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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-03-15 · Heft 12 (15.3.1858) · p. Seite 167

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 12 (15.3.1858)
Date
1858-03-15
Page
Seite 167 (sequence 13)
Language
German
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167 Für unsere Filial - Gemeinde Kyritz wird sogleich oder (zum pt) Mitte April e. ein Lehrer, der zugleich das Vorheter- und Schächteramt versehen muß, gesucht. Der firirte Gehalt beträgt bei freier Station jährlich 60 Thlr. außer den Schächtergebühren und einigen Nebeneinkünften. Bewerber wollen fich unter Einreichung ihrer Zeugnisse in frankirten Briefen an uns wenden. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Wittstock. Die israelitische Gemeinde zu Elmshorn (Holstein) wünscht sofort die Oberlehrerstelle zu besetzen, mit welcher außer freier, möblirter Dienstwohnung und einer genügenden Lieferung von Feuerung ein jährliches Einkommen von 266 Neichsthlrn. 64 Schill. R. M. <200 preuß. Thalern) verbunden ist. — Reflectirende werden ersucht, ihre Atteste baldmöglichst an die Schulvorsteher einzusenden. Die Schulcommission. Für eine angesehene und gebildete israelitische Familie wird ein im Ebräischen, Deutschen, Französischen und in der Mufik durchaus tüchtiger, unverheiratheter Lehrer gesucht, der auch zugleich guter Pädagog sein muß. Gehalt bei völlig freier Station Thlr. 200. Reflectanten belieben fich unter Einsendung ihrer Zeugnisse franco an Arn. Lehmann in Lünen a. d. Lippe zu wenden. Der Obercommerzrath Israel Simon zu Hannover sucht zum Privatgorresdienst in seinem Hause gegen reichlichen Gehalt einen tüchtigen Vorsänger, der über seine Befähigung und untadelhafte Aufführung genügende Zeugnisse beizubringen vermag. Unverheirateten wird der Vorzug gegeben. Erzieherin-Gesuch. Eine gebildete Dame jüdischen Glaubens, welche die Erziehung und Pflege von 4 Kindern, einem Mädchen von 10 Jahren und 3 Knaben von 8, 5 und 4 Jahren übernehmen will, kann eine dauernde Stellung finden bei Alexander Sachs in Frankenstein in Schlesien. Ein Mädchen israel. Glaubens, aus achtbarer Familie, mit den nöthigen gründlichen Kenntnissen zur Unterrichtsertheilung ausgerüstet, wünscht als Erzieherin einen Platz zu finden. Herr I. Wallerstein in Leipzig wird aus Anfragen gern nähere Auskunft ertheilen. Ein gut empfohlener unverheiratheter israel. Lehrer, welcher schon längere Zeit als solcher fungirt und in allen Elementarfächern, so wie in neueren Sprachen unterrichtet hat, wünscht zum l. April a. c. eine andere Stelle. Näheres beim isr. Prediger Herrn D. Klein in Neuwevell zu erfahren unter Chiffre W. Unterrichts - und Erziehungs - Anstalt für israelitische Töchter in Frankfurt a/M. Unterzeichnete erlauben fich hierdurch einem geehrten Publikum ihre schon längst bestehende Anstalt in Erinnerung zu bringen. Der neue Cursus in der Schule beginnt jedesmal in den Monaten April und Oktober; der Eintritt in die Anstalt kann jedoch zu jeder Zeit geschehen. I. S. Alexandre. Charlotte Alexandre geb. Dann. Cif* Jüdische Eltern, denen es an Gelegenheit mangelt, ihre Kinder wahrhaft religiös erziehen zu lassen, machen wir auf unser Pensionat aufmerksam. Der Unterricht erstreckt sich über alle Religionsfächer, über neuere Sprachen, so wie über alle für das Leben nöthige Lehrgegenstände. Pensionspreis 150 Thlr. (Lehrgeld mit eingeschlossen). Prospecte sind durch frankirte Anfragen vom Unterzeichneten zu erhalten. Schermbeck bei Wesel. Jos. Wolf. in junger Kaufmann, gebildet und von ansprechendem Aeußern, Inhaber eines blühenden Geschäftes und vermögend, sucht auf diesem Wege eine ihm entsprechende Lebensgefährtin aus guter Familie mit einem disponiblen Vermögen von 5 — 10,000 Thalern, da ihm alle Bekanntschaft mit Damen seines israelitischen Glaubens fehlt und an seinem Wohnort unzugänglich ist. Die strengste Verschwiegenheit wird zugesichert. Gef. Adressen werden unter Chiffre X. 78. poste restante Magdeburg erbeten. Lehrlings-Gesuch. Ein junger Mann rechtlicher Ellern, mit den nöthigen Kenntnissen versehen, kann in meinem flotten Material-Maaren-Geschäft zu Ostern d. I. als Lehrling placirt werden. Näheres auf portofreie Anfragen. Coswig, 7. März 1858. Moritz Goldschmidt. Ein Mädchen mosaischen Glaubens, 18 Jahre alt, die in einem Weißwaaren-, Band- und Posamentir-Geschäft mehrere Jahre fungirt hat, auch im Stande ist, einer Mirrhschaft vorzustehen, sucht wo möglich bald oder zu Ostern eine ihren Fähigkeiten angemessene Stellung. Eben so ein Knabe, im Alter von 14 Jahren, mit den nöthigen Schulkenntnissen versehen, sucht in einem Manufacturwaaren-Geschäft als Lehrling ein Engagement. Jedoch Beide nur, wo an Sonn- und Festtagen geschlossen und-NL2 - Essen ist. Näheres hierüber ertheilt auf portofreie Anfragen Herr Rabbiner Df. Philipps fou in Magdeburg.

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