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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-05-24 · Heft 22 (24.5.1858) · p. Seite 306

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 22 (24.5.1858)
Date
1858-05-24
Page
Seite 306 (sequence 12)
Language
German
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306 Anzeigen. CS3' Die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters bei der hiesigen Gemeinde ist zum 9ten Oktober d. 3. vacant. Der Gehalt beträgt jährlich 200 Thlr. Muß. Crt., circa 40 Thlr. Schächtgebühren nebst Mittagstisch. Reflectanten wollen sich baldigst unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse wenden an den Vorstand der hiesigen ilrael. Gemeinde A. H. Wolff. Ribnitz (Mecklb.-Schwerin), den 9. Mai 1858. In hiesiger Gemeinde ist die Rabbiner- und Predigerstette vacant. Der jährliche Gehalt beträgt 6 — 700 Thlr. prcuß. Crt. außer Nebeneinkünften und freier Wohnung. Ouallficirte, besonders unverheirathete Bewerber belieben sich baldmöglichst in portofreien Briefen anzumelven bei dem Vorstande der israelitischen Gemeinde zu Stockholm Prediger - Stelle. Die Gemeinde ,,0hef-Scholom“ der Stadt Baltimore sucht einen Prediger, der bei gründlicher Gelehrsamkeit auch die Gabe eines vorzüglichen Redners besitzt und überhaupt im Stande ist und den Willen hat, einen Gottesdienst einzuführen, welcher sich mit Orgel und Chorgesang vereinbart, ohne dabei dem Geiste des jüdischen Gvtteödienstts Abbruch zu thnn. Die Allstellung ist vorerst auf fünf Jahre und sodann nach Umständen auf längere Zeit. Der jährliche Gehalt ist Fl. 2500. — Nähere gefällige Auskunft ertheilen auf Anfrage die Herren vr. Philippson in Magdeburg, vr. Löwi in Fürth und Stein in Frankfurt a/M. Kandidaten, welche obige Eigenschaften besitzen, belieben die Kopien ihrer Zeugnisse ungesäumt an folgende Adresse zu senden: Julius Stiefel, President of the Olief Scholom Congregation, Prale-slreet Nro. 168. Baltimore, Md. Das Comite: Julius Stiefel, President. (L. S.) Vmanuel Hamburger. Vmanuel .Heß. Samuel Wiel. Einige hiesige Familiimv.uer wünschen für ihre 12 Kinb.r int Älier von 8—11 Jahren einen Lehrer zu engagiren, welcher in Icr Religion, im Lesen uno Uebersttzen oes Hebräischen gründlichen Unterricht zu ertheilen vermag. Bei freier Station jährlicher Gehalt von 130 Thlrn. Franco-Offerten an Aron Hirschberg in Orielsburg. Nächsten Michaelis rft, auch schon etwas früher, wird in unserer Synagogen-Gemeinde die Stelle eines Lehrers, der zugleich auch Vorsänger und Schächter sein muß, vacant. Reflectanten wollen sich in portofreien Briefen an den Unterzeichneten Vorstand unter Beifügung ihrer Qualifications- und Moralitäts-Zeugnisse wenden, und werden sodann das Nähere erfahren. Wolmirstedt, den 17. Mai 1858. Der Vorstand S. Feder. I. Listenfeld. D. Cohn. Der bei der Synagogen-Gemeinde zu Friedeberg in der Neumark anzustellende Cultusbeamte in der Eigenschaft als Vorbeter, Schächter und Religionslehrer bei einem ungefähren jährlichen Einkommen von 5 bis 600 Thlrn. kann sofort placirt werden. Verbeirathete Candidaten, welche diese offene Stelle anzunehmen wünschen, können auf ihre Kosten zur Probeablegung ihrer Leistungsfähigkeit Herkommen, wobei sie aber ihre gute Führung nachzuweisen haben. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. E. Rosenhain jun. Äbr. Schmidt. Herrmann. Die hiesige Cantor- und Schächterstelle wird zu rh ynön vacant und soll dieserhalb anderweitig besetzt werden. Das Einkommen derselben besteht aus 100 Rthlr. jährlichem Gehalt erclusive Nebeneinkünften und freier Wohnung. Qualificine Bewerber ersuchen wir, unter portofreier Einreichung ihrer Atteste sich an Unterzeichneten Borstand zu wenden. — Reisekosten werden nicht vergütet. Callies, 10. Mai 1858. Pcr Vorstand der Hits. Synagogen-Gemeinde Joseph Salinaer. W. Mareufe. Wolff Tuetzer. Die Stelle eines Vorbeters und Schächters bei der hiesigen Gentemoe wird zu Michaelis d. 3. vacant. Reflectirenve wollen sich unter frankirter Einsendung ihrer Zeugnisse an den uuterjetcl^neten Vorstand wenden. S wineminde, den 16. Mai 1858. A. Kantorowiez. Ein geprüfter Lehrer, der das Hebräische gründlich versteht, das Vorbeteramt nach alter und neuer Weise verrichten, der Schechita vorstehen und deutsche Kanzelvorträge halten kann, wünscht zu Michaelis d. 3. an einer Cultusgemeinoe der östlichen (deutschen) Provinzen seines preußischen Vaterlandes eine seinen Fähigkeiten entsprechende Stellung zu finden. Franco-Offerten unter den Buchstaben Z. R. wird Se. Hochwürden Herr Rabbiner Dr. Philippson zu befördern die Güte haben.

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