Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 22 (1858)
- Issue
- Heft 45 (1.11.1858)
- Date
- 1858-11-01
- Page
- Seite 622 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 79% known words query
- IRI
…/3224737-3226093-3226139--17271-3246175- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
ZOiMst ÜM Wfl» Pqteytei,viel.sernenll Loch WDdWpqM 3P-rto.fpnnftgchechMißbräuchell upd KWWM» mchtz völlig.Whalt Wn, jvnd^eS,muß- W-^.^OeiltzchW«M.>Eea^^^ ,Luden-' Wtevl-IMst Dujmten- Strafe hlisff^ kWgU, Majestät.ha« dm fol* ximß-. Maffeste^ HofdeeretA PW.12. April „d. 3' wegen Len versch ied en e n fich,er«igne ten ^WßßdchüchdNiru,entschließen geruht-: daß von nun ^an-Men .Uc<MchenrH« und, HebqyMen, upter einer «Stzafei.von.Hgufiendi Durgte.yF oder halWhringM-Aefchlgniß>„ die Taufe-der^Jude« gänz- Md alifo auch dann d ie> No th taufe; unch^risagitMerdew sokk,rim# etv>K;qv&. btn „stündewder Geburt', »der-Schwäche deS, KindeS-für ^a-iLehew. desselben wirklich, Besorgnisse, entstehen sol- „ftnp Weit derlei! Lindiry iwmen d^n El Lern //ge-dre n-i urw. e»- also auch.uur diesen,'allein zu- ^steh,ev.fan»,ste taufen ,zu lassen"oder Mcht«, „ Circn- ^larveroedMng in-Böhmen den Zy« April. 1787-"-n ^Adins.3ud«iist<!vhne: vorherig« Anzeige an die. San- ^heSstelle/Lz», taufeu^"-,,DiL Konsistorienhaben --sämmtlichen Seelsorgern, zu.bedeuten, daß, stf keinen ^um-dlei Taufen sich «wmeldenden Juden taufensollen', „hevgr sso nicht Anzeigean.die LandeSstelle gemacht^ „und die Bewilligung hierzu-erhalten haben». -Guber- ^illldervrdtiUngiiN'Böhmenurvin. IS-.August 1787." — Qi» , dies» Verordnung!-auch auf die ander» Provinzen ÄeziehunA Haben -weit fie nur iw Böhmen kund gemacht - würde, jsti nach- Seari ifu den:>,Zusätzen".- S. 17. zu /de» .angeführten Werke nicht ganz entschieden; ade, jene Wrordnung, meintlGenannter, istselbst für Böhmen--durcht die spätere dortländige Gubernialverordnung von, 22. September 18VV derogirt worden. Krop. Franzische G! S. 14.Bd. S. 455. Möge das wahrhaft gläubige Wort Josephs, daß «S der Religion mehr am inniger Ueberzeugung und £ReIigiofttdt#. - ol®: an Vermehrung der Zahl der äußern Bekenner gelegen'sein muß,, in allen Staaten und- Reichen zurt leitenden Norm und Marimeerhoben, werden—r> und ewürde wahrlich um den Frieden dev Menschen und um. die Freiheit des Gewissens weit besser: stehen! .-r. Gestatten Sie mir noch zum Schluffe auch einen ßüchtigen Blick, da wir so viele Gesetzsammlungen durchgestöbert, auf unsere Codices;u werfen — und Sie werden sehen, daß auch hier das Wort Stahls wahr ist, daß nur das 3u- 1 d en thunl tolerant, iftJ ■, Mach MifcheuMchtzsix kgM. ein zum Judenthume übertretrner Knabe,,-Hz rS, tzurch di« Annahme deS JudcnthumS. ,von SeiteszinkK^Da- Uxfri oder durch, eine, andere.-Veranlassung^ »MM zur reifen. Vernunft gelangt^ »hna Hind erns^a>zS dem Judenthume auStretcn,, unds ep. wird, nicht,«lS-ch» Abtrünniger, sondern wie jehev apdßr» Richtisraellt.be» handelt! S.. nie,»!- ^y'-. : C. 268u. dgl^ Nppdüh^Mt Wbh«^„ l£:.. julh'H smi xmh4’}% ht Vrj:-; '1 •'!J m -Ulf. TrJn„;i u'ü ^-js 3t a-.'tilitiiSftnittul mi , n>1,, i -Amsterdam^, in» September „ Wip.hqbM'Ms« Leser .von. der fanatischen-That, eines,, ltzjähssgep Mae» liten, der den. MisstozlSpredigrr .Sch«artz»-mjthejyqm Messer.verwundete,, berichtet; cß scheint,MSivgn Wichtigkeit, dis Auslaffungenr deviholländisch/n? Zeitungen hierüber.mitzucheilen, . theilum,die iThBsacheP .ständig inS Licht, zu stellen-. theilS.nm -darquO dieibesonnen« und wahrhaft humane BeurHeik»ngScheift,irz Holland» zutterkennen. i Wir müssen un4 hier natürliche deS Raumes wegm auf nur einige; Blätter beschränken, und entnehmen wir diese? Auszüge-auS> d«V»S»ech. wir cko kk.!^. Die: >, Amsterdamer Z/itu»gss. drüffb, Kch - folgendermaßen, aus r. Gestern Morgen beim Begum. deS Gottesdienste»-, iiu der schottischen MisftonSkirch«. Hab ein junger MannivonL6,Jahren„ dem. iftaelstischen Glauben an gehörend-,-- demPredig/rSchwartz Messerstiche beigrbracht» Man hofft«, daß dio Wunden nicht gefährlich seinwerden« Der Schuldig« wurde aufder Stelle festgenommen und-den Händendt«« Gerechtigkeit übergeben - Di« Bertheilung vair-Traetäb« chen von Seiten der MisfionSgesellschaftiy einer, der Synagogen unsrer Stadt, die . eine tieft Entrüstung hervorgerufen hat, .soll, sagt man, aldas Motiv dieser unüberlegten Handlung angesehen werden.-- W/na diese Meinungfich bestätigt- und wir stntk «eit entfernt, deren Glaubwürdigkeit zu verkenne»- soist die- «in Beweis mehr von den beklagenSwerthen.Folgen, zu denen? ein«, überspannter Eifer iw religiöse» Angelegenheiten führen, kann»? Herr Schwartz, «av übrigetzs bei der Bertheilung dev-Tractätchen gar^ nicht,.bether; ligt, uud« hat er dieselbe m dem Herald, seinem», bekannten Organ, sehr getadelt. : - . : . Die „Utrechter Zeitung" sagt: Amsterdam, Mn 12. August»— Hier einige Detail», den jungen Mann