Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 22 (1858)
- Issue
- Heft 20 (10.5.1858)
- Date
- 1858-05-10
- Page
- Seite 279 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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279 Die zweite Lehrerstelle an unserer Religionsschule mit einem festen Gehalt von 200 Thlr». ist bald zu besetzen. Neiße, April 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Erledigte israelitische Schullehrerstelle in Harburg in Bayern. Die Israel. Cultusgemeinde in Harburg beabsichtigt die durch den Tod ihres Lehrers erledigte israelitische Religions- und Elementarschulstelle bis zum 1. Oktober d. 3. wieder definitiv zu besetzen. Fragliche Stelle ist dotirt: 1) mit einem jährlichen Gehalt von Fl. 300. 2) mit einer jährlichen Wohnungsentschädigung von Fl 50. 3) mit dem Bezug von jährlich zwei Klaftern Holz und 75 bis 100 Wellen aus einem Karabholzantheil behufs der Schulzimmerbeheizung; 4) mit einer Remuneration für die Synagogen-Chorleitung, in so fern der Lehrer musikalisch hierzu befähigt ist, von jährlich Fl. 20. Außerdem 'ist befähigten Subjekten mannigfache Gelegenheit zu Nebenverdienst durch Privat-Unterrichtsertheilung gegeben. Gesetzlich qualisicirte Bewerber wollen mit den erforderlichen Zeugnissen belegte Gesuche spätestens bis Mitte 3uni d. 3. in frankirten Eingaben einsenden an die israel. CultusVerwaltung in Harburg in Kayern. Ein geprüfter Neligions- und Elementarlebrer sucht bis zum 1. Juni d. I. Anstellung in einer ifrael. Gemeinde Mittlern Ranges. Derselbe praktieirt schon mehrere Jahre in seinem Kerufe und besitzt auch die Fähigkeit, den Vorsänger- und Schächterdienst mit versehen zu können, so rvie religiöse Vorträge zn halten. Ueber sittlich-moralischen Lebenswandel, so wie über die seitherige Führung seines Dienstes sind die besten Zeugnisse auszuweisen. Am liebsten jedoch würde der Ketressende eine Hauslehrerslelle in einem Städtchen Mittetdeutschlands übernehmen, wo er zugleich noch die Stelle eines Gchiilsen in einem kleinern Geschäft mit versehen könnte. Es wird mehr auf honette Behandlung als auf grofzes Honorar gesehen. Frankirte Anmeldungen sind unter Chiffre Al. Ä. an Herrn Dr. Phtlipp- SOIi in Magdeburg zu adressiren. Ein geprüfter Lehrer, der das Hebräische gründlich versteht, das Vorbeteramt nach alter und neuer Weise verrichten, der Schechita vorstehen und deutsche Kanzelvorträge halten kann, wünscht zu Michaelis d. 3. an einer Cultusgemeinde der östlichen (deutschen) Provinzen seines preußischen Vaterlandes eine seinen Fähigkeiten entsprechende Stellung zu finden. Franco-Offerten unter den Buchstaben 2. R. wird Se. Hochwürden Herr Rabbiner lir. Philippson zu befördern die Güte haben. Die Stelle eines Schächters, Vorbeters und Religionslehrers mit einem Gehalt von 150 Thlrn. und freier Station ist bei uns bald oder von 3ohannis ab zu vergeben. Darauf Restectirende können sich portofrei melden. Canth, den 25. April 1858. Wer Vorstand E. Warschauer. Pensions - Anstalt für israelitische Zöglinge. Ich bin gewilligt, zwei Knaben, die die hiesige Schule besuchen sollen, zu 3ohannis d. 3. in Penfion zu nehmen, und belieben Eltern, die geneigt find, Kinder meiner Leitung anzuvertrauen, sich dieserhalb mit mir in Unterhandlung zu setzen. Lübeck, im April 1858. S. Gumpel Wwe. Israelitische Restauration im Haag in Holland. Der Unterzeichnete giebt sich die Ehre, den verehrlichen Kurgästen anzuzeigen, daß er in freundlichen Zimmern Logis giebt, und auch in Scheveningen mit gutem Effen versorgt. Mendel, Spul No. 48. Restauration in Bern in der Schweiz. No. 33. Aarbergerstraße in Bern wird hiermit bestens empfohlen. Billige und reinliche Bedienung ist zugefichert. Michel Weiler. Hotel Sichel in Hessen-Cassel, Johannisstraße (Marktgasse) No. 735., in der Nähe des St. Martins - Platzes. (Besitzer B. Sichel, früher im Hötel de Russie.) 3n Mitte des frequentesten und beliebtesten Stadttheils gelegen, eleganter und bequemer als mein bisheriges Local eingerichtet, erlaube ich mir, gestützt auf das r^ir bisher geschenkte Zutrauen, meinen Gasthof allen resp. Reisenden unter Zusicherung aufmerksamer und reeller Bedienung aufs Angelegentlichste zu empfehlen. B. Sichel. Badefaison. Aachen. Schön eingerichtete Chambre garnies und feine Koscher-Küche. A. Fiebermann, Hirschgraben 10. 3n unserm Kurzwaaren-Geschäft en gros kann dn Lehrling, der die nöthigen Vorkenntnisse besitzt, sofort placirt werden. Osterode am Harz, im April 1858. Sternheim & Comp.