: . Auszug aus meinem vertraulichen- Schreiben an Herrn Consistorial - Rath vr. Schulz / September 1826. „Wenn nicht, in Berücksichtigung meines gehdrsamst eingereichten Gesuches die einmal 'genehmigte jüdische Schul-- Commifston, als unter den obwaltenden Umständen eben so' überflüssig wie nachtheilig und-hinderlich, ganz und 15**