Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 43 (19.10.1857)
- Date
- 1857-10-19
- Page
- Seite 592 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Wir suchen für unser- Filialgemeinde Würselen (circa 1 Stunde von hier, an der Landstraße gelegen) einen Lehrer, welcher die Elementar- und Religion-facher zu unterrichten und als Cantor zu fungiren hat. Der jährliche Gehalt ist vorläufig auf 200 Thlr. bestimmt, soll jedoch je nach den Leistungen erhöht werden. Aachen, den 23. September 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die Synagogen-Gemeinde in Ca men (Westphalen) wünscht einen Lehrer und Cantor mit einem jährlichen Gehalte von Thlr. 240., freier Wohnung und Feuerung definitiv anzustellen. Qualificirte Bewerber wollen stch in frankirten Briefen unter Einreichung ihrer Zeugnisse an den Synagogen-Vorstand daselbst wenden. Die israelitische Gemeinde zu Hörter (in Westph.) sucht pro 1. April k. I. einen unverheiratheten Elementarlehrer, der die Stelle als Vorbeter mit zu versehen hat und gleichzeitig einen Chor zu leiten versteht, wozu er etwas musikalisch sein muß. Der Gehalt ist 200 Thlr. fir und ca. 100 Thlr. Nebeneinkünfte. Franco-Offerten sind an den Vorstand obiger Gemeinde zu richten. Die hiesige Cantor- und Schächter-Stelle, mit welcher ein Gehalt von 400 Thlrn. pro Anno, Abnahme der Eide und Nebeneinkünfte verbunden ist, soll zum 1. April k. 3. besetzt werden. Qualificirte Bewerber mit musikalischen Kenntnissen, um nöthigenfaüs einen Chorgesang leiten zu können, wollen sich mit Einsendung ihrer Atteste in portofreien Briefen an uns wenden. Der Vorstand der israelitischen Synagogen-Gemeinde zu Thorn. Julius Lachmann. Meyer Leyser. Jacob Landeker. Bekanntmachung. Die mit einem festen jährlichen Gehalte von 150 Thlrn. und einem Nebeneinkommen von 50 Thlrn. bis 80 Thlrn. verbundene Stelle des Schächters, Vorbeters und Religionslehrers bei der jüdischen Filialgemeinde zu Lüben ist vacant und soll anderweit besetzt werden. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Überreichung ihrer Befähigungs- und Führungs-Atteste entweder in portofreien Briefen oder persönlich bei uns melden. — Reisekosten werden nicht erstattet. Liegnitz, den 25. September 1857. Der Synagogen - Gemeinde-Vorstand. Wir wünschen möglichst bald einen Rabbiner, Prediger und Religionslehrer (in einer Person) anzustellen. Derselbe hat außer Rabbinats- und Predigerfunctionen den Unterricht in der Religionsschule, welche von ea. 70 Kindern besucht wird, zu geben. Wir fordern qualificirte Bewerber auf, stch schleunigst portofrei bei uns zu melden, und bemerken noch, daß die Stelle, bei einem Fixum von jährlich 600 Thlrn., wohl ca. 750 Thlr. bringt. Freie Wohnung und Libuäim werden nicht zugefichert. Stargard in Pommern, den 6. October 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Levin. Der Unterzeichnete wünscht sofort, spätestens bis zum 1. December e. einen jungen Mann zu engagiren, der den Schächterdienst bei hiesiger aus ca. 28 Familien bestehenden Gemeinde versehen kann. Qualificirte, mit guten Zeugnissen über ihren moralischen Lebenswandel versehene Reflectanten wollen sich in frankinen Briefen melden bei M. Gvtds'chmidt, Kollaborator an der Fürstl. Realschule und Cantor der isr. Gemeinde zu Sonders Hausen. Baeante israelitische Lehrerstelle. Die erste israelitische Lehrerstelle an der Elementarschule dahier ist vacant; der damit verbundene Gehalt beträgt 400 Fl. baar aus der hiesigen Cultuskasse jährlich. Von dem anzustellenden Lehrer wird verlangt, daß er in einem Schullehrer-Seminar ausgebildet wurde und so viel musikalische Kenntnisse besitzt, um einen Gesang-Chor für den Gottesdienst heranbilden zu können, daß sich derselbe wenigstens die Hauptnote „sehr gut" erworben habe. Bewerber um diese Stelle find eingeladen, ihre Gesuche nebst Zeugnissen bei der Ortsschulbehörve dahier binnen 4 Wochen einzusenden. Angefügt wird, daß ein tüchtiger Lehrer stch an der hiesigen israelitischen Gemeinde, welche über 80 Familien zählt, durch Privatunterricht namhafte» Nebenverdienst erwerben kann, und daß mit der Schnlstellc weder der Schächternoch Vorbeterdienst verbunden ist. Rülzheim, am 5. Oktober 1857. Cantor Kandel. Bayer. Pfalz. Wer Synagogen - Vorstand. Cahn. Ein jüdischer Lehrer, Vorsänger und Schächter, welcher zugleich geprüfter Elementarlehrer sein muß, findet sofort oder zuni lsten Januar k. I. ein Unterkommen. Der Gehalt beträgt jährlich 150 Thlr. nebst freier Wohnung und circa 150 Thlr. Nebeneinkomme». Qualificirte Subjekte wollen sich persönlich oder unter portofreien Anfragen bei dem Unterzeichneten Vorstand melden. Reisekosten werden jedoch nicht erstattet. Schermeisel, den 9. October 1857. Wer jüdische Corporation« - Vorstand.