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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-11-09 · Heft 46 (9.11.1857) · p. Seite 635

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 46 (9.11.1857)
Date
1857-11-09
Page
Seite 635 (sequence 13)
Language
German
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635 Bei der hiesigen Synagogen - Gemeinde wird von Ostern 1858 ab der Posten eines Lehrers, Vorbeters und Schächters vacant. Außer den Nebeneinkünsten besteht der jährliche firirte Gehalt in 250 Thlrn. Qualificirte Bewerber wollen sich unter portofreier Einreichung der staatlichen Erlaubnis zu Ertheilung des Elementarunterrichts und ihrer anderweitigen Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Neisekosten werden nicht vergütigt. Strehlen (Schlesien), den 20. October 1857. Der Vorstand der Synagogeu-Gememde. Baeanz. Zum 1. Januar 1858 soll bei der hiesigen israelitischen Gemeinde ein und Dmiü angestellt werden. Befähigte Restectanten, die der Einführung und Leitung des gottesdienstlichen Choralgesanges mächtig und 8"iip sind, wollen baldigst ihre Meldung nebst den bezüglichen Zeugnissen dem Unterzeichneten Vorstande franco einreichen. Der Gehalt wird auf 300 Thlr. Firum und circa 100 Thlr. Nebenaccidenzien außgesetzt. Reisekosten zu den nöthigen Probeleistungen hierher werden nicht vergütigt. Dt. Crone, den 27. October 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde gez. A. Hirsekorn. I. Rieß. Julius Müller. Zu "11^8 rn d. I. ist in der hiesigen israelitischen Gemeinde die Stelle eines 8"iipi, im, der zugleich Religionslehrer sein muß, zu besetzen. Gehalt 180 Thlr. vorläufig. Nebeneinkünste 60 bis 80 Thlr. Bewerber wollen sich portofrei durch Einsendung ihrer Zeugnisse an den Vorstand der Gemeinde wenden. Trebnitz in Schlesien, im October 1857. Die israelitische Gemeinde zu Langweiler, Kreis Jülich, sucht einen Lehrer, der am 1. März 1858 eintreten kann. Gehalt Thlr. 200. Derjenige, welcher Unterricht in der französischen Sprache ertheilen kann, erhält den Vorzug. Restectanten wollen sich an den Vorsteher Herrn A. Robens in Laurensberg bei Jülich franco wenden. Lehr- und Pensions-Anstalt für Knaben von Dr. t&buaxb Rathan in Hamburg, 2te Markstraße No. 2. Durch eine Erweiterung des Locals sind wir in den Stand gesetzt, noch eine Reihe von Pensionären aufzunehmen. Die Zöglinge werden vorzugsweise für das Handelsfach ausgebildet, und unterrichten 12 der bewährtesten Lehrer Hamburgs in der Anstalt. Ifraelilifches Pensionat für Knaben in Berlin, Prenzlauerstr. 28. In unserem neu gegründeten Penstonate können Zöglinge eine vollständige Vorbereitung für höhere Schulen, Fachschulen und Gymnasien erhalten. Mit der gewöhnlichen Pension ist außer einer sorgfältigen Beaufstchtigung der Schularbeiten und einem gewissenhaften Religionsunterrichte noch französische Konversation (bei der Mitunterzeichnelen) und Privatunterricht im Englischen verbunden. L»r. Julius Joel. Antonie Joel, geb. Seemann, geprüfte Lehrerin für Erziehung und Unterricht. in junger Mann, 30ger, von angenehmem Aeußern und achtbarer Familie, welcher Lehrer bei einer jüdischen Gemeinde, aber auch ein Geschäft zu führen befähigt und im Besitze eines kleinen Kapitals ist, sucht auf Diesem nicht mehr ungewöhnlichen Wege eine israelitische Lebensgefährtin, eine Person, welche brav und gebildet, in ungefähr gleichem Älter stehend und einiges Vermögen beizubringen im Stande ist. Die strengste Diskretion wird selbstredend zugestchert. Gefällige Franco-Offerten unter der Chiffre 8. 2. No. 18. wird die Erpedition dieses Blattes (Baumgartners Buchhandlung in Leipzig) besorgen. Reu verbesserte Mazze - Maschinen. Ich erlaube mir zur Kenntniß des geehrten Publikums zu bringen, daß ich an den von mir gefertigten Mazze-Maschinen eine neu erfundene Construetion anbringe, wodurch das sogenannte Stuppeln der Mazzes alsbald von der Maschine selbst verrichtet, und dadurch bei der Anfertigung bedeutend an Zeit und Handarbeit gespart wird. Bestellungen bitte franco einzusenden, und verspreche prompte und reelle Bedienung. Raphael Hammerschlag, Zeugschmiev unv Maschinist in Hessen - Cassel. Einem Mädchen, israelitischer Konfession, von gesetzten Jahren und aus guter Familie, die eine Wirthschaft in allen Beziehungen mit Nutzen und Umsicht wie eine tüchtige Hausfrau zu leiten versteht, und darüber gute Zeugnisse beizubringen vermag, kann dauernde und sehr wünschenswerthe Stellung nachgewiesen werden. Frankirte Adressen unter Beifügung der Zeugnisse sind zu richten an S. Frühberg in B 1 e i ch e r o d e. Für die sieben Lewysohn'fchen Waisen ist ferner eingelaufen: von Herrn Michael Lewy in Jnowraclaw 2 Thlr., Lehrer A. Blumenfeld in Bunzlau 2 Thlr. — zusammen 1368 Thlr. 271/* Sgr. JDr. Philippfon.

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