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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-08-31 · Heft 36 (31.8.1857) · p. Seite 494

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 36 (31.8.1857)
Date
1857-08-31
Page
Seite 494 (sequence 12)
Language
German
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494 Die Synagogen-Gemeinde Labes in Pommern wünscht zum 1. November d. 3. einen Prediger, Religions- und Elementarlehrer für Kinder höheren Alters aufzunehmen. Der Gehalt ist aus jährlich auf 300 Thlr. festgestellt; die Nebeneinkünfte belaufen sich auf 50 bis 100 Thlr. Rabbinats - Candidaten wollen sich gefälligst mit Beifügung der nöthigen Zeugnisse und Empfehlungen portofrei an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Labes, 19. August 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Labes und Wangrin. _A. B. Jacob._ Die hiesige Gemeinde beabsichtigt mit dem 1. September e. einen geprüften Lehrer und Cantor zu engagiren, der einen gründlichen Unterricht sowohl deutsch als hebräisch zu ertheilen vermag. — Diese Stelle bringt jährlich circa Thlr. 175. ein. Hierauf Reflectirende wollen sich in frankirten Briefen melden bei dem Vorsteher der Gemeinde Lechenich, C. SimvN. Die Synagogen-Gemeinde zu Erfurt beabsichtigt die Anstellung eines unverheiratheten Neligionslehrers. Derselbe muß selbstredend die Staatsprüfungs-Zeugnisse vorlegen können, zugleich aber die nöthige musikalische Ausbildung, behufs Einübung von Chorgesang, so wie auch geprüfte Kenntnisse in Schechita besitzen. Der vorläufig firirte Gehalt beträgt jährlich 100 Thlr. Bewerber wollen ihre Zeugnisse franco an den Vorstand einsenden. Zu Michaelis e. kann ich wieder einige Knaben, welche eine hiesige Schule besuchen oder ein Geschäft erlernen, in meine Pensionsanstalt ausnehmen. Die beste körperliche Pflege und die gewissenhafteste Aufsicht haben stets die besten Resultate erzielt. Erkundigungen können eingezogen werden vom Herrn Rabbiner Dr. Philippson in Magdeburg, von Herrn N. Silber in Berlin, Aleranderstraße No. 38., Herrn Lipmann Wulf in Berlin, Neue Friedrichsstraße 35. Berlin, 10. August 1857. Witwe Carlberg, Neue Promenade No. 2. Ich empfehle aus ganzer Ueberzeugung das obige Haus. ör. Philippson. Zn der „Bacharach'schen Penfions- 2ltu ftolt gu Dessau" finden Knaben auswärtiger Eltern, die eine der hiesigen so anerkannten Schulanstalten besuchen oder durch häuslichen Unterricht herangebildet werden sollen, stets liebevolle Aufnahme unter den solidesten Bedingungen, und erhalten außer sorgfältiger körperlicher Pflege, Unterricht und Nachhülfe in der deutschen, französischen und englischen Sprache, so wie in den Handels¬ und sonstigen entsprechenden Elementen der Wissenschaften. Anmeldungen nimmt an M. Schlesinger, Lehrer und Vorsteher der Bacharach'schen Pensions-Anstalt zu Dessau. Durch die Anstellung eines anderweiten Lehrers in hiesiger Gemeinde, wodurch ich mich vom Lehrfache zurückziehen kann, bin ich in den Stand gesetzt, auswärtigen Knaben, die etwa eine hiesige Schule besuchen sollen, Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken, denselben sowohl Kost und Logis in meinem Hause zu verabreichen, als auch den Religionsunterricht zu ertheilen und deren Erziehung zu überwachen, welches ich auswärtigen. Familien zur gefälligen Kenntnißnahme hierdurch ergebenst anzeige. Bretzfeld in Paderborn. 38. kne des Vienx- Augustins 38. IBS Restauration, meublirle Zimmer einzeln und zur Aufnahme ganzer Familien geeignet. — Die Straße ist eine Nebenstraße der kue klvatmartre. Hotel lielimaiin ä Paris. IHetallbucbstaben in hebräischer Schrift, empfiehlt billigst die Fabrik von L. Solon in Berlin. Für meine Manufactur-Waaren-Handlung, welche an Sabbathen und Festtagen geschlossen ist, suche ich einen Lehrling, der sogleich eintreten kann. Noah Ascher in N a u g a r d in Pommern. In meinem Mode- und Manufacturwaaren-Geschäft ist die Stelle eines Lehrlings vacant, welche sofort besetzt werden kann. H. Cahn in Dessau. Ich suche fürs Manufactur- und Kurzwaaren-Geschäft einen Lehrling zum Isten November d. I., und ertheile Näheres auf selbstgeschriebene, portofreie Meldungen. M. Ma'reus in Luckenwalde. Lehrlingsgesuch. Unterzeichneter sucht sofort einen Lehrling ordentlicher Eltern, welcher die Lithographie zu erlernen wünscht und tüchtige Vorkenntniffe im Zeichnen hat. Für Knaben jüdischer Eltern wird bemerkt, daß an den Sonnabenden und Festtagen das Geschäft geschlossen ist. Louis Rosenberg. Litb. Anstalt u. Steindruckerei in Halle a/S. I Gesuch. Ein junger Mann, der künftige Mi- | I chaelis seine Lehrzeit in einem Tuch- und Manufac- « * turwaaren-Geschäft beendet, wünscht zum 1. Otto- M t ber c. engagirt zu werden. Gefällige Offerten unter « | C. Z. # 19. befördert die Expedition dieses Blattes. I

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