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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-07-20 · Heft 30 (20.7.1857) · p. Seite 414

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 30 (20.7.1857)
Date
1857-07-20
Page
Seite 414 (sequence 14)
Language
German
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414 Eine pädagogisch gebildete Erzieherin jüdischer Konfession, welche zwei Mädchen von 9 und 12 Zähren gründlichen Unterricht in den Elementarwissenschaften, der englischen und französischen Sprache, auf dem Piano und in weiblichen Handarbeiten zu ertheilen vermag, und außerdem gute Zeugnisse besitzt, kann sofort oder zu Michaelis d. I. eine sehr gute Stelle bei einer gebildeten Familie in einer Gebirgsstadt Schlesiens erhalten. Nähere Auskunft ertheilt auf portofreie Anfragen M. D. Walter, Religionslehrer der israelitischen Gemeinde zu Landeshut (Schlesien). Eine Familie israel. Confessivn sucht sogleich oder sobald als irgend möglich bei 4 Kindern, von denen das älteste 11 Jahre alt ist, eine Erzieherin, am liebsten mosaischen Glaubens; diejelbe muß mit allen deutschen Lehrgegenständen vertraut, der französischen und englischen Sprache, so wie der Musik mächtig sein. Gefällige Offerten beliebe man an C. CaspaktUs in Neuwedell zu richten. Vom Isten August e. an kann ein mit guten Attesten versehener Gehülse in meiner Hauptcollecte ein sehr vorteilhaftes Engagement finden. Näheres bei L. C. Sternheim in Osterode am Harz. In meiner Lederhandlung findet ein Lehrling, Sohn achtbarer Eltern, sofort Anstellung. Halberstadr. M. Bernstein. (Lehrling.) Für ein Kurz- und Leinenwaaren-Geschäft in C re seid wird, um baldigst einzutreten, ein Lehrling gesucht. Sonnabend und alle jüdische Feiertage ist das Geschäft geschloffen. Frankirte Anerbietungen unter La. A. Nr. 10. besorgt Herr Dr. Philippson in Magdeburg. (Gesuch.) Für ein Mädchen von 16 Jahren wird eine Stelle zur Erlernung der häuslichen Arbeiten gesucht, wo dieselbe gleichzeitig als Stütze der Hausfrau dienen kann. Auf Salair wird nicht reflectirt. Frankirte Anerbietungen unteren. 0. Nr. 12. besorgt Herr Dr. Philippen in Magdeburg. Eine Person in gesetztem Alter sucht als Verkäuferin in ein Geschäft oder als Haushälterin, oder zur Unterstützung der Hausfrau bei Besorgung der Wirthschaft und des Tisches, eine Stelle. Es wird weniger auf großen Gehalt als aus gute Behandlung gesehen. Offerten erbittet man an den Lehrer Joseph nach H a l b e r st a d t mit der Bezeichnung S. Wiener.__ Für die sieben Waisen des Lehrers Lewysohn in Fulda find ferner eingegangen: von Cantor L. Lowitz ges. in Nordhausen 8 Thlr.; Lehrer Blumenau in Bielefeld 9 Thlr.; Vorsteher H. Herzfeld in Nienburg aus der Gemeindekaffe 5 Thlr.; Robert Mai ges. in Breslau 5 Thlr. 5 Sgr.; Leon Weill- Schott in Mailand ges. 36 Fl. 24 3br. — bis jetzt zusammen: 1176 Thlr. 13 Sgr. 9 Pf. Dr. Ludw. Philippfon. In .unserem Berlage ist erschienen und nun wieder vollständig : nin» Festgebete der Israeliten mit vollständigem, sorgfältig durchgesehenem Texte. Neu übersetzt und erläutert von irr. Michael Sachs. I. Abthl.: Nosch haschanah und Jom Kippur. 4 Thle. 2 Thlr. (Velinpapier 2*/2 Thlr.) II. Abthl.: Pessach, Schebuoth, Sukkoth, Schemini Azaroth. 5 Thle. 2% Thlr. (Velinpapier 3'/s Thlr.) Zweite Auflage. Auch in Eallicobänden (a 6 u. 8 Sgr.) und zwar Abthl. I. in 2 u. in 4 Bänden, Abthl. II. in 3 u. in 5 Bänden vorräthig. Die Ausgaben für den polnischen und den deutschen Ritus sind vollständig gesondert. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und namentlich vorräthig bei den Herren Rieß er in Glogau, Mo nasch in Breslau, Ka usm a nn in Hamburg, Fisch e l in Halberstadt, G us - dorfer in Fürth, Pascheles in Prag, Schwabach in Sondershausen u. A. Berlin, 1. Juni 1857. Beit Comp. Subscription auf F. C. Honcamp's „Gefanglehre", unter Mitwirkung eines israelitischen Lehrers und Cantors für israelitische Schulen eingerichtet. Der Unterzeichnete hat seine nach rationellen Grundsätzen eingerichtete und praktisch viel bewährt gefundene „Gesanglehre" für Elementarschulen, insbesondere für israelitische Schulen bearbeitet, und dabei mit Berücksichtigung der besten Liturgischen Arbeiten überall auf die Einübung und den Vortrag des Synagogen-GesangeS Rücksicht genommen. Es ist eine so große Anzahl recitativischer und rhythmischer hebräischer und deutscher Gesänge ausgenommen, daß nach dem Gutachten Sachverständiger dem Bedürfnisse vollkommen genügt ist; wenn mit den Schülern der Cursus durchgeübt ist, müssen sie befähigt sein, jedes einfache Lied vom Blatt zu singen, und mehrstimmige Eantaten, Psalmen ic. in geeigneter Weise vorzutragen. Dem Ganzen ist ein Commentar beigegeben, der sich über den Stufengang, das Unterrichtsverfahren,überÄuSsprache, Athemholen n\ ausspricht. Um die Unternehmung zu sichern , schlägt der Verfasser den Weg der Subscription ein. Subscriptionspreis für das Eremplar mitEommentar 10 Sgr., ohne den Eommcntar 7'/r Sgr. Wer 12 Subftribenten sammelt, erhalt das 13. Eremplar gratis. Büren in Westphalen, im Juni 1857. C. Horreamp. Jüdisches Volksblatt Ro. 42. Die Kinder des verstorbenen Baqnol zu Straßburg. — Der Stein des Rabbi Chanina. — Legende. — Miscelten. — Anekdote. NR Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu beziehen. Jährlich: 1 Thlr. Vierteljährig lk Thlr. Verlag von Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redacteur: K. Rabe.

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